Liebe-Licht-Kreis Nürnberg 29. Juli 2000

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag 26. 8. 2000 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19
anschließend Schulung in den Gaben des Heilens und der Wortaufnahme (kostenlos).

Herr, unser Heiland, hilf uns still zu werden. - Damit wir uns reinigen, wollen wir in die Natur gehen auf eine weite Wiese hier im Nürnberger Land, in unserer Umgebung. Wir verlassen im Geiste diesen Raum und wandern hin zu der Wiese, wo rundherum ein weiter Blick ist, wo wir den Himmel, die Wolken sehen. Was jetzt noch an Gedanken in uns waren, lassen wir zurück.

Indem wir auf diese Wiese wandern, gibt es einen Sonnenregen. Obwohl die Sonne scheint, regnet es. Wir versammeln uns im Kreis, schauen in die glitzernden Tröpfchen, in den Regen. Welch ein Wunder bringt die Sonne hervor, denn sie schimmern in allen Farben, sie berühren uns und streifen alles ab, was menschlich ist, so daß wir nur mehr mit der Seele auf dieser Wiese sind. Wir halten einen inneren Gottesdienst, wir loben Gott und danken Ihm. Wir ehren Ihn und lieben Ihn von ganzem Herzen.

Indem unser Bewußtsein sich ganz mit Gott verbindet, zieht es alles Leben an, was um uns ist. Das Bewußtsein der Blüten strebt zu uns hin, das Bewußtsein der Vögel, der Bäume, der Gräser. Doch heute verbinden wir uns mit dem Lebensstrom großer strahlender Wesen, den Devas. Der Deva ist derjenige, der mit seiner Schöpfungskraft, ihm von Gott verliehen, die Natur belebt und erhält.

Mit unserem Lebensstrom, unserem Bewußtsein rufen wir den strahlenden Deva, der für dieses Land, für diese Landschaft seine Aufgabe hat. Er wartet auf unseren Ruf, die Verbindung unseres Bewußtseins mit ihm. Wir bitten den Deva, daß er für diese Landschaft, für dieses Land unsere Liebeenergie nimmt zur Reinigung der Erde, der Luft, der Atmosphäre, des Regens. Was durch uns Menschen verunreinigt wurde, möge dadurch wieder ins lichtvoll Reine gehoben werden.

Vor uns steht inmitten des Kreises in herrlichsten Farben von weiß und silbrig glitzernd bis zum zarten Grün die Lichtgestalt eines Deva von einer Größe, die wir nicht erwartet haben. Weil wir uns mit seinem Bewußtsein verbunden haben, es unser Wunsch war, etwas für die Heilung der Erde, der Landschaft zu tun, ist er zu uns geeilt.

Sein Licht umfängt unseren Kreis, wir sind in diesem Licht. Seine Sprache ist das farbige Licht, seine Dankbarkeit, daß wir ihn gerufen haben, zeigt sich in einem rosa Licht, das voller Liebe aufglüht und bis ins Purpurrote geht. Es träufelt auf uns in den Regentropfen herab. Sie durchdringen uns. So sind wir vereinigt mit dem großen Wesen des Naturgeistes und auch mit allen kleinen Naturwesen, die auch anwesend sind.

Nochmals tragen wir unsere Bitte vor zur Reinigung der Mutter Erde. Sie wird uns gewährt. Die Farben verdichten sich, werden in der Mitte unseres Kreises zu einem dichten Strahl, der in die Wolken entschwindet. Das Naturreich wartet auf uns, daß wir uns ihm zuwenden, daß wir unsere Liebeenergie ihm schenken.

O Herr, hab Dank für diese Erkenntnis. Geliebter Jesus, wir bitten Dich von Herzen, daß wir jede Minute dieses Lebens im Bewußtsein des Geistes leben und sie nicht vergeuden.

Wir verabschieden uns von den Naturwesen, von den Blumen und Gräsern und wandern still in uns gekehrt wieder zurück, betreten diesen Raum, sind wieder ganz in unserem Menschen und danken nochmals für die Führung.

Amen.

 

 

Meine lichtgeborenen Söhne und Töchter, die Stille der Natur hat euch umfangen, hat euer Inneres weit geöffnet, eure unruhigen Gedanken zur Ruhe gebracht. Ihr seid in euch eingekehrt und steht vor eurem Heiligtum in der Mitte eures geistigen Herzens. Ich euer Vater will mit euch reden von Du zu Du.

Immer wieder klingen eure Fragen an Mein Ohr: „Vater, warum redest Du nicht mit mir, warum höre ich Dich nicht, ich liebe Dich doch so sehr?“ Und Ich antworte Meinem Kind, dir, Mein Sohn, dir, Meine Tochter, und ein Gedankenstrom durchfließt euer Gehirn, und ihr schüttelt ärgerlich euer Haupt, glaubt die Gedanken sind von euch und Ich, euer Vater, schweige und antworte euch nicht. Deshalb rede Ich heute mit euch über das Innere Wort.

Sehet, eingekehrt in euren inneren Tempel, hingewendet zu Mir, verbindet euch ein Strom der Liebe aus Meinem Herzen, der zu eurem Herzen fließt und dieser von Mir geheiligte Strom fließt weiter über eure Gedanken, und über die Gedanken antworte Ich euch. Nun fragt ihr immer wieder: „Vater, wie können wir unsere Gedanken von denen unterscheiden, die Du uns sendest?“

Sehet, Meine geliebten Kinder, Meine Impulse fließen über euer Herz, sie verbinden sich mit eurem innersten Empfinden und ein Strom von Liebewärme ergießt sich in euch und fließt über eure Gehirnströme. Ich, als euer Gott, als euer Schöpfer, aber auch als euer Vater, habe die Macht und die Kraft - wenn ihr euch Mir vollkommen hingegeben habt, denn das ist die Voraussetzung - eure Gedanken, die aus eurem Willen entstehen, auszuschalten, denn in der Hingabe habt ihr, Meine Geliebten, euch damit einverstanden erklärt, daß Mein Wille geschieht, denn das ist in der Hingabe begründet. Die größte Hingabe ist: „Vater, nur Dein Wille geschehe!“ In dieser demutsvollen Hingabe bewegt ihr euch als Mein Sohn, als Meine Tochter, und dann kann Ich zu euch reden und euch so über eure Gedanken führen, daß eure Gedanken ausgeschaltet sind oder daß Ich euch zu verstehen gebe, wenn ein Gedanke von euch noch einspielt, daß dem so ist. Ich rede mit Meinem Kind Klartext. Ich stelle sofort eine Gegenfrage, z. B.: „Nun, Mein Kind, prüfe, ob dieser Gedanke dein Gedanke war, oder ob er aus Meiner Kraft und Herrlichkeit dir geschenkt ist!“

Immer wieder sagte Ich euch, daß es Mein größter Wunsch ist, mit jedem Meiner Kinder von Du zu Du zu reden, denn jetzt ist die Zeit des Geistes. Es wird eine Zeit sein, da werden Werkzeuge in den Hintergrund treten, denn es bedarf dieser nicht mehr. Ihr werdet Mich selbst in euch vernehmen und mit Mir reden. Ihr werdet euch noch in Gemeinschaften treffen, miteinander beten, miteinander singen, aber jeder weiß aus seinem Inneren selbst, um an euer Gespräch anzuknüpfen, was falsch und was richtig ist. Jener Satz: Verurteilt die Sünde, doch liebt den Sünder ist eine Inspiration aus Mir. Auch hier sprach Ich im Inneren Wort, ohne daß es als solches erkannt wurde. So viele Gedanken, die ihr auch hier im Kreis ausgesprochen habt, sind Meine Gedanken, die Ich euch hingelegt habe.

In dieser Zeit der Prüfungen, die auf euch zukommen, die auch jetzt schon über die Erde gehen, möchte Ich euer Halt und eure Stütze sein. Ich freue Mich, wenn ihr an Mich glaubt, doch sehet, vom Glauben zur wirklich tiefen inneren Verbindung ist noch ein Schritt, denn vom Gläubigen sollt ihr zum Wissenden gelangen. Vieles, über das ihr sprecht, gehört noch in die Kategorie des Glaubens. Ich möchte aber aus euch Wissende machen, daß ihr mit eurem Herzempfinden, das von Mir durchstrahlt ist, wißt: So ist es und nicht anders. Aus diesem inneren Herzenswissen schöpft ihr dann die Weisheit aus Meiner Weisheit und empfindet z. B. dem Tier gegenüber Barmherzigkeit und erlöst es von seinem Leiden, während ihr einem anderen Tier nur beisteht im langsamen Aushauchen seines Lebenslichtes.

Erkennt, Meine Söhne und Töchter, daß ihr immer wieder aufgefordert seid, zum wahren Herzempfinden zu gelangen. Wie auch heute im Kreis angesprochen wurde, daß ihr nicht an bestimmten Glaubenssätzen, Dogmen hängen bleiben sollt, sondern euer Herzempfinden sprechen lasset. Dann gibt es keine Glaubenssätze mehr, weil der Glaubenssatz durch eine gegenteilige Handlung, die durch das Herzempfinden hervorgerufen wurde, aufgehoben wird. Denn jede Situation erfordert eine andere Handlung, nämlich die Handlung, wie sie euch euer Herz eingibt.

So streife Ich auch kurz euren Ausflug in die Geisterwelt. Es stimmt, daß viele Meiner Kinder in den niederen Astralsphären noch mit den Menschen und ihren Süchten leben. Doch dies geschieht wirklich nur aus dem Karmagesetz heraus und derjenige, der das Karmagesetz erkennt, der also diese Beziehungen aufdeckt, ist gleichzeitig gefordert im Gebet für jene Seelen, die sich an irdische Menschen hängen. Er ist gefordert, jene seiner Brüder und Schwestern ins Licht zu beten. Warum schenke Ich so manchen Meiner Kindern die Gabe des Hellsehens, und sie erschrecken vor den dunklen Welten, die sie sehen? Auch diese Gabe ist eine Verpflichtung für jene, für ihre Brüder und Schwestern zu beten, und sie ins Licht zu geleiten, deshalb haben sie diese Gabe. Andere wiederum haben die Gabe des Heilens, sie empfinden wie stark die Kräfte über ihre Handflächen fließen, wie Meine Liebe sich als heiße Strahlung zeigt. Meine Liebe, Meinen Erdenkindern zu helfen, ihnen in jeglicher Krankheit beizustehen, fließt über jene Werkzeuge, und auch sie sind aufgefordert, diese Strahlen der Liebe über sie fließen zu lassen.

Wer sich mit seinem Herzempfinden im inneren Tempel mit Mir verbindet, sollte diese Verbindung nicht immer wieder lösen. Einmal etwas mehr mit Mir verbunden sein und dann wieder ein wenig in der Welt und dadurch weniger verbunden sein. Ihr seid Meine lichtgeborenen Söhne und Töchter, so habe Ich euch angesprochen! Als solche ginget ihr zur Erde, um eure verschiedensten Aufgaben zu erfüllen. Fragt Mich nicht: „O Vater, was ist meine Aufgabe, ich weiß es noch immer nicht?“ Mein Kind, geh in dein Herz, bleibe dort, verbinde Dich mit Meiner Liebe und du weißt, was du in jedem Augenblick deines Lebens für Mich tun kannst!

Ein Gebet vermag manchmal weitaus mehr, als eine Handlung, wie in dem durch eure Schwester geschilderten Beispiel. Noch so viele Worte, noch so viele Umarmungen, hätten die Liebe nicht mehr zum Ausdruck bringen können, als das stille Gebet, und nach einiger Zeit fielen sich die Geschwister in die Arme, und es war an Spannungen und ähnlichem nichts mehr vorhanden, denn die Spannungen waren durch das Gebet längst gelöst und in Liebe verwandelt.

So ist es auch mit all euren Gedanken, mit all den Dingen, die aus Vorinkarnationen noch in eurer Seele ruhen. Seid ihr verbunden mit eurem Herzempfinden, verbunden mit Mir, dann gibt es Tausende Möglichkeiten jeden Tag, um Licht zu sein und durch das Licht Vergangenes aufzulösen. Jeder Mensch, der euch begegnet, ist euer Bruder, eure Schwester, und Licht fließt über euch ihm/ihr zu. Jedes Tier das euren Weg kreuzt ist eine Verbindung mit dem Seelenreich der Tiere und durch eure Liebe helft ihr jenen Tieren in der Evolution, ihr löst aber auch gleichzeitig karmische Verfehlungen.

Ein Beispiel, das ihr heute angesprochen habt: Ihr habt in Vorinkarnationen Pferde zu Schanden geritten, nun habt ihr in dieser Inkarnation den Wunsch, einen Hof mit Pferden zu führen, um alles an diesen Tieren wieder gutzumachen. Ihr könntet aber noch viel mehr tun, wenn ihr allein durch das Gebet, durch eure Lichtsendung an diese Tiere diese Tiergattung in ihrer Evolution emporhebt.

Versteht, habt ihr also einen Hof mit Pferden, löst ihr euer eigenes Karma, ihr seid beansprucht von den Tieren, müßt für die Tiere dasein, statt dessen gäbe es aber die Möglichkeit, wenn ihr eine besondere Affinität zu Pferden habt, zu erkennen, daß hier eine karmische Verbindung vorliegt. Durch die Lichtsendung in diese Tiergattung löst ihr einmal das karmische Geschehen auf, und gleichzeitig wirkt ihr lichtvoll für die gesamte Tiergattung und seid in eurem Tätigkeitsbereich nicht gefangen. Denn je mehr Tiere ihr versorgt, desto mehr seid ihr beansprucht.

Etwas anderes ist es, wenn euch Tiere zugeführt werden. Das Geschehen-Lassen, Meine geliebten Kinder, steht hier im Vordergrund. Nur als Beispiel: Ihr habt einen großen Hof, ihr habt Wiesen, und eine Bitte wird an euch herangetragen, einem Pferd das Gnadenbrot zu geben. Weist ihr diese Bitte zurück, dann habt ihr das Üben der Barmherzigkeit einem Tier gegenüber verfehlt. Erkennt an diesem Beispiel, daß ihr euch immer wieder mit eurem Herzempfinden verbinden müßt, ja daß ihr mit eurem Herzen verbunden bleiben sollt und damit mit der Liebeschwingung aus Mir.

Das Innere Wort, Meine Söhne, Meine Töchter, fließt über euer Herzempfinden und bildet mit den Gedanken, einen sogenannten kleinen Kreislauf. Euer Empfinden, Denken und Handeln ist durch euer Herzempfinden mit Mir eins. Ihr empfindet, wie Mein Geist es euch eingibt, ihr redet, wie Mein Geist euch das Wort schenkt, und ihr handelt, wie Meine Liebe handelt.

Einstmals waret ihr wahrlich als Meine reinen Söhne und Töchter in dieser Lichtschwingung eins mit eurem Vater und jetzt, da Mein Geist jedes Meiner Kinder wieder erfassen und an Mich ziehen will, sollt ihr in diese Schwingung wieder hineinwachsen. Durch Meditationen habe Ich euch gelehrt, euch in euer Inneres zu versenken, und ihr sagt immer wieder: „Vater, es ist so schwer, im Inneren zu verbleiben. Immer wieder wandern unsere Gedanken in die Welt.“

Meine Söhne, Meine Töchter, es ist nicht schwer, es ist nur eine Gewohnheit. Als ihr in den reinen Himmeln wart, konntet ihr nicht anders, als in der Einheit mit Meinem Geiste zu wirken. Erst durch den Fall geschah es, daß ein Teil Meiner Kinder aus der Gemeinsamkeit in ihren Eigenwillen fiel. Und hier auf diesem Planeten regiert der Eigenwille. Doch ihr wäret nicht in diesem Kreis, ihr würdet die Schrift nicht lesen, ja ihr würdet euch mit geistigen Dingen nicht beschäftigen, wenn ihr nicht Meine lichtgeborenen Söhne und Töchter wäret, die in sich die tiefe Sehnsucht nach der Verschmelzung Meines Geistes mit dem euren fühlen würdet. Die Verschmelzung Meines Geistes mit dem euren, der mystischen Hochzeit, ist eure ständige Verbindung mit eurem Herzempfinden, euer Ruhen in Mir in eurem Inneren Tempel.

Ich schaue als euer Vater in euer Herz und Ich weiß, wie tief jeder einzelne in seinem Herzen ruht und auch sein Herz befrägt, wie er zu handeln hat, und Ich sage euch, es ist wahrlich nur ein kleiner Schritt zu dem Vollkommen-im-Herzen-Ruhen und aus dem Herzen-heraus- Handeln, denn dies ist eure Sehnsucht in der Tiefe eures Seins.

Wenn ihr diesen kleinen Schritt vollzieht, dann seht ihr diese Welt mit anderen Augen an, ihr seht sie mit Meinen Augen. Ihr seht in euren Mitmenschen dann wahrlich eure Brüder und Schwestern. Z. B.: Nicht eure äußeren Augen sehen den betrunkenen Bruder, nein ihr seht mit euren Herzensaugen, und diese Herzensaugen sind erleuchtet von Meinem Licht der Liebe und ihr seht euren Bruder - Ich habe dieses Beispiel schon öfters gebracht - nicht nur aus der Sichtweise der Sucht, ihr schaut in sein Herz hinein und erkennt, daß es noch viele andere Gründe gab, warum er jetzt auf jener Parkbank liegt, warum er den Boden unter den Füßen verloren hat. Und dann schaut ihr mit Meinen Augen noch tiefer und dann seht ihr die tiefe Weisheit, die in so einer Sucht auch verborgen liegen kann, sich nämlich freizumachen von allen äußeren Zwängen, die Geld und Reichtum euch bringen.

Ich Meine jetzt nicht die Zwänge, denn es sind keine, die ihr eingegangen seid, nämlich eure Verpflichtungen. Jener Bruder auf der Parkbank ist aus der Bahn geworfen, so sagt ihr, er hat keine Verpflichtung mehr, er ist krank. Und nun seht ihr aber auch, weil ihr mit Meinen Augen der Liebe schaut, daß jener Bruder nicht alleine ist, sondern von Brüder und Schwestern begleitet ist, die in den jenseitigen Bereichen leben. Nun öffne Ich eure geistigen Augen. Auch jene lernen von dem Bruder auf der Parkbank. Zwar versuchen sie ihre Sucht - wie ihr heute im Kreis erklärt habt - an ihm auszuleben, aber sie können es nicht, denn der Alkoholdunst kann sie nicht auf Dauer befriedigen, und sie können diesen Genuß, den sie zur Zeit ihres Erdenlebens hatten, nicht fortsetzen. Dann steht Meine Liebe vor ihnen, als ein Engel im abgedunkelten Himmelsgewand und reicht ihnen die Hand und sagt: „Kommt, wie lange wollt ihr noch in der Dunkelheit weiterschreiten und jenen Bruder bedrängen, mit dem ihr karmisch verknüpft seid. Sehet, der Segen des Vaters hat die karmische Verbindung gelöst, lange genug seid ihr euren Weg durch das Leid gewandert, denn auch Sucht ist Leid, jetzt sollt ihr wechseln auf die Ebene der Freude.“ Und so mancher unter jenen Seelen kehrt sich dem Licht zu und wird später als helfender Engel dem Suchtkranken zur Seite gestellt.

Denn, Meine geliebten Kinder, zwar ist die Dunkelheit an der Seite jedes Kindes, das über die Erde geht, also nicht nur dieses armen Kindes, das der Sucht erlegen ist, auch neben euch schreitet die Dunkelheit einher, denn ihr geht durch das Reich der Dunkelheit, doch das Heer der lichten Wesen ist weitaus stärker an der Seite Meiner Kinder, und es liegt am freien Willen, sich dem einen oder anderen hinzugeben.

Verbindet ihr euch mit eurem Herzempfinden, seid ihr in eurem inneren Tempel in Meiner Allgegenwart, dann geht ihr nicht mehr blind über die Erde, Meine Söhne, Meine Töchter aus dem Licht. Ihr empfindet dann eure Brüder und Schwestern, die euch noch auf die Gegenseite ziehen möchten, doch bemerkt Meine Wortwahl, es sind eure Brüder und Schwestern! Und aus eurem Herzempfinden, das ja mit Meiner Liebe verbunden ist, strömt eure Liebe zu jenen Brüdern und Schwestern, die an eurer Seite noch durch die Dunkelheit gehen. Ihr betet für sie, sendet Licht in ihre Reihen und hebt sie empor, denn das ist auch eure Aufgabe.

Erkennt, daß soviel in eurem Aufgabengebiet liegt, daß ihr Mich nicht fragen müßt: „Vater, was kann ich denn tun.“ Ihr glaubt immer, daß irgendeine bestimmte große Aufgabe auf euch wartet. O, Meine geliebten Kinder, die täglichen Tausenden kleinen Aufgaben, ist das große Werk, das ihr hier auf Erden vollbringt.

Nun greife Ich noch ein Gesprächsthema dieses heutigen Abends auf. Ein Teil von euch ist durch das Werk geschritten, und ihr wißt in eurem Herzen, was Ich meine. Ihr glaubt, dieses Werk existiert nicht mehr so, wie es von Mir gewollt war. Seid ihr euch dessen sicher? Wer einmal Ja gesagt hat zu Meinem geistigen Werk der Heimführung, der ist von seiner Ja-Sagung bis zu seinem letzten Atemzug hier auf Erden im Auftrag stehend. Das große Werk der Heimführung aller Meiner Kinder wird von euch auf dem Patz erfüllt, auf dem ihr derzeitig steht, nicht morgen stehen werdet, nein, jetzt steht.

Ihr seid durch das jetzt weltliche Werk gegangen, doch ihr habt ein geistiges Fundament in den Meditationskursen bekommen. Ich erinnere euch: Wie sehr wart ihr durch die Worte aus der Liebe bewegt, wie haben sie euch erfüllt, sie haben den Boden bereitet für euer Ja zum Werkzeug. Dieses Ja hat jeder von euch Mir in den jenseitigen Bereichen, in der ewigen Heimat gegeben, bevor ihr durch die Tiefen schrittet, aber auch in dieser Inkarnation, hier habt ihr dieses Ja wiederholt. Und dieses Ja erfüllt ihr voll und ganz, wenn ihr euch in euer Herzempfinden einschwingt und dort verbleibet und danach handelt.

Noch einmal wiederhole Ich. Es bedarf nur eines kleinen Schrittes, und ihr empfindet alles durch Meine Liebeimpulse, die euch durchströmen, ihr sehet mit Meinen Augen, ihr redet mit Meinen Worten und ihr handelt aus der Liebe, aus der ihr geboren seid, aus der Ich euch ins geistige Leben rief. Laßt also Mein Wort im täglichen Leben in euch strömen. Achtet auf die Worte, die durch eure Gehirnströme gehen, wenn ihr euch an Mich hingegeben habt, und ihr wachset in die Zwiesprache mit Mir hinein, und nicht länger fragt ihr Mich dann: „Vater, warum höre ich Dich nicht?“ Dabei rede Ich unaufhörlich, Ich rufe unaufhörlich, ja manchmal möchte Ich Mein Kind durch und durch schütteln, ja Ich schüttle es, doch der Mensch merkt es nicht.

So laßt Mein Wort in euch Raum finden. So wunderbar es ist, wenn ihr euch hier in der Schulung gegenseitig Stütze und Hilfe seid, so ist dies etwa nicht eine Voraussetzung für das Innere Wort. Ich rede mit jedem Kind, ob es nun in einer Gemeinschaft ist oder nicht. In einer Gemeinschaft ist es nur leichter, weil ihr euch gegenseitig helfen könnt. Aber auch das Kind, das nicht zu einer Gemeinschaft fahren kann, ist doch von Meiner Liebe berührt und eingehüllt und Ich rede zu ihm.

Hörst Du Mich, Mein Sohn? Höre Mich! Und Deine Fragen verstummen.

Meine geliebten Söhne und Töchter, Mein Wort verklingt durch dieses Werkzeug, doch es lebt in euch leise weiter, in jedem einzelnen von euch hier im Kreis oder auch außerhalb, denn Mein Wort ist Leben. So segne Ich euch, jeden einzelnen. Höre Mich, Mein Kind und rede mit Mir von Du zu Du! Ich segne euch alle, Meine vielgeliebten Söhne und Töchter, auf dem gesamten Erdenrund, ob ihr dem Licht zugewendet seid oder noch weiter Dunkelheiten durchschreitet, weil ihr glaubt, diese noch nicht genug erforscht zu haben. Mein Segen berührt euch und ruft euch: Kommt heim! Und Ich segne euch, Meine Söhne und Töchter, in allen Sphären, Ich segne alle Meine Kinder und die gesamte Schöpfung

Amen.

 

Meine geliebten Söhne und Töchter, auch wenn Mein Wort durch eure Schwester schweigt, so will Ich noch kurz durch euren Bruder zu euch sprechen und euch noch eine Hilfe mit auf den Weg geben. Ich habe gesprochen, wie Ich es schon so oft getan habe, über die Hingabe und Ich sage euch erneut: In eurer Hingabe liegt der Schlüssel.

Betrachten wir, was diese Hingabe für euch bedeutet. Es ist die Anerkennung, daß Mein Wille in eurem Leben geschehen soll. Es ist die höchste Form der Liebe eines Geschöpfes dem Schöpfer gegenüber. Diese Hingabe bewirkt so manches. Denkt daran, daß Ich die Liebe bin, und Ich die Allmacht habe. Was würdet ihr tun, wenn die Liebe und die Allmacht euer wären, und die Kinder zu euch kommen und sagen: Vater, Dein Wille möge in unserem Leben geschehen. Würdet ihr nicht alles daransetzen, jedes Kind, das sich ehrlichen Herzens hingibt, so schnell wie möglich an euer Vaterherz zu ziehen? Ich kenne eure Antwort, sie lautet: Ja. Glaubt ihr, daß Ich etwas anderes möchte, und etwas anderes tun werde?

Von dem Moment, wo eure Hingabe erfolgt, wird für euch der kürzeste Weg an Mein Herz bereitet. Nichts, was in diesem Moment in eurem Leben geschieht, geschieht durch den Zufall, von dem ihr ohnehin wißt, daß es ihn nicht gibt. Aber alles, und sei es auch die kleinste Kleinigkeit, liegt in Meinem Plan, der durch Meine Liebe und Meine Allmacht geprägt ist. Nichts, Mein Kind, absolut nichts, wird dir geschehen, was nicht für den Rückweg zu Mir gut ist. Verankere dies tief in deinem Herzen, laß es zu einem Teil deines Wesens werden. Dann suche in deinem Herzen nach früheren Ängsten und Sorgen, und du wirst sie nicht mehr finden, denn Hingabe und Liebe passen nicht zu Ängsten und Sorgen. Dies ist Mein Versprechen an dich.

Doch die Hingabe hat auch noch einen anderen Aspekt. Ich brauche dich, Ich brauche jeden einzelnen. Ich habe es eurem Bruder einmal in sein Herz gelegt, und er hat es geschrieben: Ich für Dich, Vater, und Du durch mich. Es gibt so vieles zu tun, was Ich durch euch tun möchte. Mit deiner Hingabe öffnest du die Türen, beseitigst du alle Sperren und Mein Geist kann fließen und Ich kann durch Dich an Deinem Platz das tun, was zu tun ist.

Die Hingabe ist ohne die Liebe nicht möglich. Millionen Menschen auf dieser Welt sagen und beten: Ich glaube an Dich! Habt ihr einmal über die Bedeutung des Glaubens nachgedacht? Der Glaube ist notwendig, ist eine Voraussetzung, aber bedeutet Glaube auch Liebe? Wieviele von Meinen Kindern, die sagen, ich glaube an Dich, sagen ehrlichen Herzens: Ich liebe Dich? Ihr könnt an einen Menschen glauben, ihr könnt daran glauben, daß er euch treu ist, daß er euch versorgt, daß er euch nicht betrügt, dies alles kann er tun, ohne euch zu lieben.

Wenn ihr wollt, denkt über diese Frage nach, die Ich euch in euer Herz lege. Kann Ich aus tiefstem Herzen zu Meinem Vater, der Mein Leben ist, sagen: Ich liebe Dich? Wenn dies geschieht, Mein Kind, ist das Tor weit aufgegangen, und Ich stehe dort mit ausgebreiteten Armen, und Meine Liebe zieht dich an in dem Maße, wie du es möchtest. Ich warte auf den Moment, in dem du in Meinen Armen bist und Wir, sowie Wir es immer waren und auf ewig sein werden, wieder eins sind.

Amen.

 

So bringe Ich noch einmal Mein Wort in euer Bewußtsein: Ich für Dich, Vater, und Du durch mich. Wenn ihr dieses Wort zu eurem Leitspruch macht, so könnt ihr gar nicht anders, als Meine Liebe zu leben und auszustrahlen.

Ich für Dich, Vater, und Du durch mich! Gehet mit diesem Wort durch eure Tage, gehet mit diesem Wort in die Nacht, und laßt es auch am Morgen als erstes in eurem Bewußtsein stehen: Ich für Dich, Vater, und Du durch mich.

Meine Kinder, alles wird leichter, wenn ihr dieses Wort in euren Herzen behaltet und lebt. So geht mit diesem Wort wieder auf euren Heimweg und ihr werdet spüren: Ich bin da, Ich bin bei euch, bei jedem einzelnen mit Meiner tiefen, unendlichen und ewigen Liebe. Meine Kinder, Ich liebe euch!

Amen.

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Zufallsimpulsnur Buchnur Treffen„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi Offenbarung vom 29. Juli 2000
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