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30. April 2005

Nürnberg

Werdet wie die Kinder
Werdet wie die Kinder

Liebe-Licht-Kreis 30. April 2005

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag 28. 06. 2005 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19
anschließend, nach Hinwendung zum Herrn,
Übung zur Aufnahme des Inneren Wortes und Entwicklung der Heilgabe (kostenlos).

Offenbarung aus der Liebe

Ich, euer aller Vater, bin in eurer Mitte. Zuerst segne Ich diese Kleinen aus dem himmlischen Reich, herabgestiegen zur Erde, um dereinst hier Licht zu sein.

Ich zeichne auf ihre Stirnen das Kreuz, und Ich segne auch euch, ihr lieben Eltern, die ihr diese Engelchen erzieht. Ihr seid ihnen Mutter und Vater, ihr seid geweiht für diese hehre, heilige Aufgabe.

Eure Kleinen tragen ein strahlend weißes Gewand. Euer Gewand hat da und dort schon dunkle Flecken, wie die Gewänder aller Meiner Lichtboten, aber wenn ihr einst wieder nach Hause kommt, dann decke Ich Meinen Mantel der Barmherzigkeit über diese Flecken, und ihr geht in die Ewigkeit ein in strahlendem Glanz.

Höret, Meine Söhne und Töchter! Ich sprach: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht eingehen in Mein Himmelreich.“ Was liegt hinter diesen Worten verborgen?

Sehet, ihr könnt hier auf Erden unendlich viel Literatur studieren, ihr könnt Bücher, die große Bibliothekswände füllen, lesen und mitunter auch verinnerlichen, und trotzdem sage Ich euch, daß ihr mit all diesem Wissen kaum einen Schritt vorankommt, dem Licht näher.

Deshalb schenkte Ich euch aus der tiefen Weisheit Meines Geistes diesen Satz: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht eingehen in das Himmelreich“; und zwar aus dem Grund, daß ihr alle Weisheit, alles Wissen dieser Erde besitzen könntet und trotzdem ist euch das Übertreten der Schwelle in Mein Reich nicht möglich, wenn ihr euch nicht gleichzeitig in liebevoller Hingabe – so wie diese Kindlein an ihre Eltern – an Mich, euren Vater von Ewigkeit her, schmiegt. Dann erfüllt euch Meine Liebe, und ihr könnt nicht anders handeln, als diese Liebe weiterzugeben.

Ich nenne euch Meine Söhne, Meine Töchter. Dieser Begriff ist geistig zu verstehen. Er bedeutet, daß ihr Liebe-Weisheit aus Meinem ewigen Quell schöpft und die Liebe-Weisheit in die Tat umsetzt, wobei euch aber auch Meine anderen Eigenschaften nicht fehlen dürfen.

Angefangen bei der Ordnung, mit der so mancher hier im Kreis noch ringt. Wenn ihr im Äußeren keine Ordnung habt, dann mangelt es auch an der inneren Ordnung. Sind eure zwischenmenschlichen Beziehungen in Ordnung? Wenn ihr Mich aus tiefstem Herzen liebt, als Kinder an Meinem Herzen ruht, dann strahlt euer ganzes Sein Liebe aus, eure Augen leuchten im Glanz des Himmels, und liebedurchstrahlt ist euer Umfeld.

Über die Erfüllung Meines göttlichen Willens stolpert ihr immer wieder. Ihr wollt diesen und nur diesen erfüllen und wißt an einer Weggabelung nicht, wie ihr weitergehen sollt und meint, Ich könnte euch die Entscheidung abnehmen. Doch wiederum sage Ich euch: Es ist einfach Meinen Willen zu erfüllen, indem ihr sagt: „Vater, ich gehe mit Dir, und Du wirkst durch Mich“, und so legt ihr euch als Meine Söhne und Töchter wie ein Kind an Mein Herz. Ich schließe euch eng in Meine Arme und wandere mit euch auf dem Weg, den ihr aus eurer Freiheit heraus eingeschlagen habt, und in unserer innigen Verbundenheit kann nur Mein heiliger Wille geschehen.

Das Wissen, angehäuft in Bibliotheken auf der ganzen Erde, ist nicht einmal ein winziger Hauch Meiner göttlichen Weisheit. Es ist vielleicht so groß wie ein einziges Sandkörnchen im Vergleich zu allen Sandstränden der großen Meere. Wie oft meint der Mensch, Meine und nur Meine Wahrheit aus der Weisheit zu verkündigen. Oh, welch ein Thor, der dies glaubt!

Auch hier, Meine Söhne und Töchter gilt es, daß ihr euch in Meine Arme schmiegt und sagt: „Vater, ich weiß, daß ich nichts weiß! Ich weiß, daß ich ein Nichts bin vor Deiner Weisheit, doch wenn es Dein heiliger Wille ist, so möge aus Deiner Weisheit das durch mich strömen und mir zur Erkenntnis dienen, was Meinem jetzigen Bewußtseinsstand entspricht.“ So soll auch ein Werkzeug, um das Geschwister versammelt sind wie hier im Kreis, stets sich in Demut neigen, wissend, daß es in Meiner Gnade steht und dadurch befähigt ist, aus Meiner Weisheit das zu schöpfen, was es und die Geschwister nach ihrem Bewußtsein verstehen können.

Auch wenn ihr dereinst wieder Zuhause seid, Meine Geliebten, werdet ihr vor der Tiefe und Fülle Meiner ewig heiligen Weisheit staunend stehen und sie zu ergründen suchen in alle Ewigkeit. Und immer wieder werdet ihr euer Haupt in Ehrfurcht senken: „O Vater UR, wie wenig verstehen wir auch im himmlischen Gewand Deine Wahrheit, Deine Weisheit! Lehre sie uns, o Du unser Schöpfer, Vater, Gott und Hochpriester, daß wir im Verständnis wachsen und aus diesem Verstehen heraus schaffen und schöpfen nach Deinen heiligen Gesetzmäßigkeiten.“

Auch in der ewigen Heimat, Meine Geliebten, kommt ihr als Kinder zu Mir, und Ich belehre euch. Je tiefer ihr in Meine Weisheit eintaucht, desto leuchtender wird euer geistiges Sein, denn Meine Weisheit ist in der Liebe begründet, und diese verzaubert euch zu immer herrlicheren Wesenheiten, deren Strahlkraft ihr euch mit eurem menschlichen Verstand nicht vorstellen könnt.

Der Ernst dieser Zeit geht über die Erde, es ist Mein Geist, Der jetzt weltweit Meine Kinder ruft. Kein Kind gibt es auf dieser Erde und den angrenzenden Sphären, die der Erde noch zugewandt sind, das Ich nicht mit innigster und sehnsuchtsvollster Liebe rufe: „Mein Kind, höre Mich, Ich, Dein Vater von Ewigkeit zu Ewigkeit, rufe dich heim an Mein Herz!“

Die Demut, die in der göttlichen Geduld begründet ist, begleitet euch auf Schritt und Tritt auf eurem Erdenweg. Ein Kind in den Armen des Vaters oder der Mutter ist nicht hochmütig, stellt sich noch nicht über andere. Es schmiegt sich in die Arme der irdischen Eltern und fühlt sich dort geborgen. Es sieht noch eine Welt, für die die Augen der Erwachsenen meistens verschlossen sind. Es sieht noch die Engel, die es umgeben, es sieht noch die Naturwesen mit Freude und Staunen. Erst mit zunehmenden Alter, mit dem ersten „Ich will!“ versinkt diese selige Kinderzeit, in der der Himmel Meinen Kindlein noch so nahe ist.

Und bei euch, Meine Söhne und Töchter, soll der Himmel wieder nahe sein. Eure inneren Augen möchte Ich öffnen, daß ihr die Engel um euch wieder wahrnehmt wie in alten Zeiten, daß ihr durch die Liebe, die ihr um euch verbreitet, die Wesen wieder seht, die der Natur eifrig dienen. Und vor allem, daß ihr Meinen sehnsuchtsvollen Ruf nach der Zwiesprache mit euch in euren Herzen hört, und dies geschieht nur dann, wenn ihr als Kinder zu Mir kommt, und der Vater und sein Kind wieder eins sind.

Laßt euch in den Wind Meiner Liebe fallen wie die Samen des Löwenzahns, der auf vielen Wiesen jetzt wieder erblüht ist! Laßt euch von diesem Meinem Wind tragen, dorthin wo ihr eure Aufgaben zu erfüllen euch vorgenommen habt! Und immer, wenn ihr etwas wollt, dann denkt an Meinen Liebewind, in den ihr euch fallen lassen sollt.

Dieser Wind trägt euch sodann in höchste Ebenen empor, wie er oftmals auch das Samenkorn des Löwenzahns weit empor wirbelt, mit Aufwinden über so manches Gebirge hinweg. So will Mein Wind auch euch erfassen, euch einhüllen und dort hintragen, wo ihr als Sohn, als Tochter einstmals versprochen habt zu wirken. Dort werdet ihr wie der Same des Löwenzahns Wurzeln fassen, doch nicht in der Erde, sondern in Mir. Alle Kraft schenke Ich euch, damit ihr in eurem Wachstum zunehmt, damit Ich immer mehr Meiner Liebe-Barmherzigkeit in euch hineinlegen kann. Dann umgibt euch bald ein Strahlenkranz der Liebe, ihr erblüht in Meinem Licht, und ihr verblüht, indem ihr tausendfachen Samen ausstreut in alle Winde, die Ich wiederum aufnehme und weitertrage. Versteht das Gleichnis!

Ihr steht jetzt schon im Auftrag, doch noch seid ihr in größeren Gemeinschaften zusammengeführt, damit ihr euch noch gegenseitig stützt und helft. Doch es wird eine Zeit kommen, wo Ich - wie geschildert - jeden einzelnen Samen aufnehme und dorthin trage, wo er wirken wollte.

Ihr braucht über diese Zeit nicht nachzudenken, denn ihr lebt im Hier und Jetzt, wenn ihr euch an Mich schmiegt. Das Hier und Jetzt ist für euch wichtig, im Hier und Jetzt Kind zu sein, das nichts anderes kennt als Mutter und Vater, und voller Freude die beiden anlächelt, und sich in deren Armen geborgen fühlt, umhegt und gepflegt. Versteht ihr Mich in diesem Gleichnis?

Im Hier und Jetzt tragt ihr dennoch als Meine vollbewußten Söhne und Töchter das Licht der Liebe-Barmherzigkeit in eurem Wirken, in eurer Ausstrahlung, in eurem Sein hinaus, als Meine Träger des Wortes, Meine Träger des Heils. Dennoch ist diese Zeit eine Vorbereitung auf eure eigentliche Aufgabe.

Tragt Freude in euren Herzen, sage Ich euch immer wieder, auch wenn euch auf dieser Erde so manche dunkle Wolke erschrecken könnte. Durch eure Freude, Mir zu dienen, seid ihr dann nicht ängstlich, sondern erwacht als Meine Lichtträger. Und sollte die Wolke dunkelste Schwärze zeigen, so werdet ihr alle durch euer Licht der Liebe-Barmherzigkeit diese Wolke einhüllen mit dem Kraftpotential, für das ihr euch in steter Übung geöffnet habt.

Ihr habt zu Beginn eures heutigen Zusammenseins von Meinem Sohn gesprochen, der die Schwelle zur jenseitigen Welt übertreten hat, (Johannes Paul II) und der im Leben und im Tod die Herzen der Jugend der Welt mit Begeisterung erfüllte. Ihr fragtet warum? Er war der Jugend ein Vorbild. Er hat die Widrigkeiten seines körperlichen Leibes tapfer getragen, er setzte sich für den Frieden ein und hat alle Religionen der Erde zu einem Miteinander aufgerufen, um die Schwierigkeiten der Globalisierung gemeinsam zu lösen. Er bat um Vergebung für alle schrecklichen Taten der kirchlichen Institution und noch vieles mehr.

Jeden einzelnen unter euch frage Ich: Seid ihr der Jugend Vorbild? Sie sehnen sich nach einer heilen Welt und sehen doch überall nur Untergang. Gebt ihr den jungen Menschen Hoffnung auf eine Zukunft, in der es sich zu leben lohnt? Seht ihr die Angst, den Pessimismus, die Ausweglosigkeit nicht einmal eine Lehrstelle zu bekommen? Seht ihr die Furcht vor dem Altwerden?

Das ist die Antwort, warum die Jugend jenen Sohn so innig verehrt haben. Und dennoch liegt eine Gefahr in der menschlichen Verehrung.

Wenn ihr, Meine Lichtboten, ihr alle auf der ganzen Erde eurer Jungend keine Perspektiven zeigt, dann werden sie wieder einem zulaufen, der ihnen Arbeit und alles Glück der Erde verspricht, der blühende Landschaften entstehen läßt, der die Armen reich und nach heutigen Begriffen die Reichen arm macht, der Gerechtigkeit für alle verspricht, der ein neues Zeitalter ankündigt, ein Zeitalter der Liebe und des Friedens, und in Wirklichkeit wäre es die Machtergreifung durch die Dunkelheit.

Ihr, Meine Söhne und Töchter, sollt eurer Jugend Perspektiven aufzeigen, nicht indem ihr über die heutigen Schwierigkeiten in der Welt immer wieder sprecht, über die hohe Arbeitslosigkeit, über das Vergiften der Natur, über kriegerische Auseinandersetzungen und was sonst noch alles geschieht, was nicht in Meinen göttlichen Gesetzen ruht, sondern daß ihr alles lichtvoll und positiv schildert. Ich höre eure Antwort: „Vater, wie können wir von Licht sprechen, wenn Tiere hingemordet werden, Millionen Kinder täglich sterben, die Natur vergiftet wird und vieles mehr.“ Ich aber sage euch, daß ihr sehr wohl von Lichtvollem reden könnt, denn es geschieht gleichzeitig durch euch, durch jeden einzelnen, der aus den ewigen Himmeln hernieder ging, um hier auf Erden Licht zu sein. Sagt euren Kindern, daß überall Menschen erwachen, die die Natur schützen und bewahren wollen, die sich um aussterbende Tiere kümmern, die in Tierheimen sich der leidenden Kreatur erbarmen. Weist auf die vielen freiwilligen Helfer in den Krankenhäusern, Hospizen und anderen Einrichtungen hin, die unentgeltlich arbeiten. Tröstet sie, wenn sie arbeitslos sind und weist auf vergangene Schwierigkeiten hin, wie die Nachkriegszeit, die durch die damalige Jugend gemeistert werden konnten. Wenn ihr selbst arbeitslos seid, so zeigt euer Gottvertrauen, daß nichts geschehen kann, was letztlich nicht gut ist. Und sagt ihnen in einer ruhigen besinnlichen Stunde, daß es auf jeden einzelnen ankommt, die Welt zu verbessern, durch das eigene Erwachen zur lichtvollen Tätigkeit.

Es scheidet sich jetzt die Dunkelheit vom Licht. Die Dunkelheit wird sich in ihrer ganzen Schwärze zeigen, dagegen das Licht in der größten Herrlichkeit in einer Strahlkraft, die jeder einzelne von euch in diese Welt abgeben wird und dadurch alles Dunkle zum Leuchten bringt. Darüber redet mit euren Kindern, mit euren Jugendlichen, wo immer ihr gefragt werdet. Erzählt ihnen von der Liebekraft, die jeder in die Schöpfung, zum Planeten Erde, zu den Mitmenschen strahlen kann, welche bewirkt, daß sich Dunkles erhellt.

Es gibt eine Perspektive und zwar eine herrliche! Das Reich des Friedens, der Liebe und der Freude, denn Ich mache alles neu, einen neuen Himmel und eine neue Erde. Abwischen werde Ich alle Tränen, Krankheiten wird es nicht mehr geben und Meine Kinder - möglichst alle - leben für eine lange Zeit in Seligkeit, denn sie sehen Mich von Angesicht zu Angesicht. Auf diese Zeit wandert ihr zu, und das ist der Sieg. Und dieser Sieg muß nicht durch vorausgegangene Großkatastrophen errungen werden, denn ihr alle habt die Schöpfungsmacht und -kraft in euch, und Ich wirke durch euch, daß vieles gemildert wird, und ihr leuchtenden Angesichts mit euren Kindern und Kindeskindern in ein neues Dasein wandert.

Durch dieses Werkzeug schweige Ich nun, doch Mein Wort bleibt unter euch.

Amen.

 

Offenbarung aus der Weisheit

Meine geliebten Brüder und Schwestern! Mein Wort, das im Äußeren verklungen ist, aber im Inneren noch weiterhallt, war eine Lehrstunde für alle diejenigen, die den Weg zu Mir immer noch als schwer zu gehen betrachten. Die Lösung habe Ich euch gezeigt. Werdet wie die Kinder und laßt euch hineinfallen in Meine Arme, in die Geborgenheit eures Gottes, der euch Vater und Mutter ist.

Als ihr, Meine Lichtboten, die Himmel verlassen habt, hat die Liebe in euch gebrannt, mitzuhelfen am Werk der Heimführung der gefallenen Kinder. Ihr überblicktet eure Aufgabe, mögliche Schwierigkeiten, Probleme, doch ihr saht auch Meine Kraft, die in euch loderte und die stärker ist als alles andere, was an euch herantreten kann. Mit dieser Zuversicht gingt ihr zur Inkarnation.

Ihr gingt den Weg über den Säugling, das Kind, den heranwachsenden Jugendlichen, bis ihr ins Erwachsenenalter eintratet. Ihr machtet eure Erfahrungen, und ihr wurdet und werdet konfrontiert mit dieser Welt, und ihr seht, was um euch herum geschieht.

Ihr hört die Nachrichten, ihr seht, wie sich die Finsternis formatiert, und ihr ahnt oder erkennt ihre Vorgehensweise, und in so manchem kommt Furcht auf: „Wie kann ich, als ein kleiner Mensch in dieser Welt bestehen. Ist nicht die Gefahr sehr groß, daß mich die negativen Kräfte, die ich oftmals gar nicht kenne, überrollen?“

In dieser Welt, Meine Freunde habt ihr angst, doch Ich habe diese Welt überwunden. Was bedeutet das für euch? Ist für euch die Liebe die stärkste Kraft? Ist die Liebe euer Ziel? Wird euer tägliches Bemühen getragen, Mir näherzukommen durch den Dienst an eurem Nächsten? Wenn dies der Wunsch eures Herzens ist, dann habt ihr die Angst dieser Welt überwunden und habt hineingefunden in das wahre Leben.

Wenn ihr euch in schweren Stunden dennoch ängstigt vor den Gefahren und Risiken, die euer Erdenweg birgt, so fragt euch: „Hat mich Mein liebender Vater nicht wunderbar an die Stelle Meines Lebens geführt, an der ich heute stehe? Konnten mir die Gefahren sichtbar oder unsichtbar wirklich ernsthaft etwas anhaben oder lag nicht in jedem Augenblick, wenn mir auch nicht immer vollbewußt, die liebende und schützende Hand des Vaters über mir?“

Wenn ihr ehrlich seid, müßt ihr diese Frage mit ja beantworten. Ja, Mein Vater, Der mich liebt, hat mich geschützt, und Er wird mich weiterhin schützen und mir meinen Weg vorbereiten, den ich versprochen habe zu gehen.

Ich gab euch das Bild des Samens, der vom Wind getragen wird. Ein Lichtbote, der sich Mir hingegeben hat, gleicht einem solchen Samen. Völlig frei von Ängsten, läßt er sich von Meinem Wind tragen, nicht nur glaubend, sondern wissend, daß ihn Mein Liebewind an die Stelle trägt, die er sich ausgesucht hat.

Meine geliebten Brüder und Schwestern, wir haben gemeinsam schon oft über die Hingabe gesprochen, und Ich will euch einen Aspekt ein wenig vertiefen. Vollkommene Hingabe bedeutet vollkommenen Schutz. Wobei ihr das Wort „vollkommen“ versteht und nicht mit perfekt gleichsetzt. Eine Hingabe an Mich, die diesen vollkommenen Umfang nicht hat, bedeutet, daß derjenige Bereiche seines Lebens zurückbehält, die er im Eigenwillen gestalten und verwalten will.

Erkennt, Meine Freunde, daß dies die Bereiche sind, in denen ihr gefährdet seid! Wenn es solche Bereiche gibt, die eurem Eigenwillen unterliegen, so heißt dies gleichzeitig, daß ihr euch geöffnet habt, für Kräfte, die nicht dem Licht angehören. Ihr habt, um in einem Bild zu sprechen, eure Festung an einigen Stellen nicht geschlossen, und dort dringt die Gegenseite ein. Wer sein Ja Mir aus vollem Herzen gibt, ist nicht gefährdet. Nichts wird ihn ernstlich beeinträchtigen, so daß er den Weg zu Mir nicht gehen und auf diesem Weg seine selbst gewählte Aufgabe nicht erfüllen kann. Wer sich als Träger des Lichtes erkennt und fühlt, wird diese Hingabe vollziehen.

Erinnert euch an das Bild, das euer Bruder geschildert hat, als er Mich sah, mit einem offenen Herzen, durch das unzählige Menschen und Seelen strömten. Eure selbstgewählte Aufgabe besteht darin, diese Menschen zu begleiten, das Tor Meines Herzens offen zu halten. Wie aber kann dies geschehen, wenn eure Hingabe nicht vollkommen ist? Meine Worte an dieser Stelle sind ernst, und Ich werde Meine Offenbarung beschließen, indem Ich euch noch etwas mit auf den Weg gebe, das keiner Erklärung bedarf, weil ihr ein Herz und einen Verstand besitzt. Meine Worte lauten: „Meine Schafe kennen Meine Stimme, und wer Meine Stimme kennt, weiß, daß er nicht gleichzeitig zwei Herren dienen kann.“

Amen.

 

Inneres Wort durch weitere Werkzeuge

Meine Geliebten, Ich möchte euch die Hilfen zeigen, die euch den Weg leichter machen. Die Leichtigkeit des Seins zeige Ich euch durch ein Beispiel des Öffnens einer Blüte. Habt ihr ein schweres Herz und geht in die Natur hinaus, dann seht die unzähligen, farbenprächtigen Blüten! Seht ihr, wie sie sich im leichten Windhauch wiegen und sich euch hingeben? Schaut auf die blühenden Kirschbäume! Die Blüten sollen euch erfreuen, solange bis sie sich verwandeln. Es ist ein Fest für alle Nektar suchenden Insekten. Später werdet ihr die Verwandlung sehen, die angesetzten Fruchtstände, die sich im Sommer in roten Früchten zeigen, die sich wiederum an euch verschenken.

Wenn ihr in der Natur einen blühenden Forsythienstrauch seht, dann erlebt ihr geistig, wie der Strauch euch Sonnenkraft schenkt, euer Gemüt aufhellt, euer Herz stärkt, und ihr fühlt die Leichtigkeit des Seins. Jede Blüte, die eine andere Farbe hat, hat auch eine andere Strahlkraft. Weiß blüht in einer anderen Energie, wie gelbe Blüten. Die roten Tulpen schenken euch Kraft.

Ihr seid verzaubert von der Schönheit der unzähligen Blüten, und euer Gemüt wird erhellt. Seht auch die Wiesen in ihrer Farbenpracht, das lichte Grün des Grases, das strahlende Gelb des Löwenzahns, die bescheidenen Gänseblümchen, wie sie kleine, weithin weiß leuchtende Polster bilden, und am Waldrand leuchtet es blau, und der Duft von Veilchen umgibt euch! In allem Sein Bin Ich das Leben, und durch Meine Schöpfung auch auf Erden will Ich Meine Kinder erfreuen.

Deshalb ehrt die Natur, alle Bäume, Sträucher, Blumen und Gräser! Ehrt alle Tiere! Betretet barfuß die Wiese, wenn der Tau noch die Gräser bedeckt, dies schenkt euch Heilung von so manchen Beschwerden. Denkt immer daran, daß Ich in allem Leben Bin, und wie Ich alles so wundervoll gestaltet habe, daß keine Blüte der anderen gleicht, kein Blatt dem anderen, ja selbst jeder Grashalm sich vom anderen unterscheidet.

Wenn ihr niedergeschlagen in die Schöpfung geht, dann spürt ihr Meine Liebe im Wind, der euch umweht, die Sonnenstrahlen, die euch liebkosen, ja selbst in jedem Regentropfen spürt ihr Mich, wie Ich von euch alles Schwere abwaschen möchte. So nehmt ihr Meine Liebe in allen Pflanzen, dem Wind und der Sonne auf, neue Energien durchpulsen euch, und gestärkt geht ihr eure Wege. Die dunklen Gedanken schweigen.

Ihr wißt, daß Ich euch in Meiner Liebe begleite, stets bin Ich an eurer Seite, ja in euch. Seid eins mit allen Blüten der Natur, mit allen Tieren, und damit seid ihr durch eure Freude auch wieder eins mit Mir, Der euch unendlich liebt.

Amen.

 

In euren Herzen, Meine Geliebten, ist der unermeßliche Schatz, euer königliches Erbe verborgen, verbirgt sich der Stein der Weisen, verbirgt sich der Heilige Gral, den zu heben ihr aufgefordert seid.

Viele Begriffe hat menschliches Bewußtsein hierfür erschaffen. Wer Meine Gebote der Selbstliebe, der Nächstenliebe und der Liebe zu Gott, eurem Schöpfer und Vater befolgt, wird unaufhaltsam einwärts wandern und wird des strahlenden Glanzes des inneren göttlichen Wesens gewahr werden und diesen Glanz auch nach außen entfalten.

Seid ihr, Meine Geliebten, euren Geschwistern Vorbild, auf daß sie erwachen aus dem Schlaf des Irrtums, aus dem Schlaf und dem Wahn des Materialismus? Irdische, also vergängliche Macht, eitles Blendwerk, Irreführung und Heuchelei, welche oftmals auf imposanten und doch tönernen Säulen gründen, wird Meine Gerechtigkeit und Meine Weisheit zu Staub werden lassen.

Doch was bleibt und Bestand haben wird, sind die unerschütterlichen Säulen, auf denen das Mir geweihte Heiligtum ruht, das jeder Mensch im Grunde Seines Herzens durch die Werke der Demut und Liebe errichtet hat.

Ihr seid Meine Wanderer, ihr seid Meine Lichtboten von Mir ausgegangen und von Mir ausgestattet mit den Insignien eines Lichtboten: Der helleuchtenden Fackel, mit dem Schwert der Liebe und dem Banner der Heimat des Lichtes. Doch noch mehr gab Ich euch. Dies beinhaltet alles, was ihr benötigt, um allen Hungernden und Dürstenden die Wegzehrung zu reichen, die sie sättigt und aufrichtet.

So wandert, Meine geliebten Getreuen, den Pfad mit Mir, auf daß es Licht werde. Ich fülle euch die Hände. Und wenn auch euer Fuß manchmal noch strauchelt, so geschieht dies, daß ihr zur weiteren Reife gelangt. Dann bedenket aber: Mein Arm ist und bleibt um eure Schultern gelegt, und Ich Bin es, Der die Wärme, die Kraft, der Trost und die Freude in eurem Herzen ist.

Amen.

 

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Zufallsimpulsnur Buchnur Treffen„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi Offenbarung vom 30. April 2005
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