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28. April 2010

Siegsdorf

Demut, Hochmut, Fall
Demut, Hochmut, Fall

Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi

28. April 2010 in Siegsdorf

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Mittwoch,30. Juni 2010 um 19.00 Uhr
Ort: 83313 Siegsdorf
Information: Tel: 08665 92 82 80

 

Göttliche Offenbarung aus der Liebe

Wahrlich, Meine Liebe ist mit euch, Meine Söhne, Meine Töchter. Ich, euer himmlischer Vater, Bin in eurer Mitte. Ich Bin jedem von euch ganz nah. Zärtlich streiche Ich euch über euer Haupt. Meine Liebe umfasst euer menschliches, aber auch seelisch-geistiges Sein.

Ihr habt keine Mühe gescheut, um hierher zu kommen und mit Mir den Abend zu verbringen. So ist mein Wort der Liebe unter euch.

Gern beantworte Ich eure Frage nach der Schuld des Falles. Verurteile Ich Meine Kinder, die von Mir gegangen sind? Sie wollten nicht nur die Höhen und die Weiten der Himmel verstehen und begreifen, in Meine Macht, Kraft und Herrlichkeit eintauchen, um mitzuschöpfen im ewigen Sein, sondern auch die Tiefen erforschen.

Sehet, wenn Meine Kinder ihren freien Willen nicht erhalten hätten, dann gäbe es auch keine Tiefen. Diese Tiefen wurden in dem Augenblick von Meinen Kindern erschaffen, als sie Kraft ihres freien Willens auch andere Wege gehen wollten, Wege, die nicht in der Liebe begründet sind, Wege des Hochmuts, wie ihr aus dem Fallgeschehen wisst. Ihr wisst aber auch, dass Ich mit Meinen Kindern gerungen habe, vor allem mit Meiner Sadhana.

Am Beginn Meiner Kindschaffung habe Ich weise darüber nachgedacht, ob Ich Meinen Kindern die Freiheit schenke oder nicht. Ich wollte freie Kinder, und diese Freiheit ist das höchste Gut, das Ich ihnen schenkte. Wie kann Ich sie also dann verurteilen, wenn sie von ihrer Freiheit Gebrauch machen? Ich kann sie nicht verurteilen. Ich habe ihnen diese Freiheit in die Hände gelegt, und Freiheit bedeutet, alles tun zu können. Sie konnten alles Lichtvolle, in der Liebe Begründete, aber auch alles Dunkle, das die Liebe nicht kennt, vollbringen. Das Dunkle ist das Herrschen und Beherrschen. Die lichtvolle Haltung Meiner Kinder ist Demut. Diese wird von denen Meiner Kinder, die bei Mir in den Himmeln geblieben sind, in jedem Augenblick ihres Daseins in die Tat umgesetzt.

Was ist Demut, was ist Hochmut? Demut ist in der Liebe begründet. In der Demut sieht der Engel jedes Blümchen, jeden Grashalm, jeden aus sich heraus strahlenden Stein. Er neigt sich, streicht sanft über alles, was ihm zu Füßen liegt und segnet es. Dieser Engel hat aber auch große Freude an allem, was ihn umgibt, was Ich geschaffen habe, aber auch an dem, was Meine Engel schöpfen und schaffen durften, weil Ich ihnen die Vollmacht in die Hände legte, zu ihrer und Meiner Freude zu schaffen und zu schöpfen.

So ist die Freude, die mit der Liebe eng verwandt ist, in den himmlischen Bereichen sehr groß. Es ist ein beständiger Jubel, ein Dankgebet, das zu Mir, dem Vater, strömt, ein Dank für all die Schönheit der Schaffung und auch für die Gnade, die Ich Meinen Engeln schenkte, die ewigen Himmel mitzugestalten.

Nun schauen wir auf die Schattenseite: Hochmut. Das Kind, das sich von Mir abwendet, seine Freiheit benützt, sieht nur sich. Es will sich verwirklichen. Es will die Macht kennen lernen, und zwar auch die Macht über Mich. Hat es nicht in den Himmeln mitgeschaffen, mitgeschöpft? Was braucht es dann noch Mich, den Schöpfer? Hat es nicht alle Macht, Kraft und Herrlichkeit auch in sich? Stolz erhebt sich das Kind und merkt nicht, dass gleichzeitig die Schönheit der Himmel verblasst.

Es kann die Schönheit nicht mehr sehen, denn um die Schönheit des Himmels zu erkennen, muss das Kind sich neigen, um die Blüten, die leuchtenden Steine zu den Füßen zu sehen. Es sieht den Glanz der Sonne nicht mehr und bemerkt nicht, dass ihm etwas fehlt. Es benützt seine Schöpfungskräfte, um zu schaffen und zu schöpfen. Nur diese Schaffungen und Schöpfungen sind nicht mehr himmlischer Art. Somit hat das Kind nunmehr den Weg der Erkenntnis eingeschlagen.

Ich verurteile es nicht, Ich lasse es ziehen. In dieser Art und Weise sind viele, unzählig viele Meiner Kinder gegangen und haben auch diese Erde mit ihren Schaffungen und Schöpfungen verändert. Die Erde sollte ein Abglanz des Himmels sein, damit sich Meine Kinder an Mich und an die Schönheit der Himmel erinnern.

Wenn ihr jetzt in die Natur hinausschaut, so seht ihr überall den Himmel leuchten, im Blütenmeer eines Apfelbaums oder im Blütenmeer einer Löwenzahnwiese. Ihr hört den jubelnden Gesang der Vögel, die Sonne strahlt warm auf euch herab und hüllt euch in ihre Strahlen ein. Neue Lebenskräfte erwachen, ihr streift den müden Winter ab. Freude zieht in eure Herzen ein, in euch, die ihr auf die Erde gegangen seid, um auf der Erde der Schöpfung und euren Mitmenschen zu dienen.

Meine anderen Kinder, die ihren Weg der Freiheit gehen, sehen diese Schönheit nur am Rande. Blitzartig taucht die Sehnsucht auf, etwas verloren zu haben. Die Erinnerung aus den tiefsten Seelenschichten, die Erinnerung aus dem reinen Geist, dringt bis zum Menschen durch. Und ein Schauer von Wehmut ergreift den Menschen – nur kurz –, wo bleibt die Freude, die Freude des Himmels?

Ihr könnt euch freuen über jeden Sonnenstrahl, über das Lied der Vögel, über die Blüten, über alles, was euch umgibt. Aber jene leben ein trauriges Leben, obwohl sie es nicht als traurig ansehen. Sie hasten durch ihr Leben, scheffeln Geld und haben doch nie genug. Sie wollen an die Spitze vordringen, und es ist noch immer einer da, der über ihnen steht und ihnen Befehle erteilt. Sie arbeiten halbe Nächte hindurch, raffen Schätze dieser Erde in ihre vermeintlichen Schatzkammern, Schätze, die von Rost und Motten zerfressen werden. Sie bemerken die Traurigkeit nicht, und zwar so lange nicht, bis sie am Ende des Lebens angekommen sind und zurückschauend den Sinn ihres Lebens nicht verstehen.

Lassen sie sich in den jenseitigen Bereichen belehren und helfen, können sie wieder zurückkehren zur Freude, zur Liebe. Doch oftmals sehen Meine verlorenen Kinder nur das, was sie vermeintlich falsch gemacht haben, nämlich nicht an oberster Spitze zu stehen und über alle anderen zu herrschen und noch mehr Macht auszuüben. Der Fall war noch nicht tief genug.

Ihr schaut auf das, was auf der Erde alles geschieht, an Kriegen, an Verbrechen, an Leid. All das müssen Meine Menschenkinder durchleben. Und vor allem diejenigen, die den Weg der Freiheit gewählt haben, die Tiefen zu erforschen, gehen durch diese bitteren Erkenntnisse. Nachdem sie an der Spitze der Macht standen und in den jenseitigen Bereichen erkennen mussten, dass auch das ihnen nicht geholfen hat, beginnen sie erneut von ganz unten. In der nächsten Inkarnation wählen sie das Leid, um sich empor zu arbeiten.

Ein Beispiel: Sie inkarnieren sich in einem amerikanischen Staat, wo sie zu den Ärmsten der Armen gehören. Sie nehmen alle Mühe, alle Plage auf sich, dienen den anderen, schürfen zum Beispiel nach Edelsteinen für die Reichen und Mächtigen und haben selbst kaum das tägliche Brot. Wenn ihr jetzt auf diesen Weg schaut, was meint ihr? Wer hat es leichter? Die, die an Meinem Herzen ruhen und das Leid auf der Erde auf sich nehmen? Oder jene, die den dunklen Pfad erforschen und zu Mir noch keinen Zugang haben? Muss nicht Meine Liebe gerade mit diesen Meinen Kindern sein, und zwar ganz besonders?

Ich liebe jedes Kind gleich, was aber nicht bedeutet, dass Ich bei jenen aufs Innigste zugegen Bin, die den dunklen Pfad gewählt haben. Warum? Weil Meine Kinder des Lichtes Mich in jeder Sekunde ihres Lebens empfinden, durch ihre Freude, z. B. in der Natur, in der Schöpfung, aber auch durch die Freude, Liebe zu schenken, sich zu verschenken und Mich in allem Sein, auch in den Mitmenschen zu erkennen, auch wenn der Mensch das manchmal nicht spürt. Doch die Seele lebt in der Schwingung Meiner Liebe. Und diese Liebe drückt sich im Menschen immer wieder in Freude aus. Habt ihr einmal in die Gesichter der Reichen geschaut? Könnt ihr dort Freude lesen? Eher Verbissenheit! Das zu eurer Frage.

Kehren wir zur Schulung zurück. Jetzt, in der Zeit des Frühlings, fällt es euch leicht, mit der Schöpfung wieder eins zu werden. So, wie ihr euch an der Blütenpracht erfreut, so schwingt auch alles um euch in dieser Freude, weil alles um euch eure Freude empfängt. Alles ist miteinander aufs Innigste verbunden. Nichts ist voneinander getrennt. Das ist Meine Schöpfung.

Der Mensch trennt, doch durch Meine Lehre sollt ihr in die allumfassende, alles verbindende, vereinigende Liebe wieder hineinwachsen, damit eure Freude noch größer wird und sich steigert in die Freude der Himmel hinein. Ich lehre euch, Schöpfungskräfte aus den Himmeln auf Erden zu benutzen, indem ihr in die Schöpfungen der Gegenseite, in all das Leid das Heil sendet, denn in Mir, dem ewigen Schöpfergeist, ist alles heil und gesund.

Wenn ihr heilt, so mögen eure Gedanken schweigen. Ihr sollt also absichtslos heilen, nicht mit eurem Willen. Ein Beispiel: „Vater, ich sehe diesen verschmutzten Fluss. Ich sende jetzt meine heilenden Gedanken hinein, damit dieser Fluss wieder sauber wird.” Ihr habt jetzt also euren Willen in diesen Fluss gelegt, zwar mit guten Gedanken, damit er wieder sauber wird. Aber es ist euer menschlicher Wille.

Wenn ihr in Meinem Willen handelt, dann werdet ihr den Fluss sehen, den Unrat in ihm. Ihr seht aufgewirbelte Erde, der Fluss ist nicht klar, sondern trüb. Geistig breitet ihr eure Hände aus und habt nur den einen Gedanken: „Vater, Dein Heil strömt.” Stille ist in euren Gedanken, und Meine heilige Kraft durchpulst euer gesamtes Sein. Euer Körper vibriert, ihr seid nicht mehr fähig, irgendeinen Gedanken zu fassen, ihr lasst es einfach nur strömen und strahlen. Dadurch heilt ihr nicht nur das Wasser, sondern gebt Mir die Möglichkeit in jeden Tropfen Meinen Segen, Mein Heil hineinzulegen in einer Stärke, die euer Fassungsvermögen weit übersteigt.

Genauso möget ihr durch die Schöpfung gehen: Heilen ohne Absicht! Heilen nach Meinem heiligen Willen, wie ICH die Schöpfung Meinen Kindern geschenkt habe, und das weiß nur Ich. Auch wenn ihr Geschwistern heilende Gedanken zusendet, möget ihr auch da absichtslos sein. Ich weiß, welche Ursache zu Grunde liegt, dass diese Krankheit ausgebrochen ist. Wenn ihr jedoch bei der Heilung an die Krankheit denkt, verstärkt ihr manchmal sogar die Krankheit. Lasst ihr aber eure Heilkräfte fließen nach Meinem heiligen Willen, ohne an die Erkrankung zu denken, dann heile Ich über euch. Ich setze an der Wurzel an, an der Wurzel der Erkrankung im seelischen Bereich.

Wenn ihr in der folgenden Zeit im Garten arbeitet, einen Spaziergang durch die Natur macht oder euch auf eine Wanderung begebt, so möget ihr euch in die Einheit allen Seins einschwingen. Was sagte Ich, was zu dieser Einheit führt? Die Liebe und die Freude! Liebe verbindet euch mit allem, und alles dient euch auch. Könntet ihr ohne Pflanzen leben? Nein, sie dienen euch. Und alle Pflanzen, die euch umgeben, empfinden eure Ausstrahlung. Wenn ihr traurig seid, so sind das auch die Pflanzen um euch. Wenn ihr voller Freude durch den Tag geht, so empfinden auch die Pflanzen diese Freude. Und sie steigert sich noch, wenn ihr voller Dankbarkeit ihnen gegenüber seid.

Wenn ihr Obst in die Hand nehmt, dankbar an den Baum, an den Strauch denkt, der euch diese Frucht geschenkt hat, so strömt dieser Dank über das morphogenetische Feld zu allen Pflanzen, und die Freude kehrt zu euch zurück. Ihr nehmt dann nicht nur irgendeine Frucht zu euch, sondern eine Frucht, die euch in Liebe und Freude geschenkt wurde.

Wachset in diese Einheit in der kommenden Zeit hinein, indem ihr mit bewussten Augen die Schöpfung seht. Mit all euren Sinnen versenkt euch in das Blühen, in das Strahlen um euch herum. Als eine besondere Übung möget ihr euch eine Pflanze aussuchen, eine Pflanze in eurer Wohnstätte, eine Topfpflanze z. B., und eine Woche lang dieser Pflanze all eure Liebe schenken. Vielleicht habt ihr gerade eine Pflanze, die ihre Blätter müde hängen lässt, die umgetopft werden sollte und vielleicht etwas Dünger braucht. Kümmert euch um diese Pflanze ganz besonders und schenkt ihr eure Liebe! Achtet auf eure Empfindungen!

In der zweiten Woche liebt alle Zimmerpflanzen gleich, segnet sie, segnet das Wasser, das ihr ihnen schenkt, hüllt sie in eure Liebe ein und achtet wiederum auf eure Empfindungen! Und als weitere Aufgabe möget ihr euch einen Baum suchen, so wie euren kleinen Freund, den Stein, der euch immer wieder durchs Leben begleiten wird. Betrachtet auch bisweilen andere Steine, bei denen ihr weitere Facetten eures Seins erkennt! So soll auch dieser Baum euer Freund sein. Es ist der Baum, zu dem ihr euch hingezogen fühlt, der eurem Wesen entspricht, und diesen Baum schenkt eure Liebe!

Das nächste Mal, wenn wir hier versammelt sind, bringt eure Erfahrungen mit in die Gemeinschaft!

Abschließend sage Ich euch: „Meine Freude ist mit jedem einzelnen von euch. Ich wollte, Ich hätte noch viel, viel mehr solcher Söhne und Töchter, die mit einer so tiefen, innigen Hingabe und Liebe zu Mir, dem Vater und Freund, Jesus, durchs Leben wandern. Wisset, dass aber auch eure Liebe zu Mir in das morphogenetische Feld einschwingt, und all eure Geschwister werden von dieser Liebe berührt. So erhalten sie einen leichten Stromstoß Meiner Liebe, als Anregung, Mich, ihren himmlischen Vater, zu suchen.

Im Feld der Einheit ist alles miteinander verbunden, so wird jeder Gedanke, den ihr denkt, im lichtvollen oder dunklen Bereich seine Auswirkung haben, auf alle eure Geschwister, aber auch auf die Schöpfung. Begreift, was das Wort „Einheit” bedeutet! Begreift es in seiner Tiefe, wachset in die Einheit nach und nach hinein!

Ich segne euch, Meine Geliebten. Meine Engel begleiten euch, schützen euch, behüten euch auf allen Wegen, und wo Ich Bin, ist der Himmel. Also ist der Himmel um euch.

Amen.

 

Mitteilung: Vom 10. – 12. September 2010 laden wir euch herzlich nach Ruhpolding zu unserem Gemeinschaftstreffen „Fest der Liebe” ein. Anmeldeformulare und Online-Anmeldung (evtl. mit Hinweis, wenn Belegung wie im vorigen Jahr gewünscht wird) im Internet unter

www.liebe-licht-kreis-jesu-christi.de/Ruhpolding2010

Anmeldeformulare liegen auch bei unseren Treffen in Nürnberg und Siegsdorf aus.

Der Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi in Siegsdorf trifft sich wieder am Mittwoch,
30. Juni, um 19.00 Uhr. Information: 08665/928280

 

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Zufallsimpulsnur Buchnur Treffen„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi Offenbarung vom 28. April 2010
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