Liebe-Licht-Kreis Nürnberg 27. Mai 2000

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag 24. 6. 2000 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19
anschließend Schulung in den Gaben des Heilens und der Wortaufnahme (kostenlos).

Du geliebter Jesus Christus, ich bitte Dich jetzt um Führung in die Meditation:

Wir ziehen uns von allem Äußeren zurück. All unsere Fühler, die nach außen gerichtet waren, ziehen wir ein wie eine Schnecke. Wir gehen tief in unser Gehäuse, tief in unsere Mitte, in unser Herz. Wir beobachten zum Ruhigwerden unseren Atem. Wir hören auf den Herzschlag.

Nichts dringt von außen in uns ein. Wir werden ganz still und stellen uns in der Mitte des Körpers unseren Tempel vor, in den wir uns jederzeit zurückziehen können, ein wunderbarer Raum, gefüllt mit Geist, Liebe und Licht. Wir klopfen an die Tür und bitten darum, eintreten zu dürfen. Sie öffnet sich, und wir sind geblendet von der Lichtfülle. Wir treten ein, hinter uns schließt sich die Tür.

Wir nehmen wahr, daß der Raum kreisrund ist. Außen in der Rundung brennen kleine Flammen. Wir sehen keine Kerzen, sondern lauter Flammen, dicht bei dicht. Wir gehen zu diesen Flammen hin und sie sprechen zu uns: „Du bist ein Kind Gottes, komm, wir sind für dich da, lege in eine Flamme jetzt das hinein, was du heute an dir erkannt hast, und was du ändern möchtest. Denke nach: Was hast du heute erlebt?“ Das Bewußtsein, daß ich jenes geändert haben möchte, legen wir in eine Flamme. Und die nächste spricht: „ Was hat heute dein Gemüt bewegt und dich aus deiner Harmonie gebracht? Denke nach und übergib es mir, ich will dir helfen es umzuwandeln!“

So gehen wir von einer Flamme zur nächsten und legen alles ab, was uns heute bedrückt oder weh getan, was uns geärgert hat. Wir nehmen es aus uns heraus, schauen es an und übergeben es dem Licht. Am Ende bleibt Freude in uns übrig, daß wir alles erkannt, angeschaut und übergeben haben.

Wir hören hinter uns eine Stimme sagen: „Und nun du Gotteskind, dreh dich um und schau in die Mitte, ganz tief in das Innere. Dort sehen wir den Gottesfunken, wie er sich entwickelt, wie er immer stärker wird, und wir wissen, das ist unsere Lebensflamme, die Jesus uns geschenkt hat.

Wir fühlen uns von diesem Licht vollkommen angezogen. Ohne daß wir etwas wollen, bewegen wir uns mit unserer Seele hinein. Wir treten ein in unser Lebenslicht und lassen uns durchdringen. Ein jeder sieht das Licht in anderen Farben, wie die Seele umhüllt wird und sich wohl fühlt. Denn da ist die Seele zu Haus, ganz dicht bei Gott. Wunderbare Wärme steigt auf, durchdringt die Seele, Geborgenheit, unendliche Zärtlichkeit, inniges Verschmelzen.

In diesem innersten Kern können wir dem Vater gegenüber und auch vor uns ganz ehrlich sein, denn da gibt es weder Ängste, noch Hektik, nur Harmonie, die plötzlich hörbar wird, denn das leuchtende Licht ist auch Klang, ist Musik. Alles ist eine Einheit, wir spüren es. Mit dem Bewußtsein, daß dieser Gottesfunke die Seele heilt, kann sie sich auch wieder aus diesem Innersten trennen und ihren Weg gehen. Sie weiß, da ist der Ort, wo ich immer aufgenommen, wo ich getröstet und geliebt werde. Das ist im eigenen Tempel, der im Inneren eines jeden Menschen ist.

So tritt die Seele wieder heraus aus dem mittleren Licht, schaut in die Runde und dankt dem Schöpfer. Die Tür öffnet sich und wir verlassen diesen Raum, hören wieder auf unseren Herzschlag. Er zeigt uns an, daß wir in der Materie leben. Wir beobachten unsere Atmung und danken für dieses Leben.

Herr, Mein Gott, wir danken Dir, daß Du uns wieder in unser Innerstes geführt hast, so daß wir diesen Tempel wiederfinden, wenn wir Hilfe benötigen.

Wir atmen tief ein, strecken uns und sind wieder ganz in unserem Körper.

 

Meine Söhne und Töchter, habt ihr in diesem Tempel in eurem Inneren Meine Nähe gespürt? Hat nicht Mein Licht euch vollkommen eingehüllt? Habe Ich, euer Gott und Vater, euer Bruder Jesus euch nicht voller Freue willkommen geheißen in eurem inneren Bereich der Stille und Einkehr?

Als ihr einstmals die ewigen Himmel verließet, habe Ich euch auf den Ort in euch aufmerksam gemacht, wo Ich, der Vater, Meinem Kind immer nahe bin. Durch welche Tiefen das Kind auch schreitet, durch welche Schwierigkeiten es auch hindurch geht, im tiefsten Inneren ist Friede, ist Liebe, ist Heimat, ist das ewige Sein, Meine Allgegenwart.

Im Buch der Bücher steht geschrieben, daß Ich nach Meinem Tod neben den Jüngern von Emaus wanderte, und sie erkannten Mich nicht. Daß Ich dann eine Zeitlang, nämlich 40 Tage, mit Meinen Jüngern zusammen verbrachte, bevor Ich Mich in den Wolken ihren Augen entzog, weil Ich in die Ewigkeit zurückkehrte. Daß Ich aber vorher versprach, Meinen Geist zu senden.

Sehet, dies alles gilt auch für euch. Denn was hier beschrieben steht, hat Gültigkeit für alle Meine Lichtboten auf Erden, so lange diese in ihrer schwer materiellen Form besteht.

In mancher Zeit wanderte Ich an eurer Seite, und ihr erkanntet Mich nicht. Auch ihr seid durch die Welt abgelenkt worden und erkanntet nicht den Geist der Liebe, der euch keine Sekunde alleine läßt.

Auch jetzt, Meine getreue Schar, gibt es immer wieder Augenblicke, wo ihr Mich nicht erkennt. Nun schaut ihr auf Mich und sagt: „Herr, wie kann das sein? Wir, die wir dich lieben, erkennen Dich überall.“ Nun, bin Ich nicht zugegen in euren Nächsten, Bin Ich nicht auch in allen Seelen, von denen ihr heute sprachet?

Im inneren Tempel bin Ich in jedem Menschen, in jeder Seele allgegenwärtig und Ich begegne euch in jedem eurer Mitmenschen, sei er nach eurer Ansicht noch so sehr in der Welt gefangen, sei er mit irgendwelchen Fehlern behaftet. Schaut nicht auf den Menschen, sondern schaut in das Innere, schaut in den Tempel, schaut auf das Licht in euren Mitmenschen, denn dieses Licht überstrahlt die Schatten des Menschseins!

Ich grüße euch über dieses Licht und Ich prüfe euch, inwieweit ihr in der Liebe gewachsen seid, daß ihr diesen euren Nächsten als Mein Licht erkennt.

Ich weiß, daß Meine Worte euch zum Widerspruch reizen: Wie kann das Licht, so meint ihr, über einen Mörder strahlen? Ja, das kann nicht sein! Und dennoch antworte Ich: Auch über jenen, den ihr als Mörder bezeichnet, strahlt Mein Licht. Es prüft euch, inwieweit ihr bereit seid, auch jenem eure Liebe, euer Verstehen zu schenken und zwar aus der Gewißheit heraus, daß ihr nicht in die Inkarnationen blicken könnt und das Geschehen des Mordes im Überblick sehet, die Verbindung zwischen Opfer und Täter und die Wechselwirkung zwischen Opfer und Täter.

So gibt es viele Beispiele, Meine Freunde, wo Ich an eurer Seite wandere, und ihr Mich nicht erkennt. Wie leicht ist es, habe Ich schon oft gesagt, die zu lieben, die euch lieben und euch nur Gutes tun, wie schwer ist es jedoch, Liebe auch all denen entgegenzubringen, die euch auf eurem Weg über große Schwierigkeiten stolpern lassen. Immer dann, wenn ihr bemerkt, daß eure Liebe abnimmt, daß Schwingungen der Abneigung, der Ablehnung, der Antipathie stärker werden, dann wißt ihr, hier stehe Ich vor euch und schaue euch fragend an.

Nun, das sind die Begegnungen mit Mir, der Ich euch über alles liebe, jeden einzelnen unter euch. Dann lebe Ich aber auch mit euch in dieser Zeit der symbolischen 40 Tage. Bin Ich nicht wahrlich an eurer Seite? Empfindet ihr euch nicht der Vereinigung mit Mir sehr nahe, nur eure Zweifel, eure eigenen Begrenzungen hindern euch daran, den Schritt in Meine ständige Allgegenwart zu vollziehen. Dennoch lebt ihr aus und mit Meinem Geist. Es ist eine freudige Zeit, in der ihr jetzt wandert. Mit jedem Gedanken der Liebe, des Friedens, des Segens, des Lichtes, mit jedem Gebet ist die Vereinigung mit Mir näher, denn Ich bin die Liebe, der Segen, das Licht und der Friede. Und so ihr euch in diese Schwingung begebt, so lebt ihr aus Mir und Ich in euch.

Doch vor der Vereinigung zwischen Mir und der Seele kommt noch eine Zeit, in der ihr glaubt, Ich habe euch verlassen. Ich erinnere euch an das Geschehen: Ich verabschiedete Mich von Meinen Jüngern, von Meinen Aposteln und fuhr gegen Himmel auf. Eine Wolke verdeckte die Sicht und die Meinen sahen Mich nicht mehr. Doch vorher verkündete Ich ihnen, Meinen Geist zu senden. Ich sprach: Seid nicht traurig, wenn Ich gehe, denn Mein Geist wird über euch kommen, wird euch kräftigen und stärken und wird euch zu dem befähigen, was Ich vollbracht habe. Ich sprach weiter: Bleibt beisammen, seid einander Stütze, denn dann kommt die Zeit, in der Mein Geist euch mit dem heiligen Öl und dem Feuer berührt, in der ihr hinausgehen werdet in die Welt, um das Licht über die Erde zu tragen.

Was bedeutet das für euch? Der eine oder andere unter euch hat schon erlebt, was es heißt, wenn die reingeistige Welt einen Schritt zurücktreten muß, damit das Kind des Geistes, das Gotteskind, sich inmitten der Dunkelheit bewähren kann. Denn es gilt, daß auch die Finsternis das Recht haben muß, sich an dem Gotteskinde zu versuchen. Sowie auch Ich in der Wüste versucht werden durfte und zwar drei Mal, so werdet auch ihr in Versuchung geführt und alle Kräfte der Dunkelheit sind dann aufgeboten, um euch zu stürzen. Das ist die Zeit, in der Ich euch scheinbar entschwunden bin, das ist die Zeit von der ihr glaubt, Ich habe euch verlassen, ja der ganze Himmel habe euch verlassen: Es ist die tiefe Nacht der Seele und jeder von euch geht durch diese tiefe Nacht, bevor Mein Geist euch erfassen kann, da ihr die Prüfung bestanden habt.

Da ihr alle individuell eure Wege beschreitet, ist auch individuell der Zeitpunkt gegeben, die Zeitspanne, in der Wir gemeinsam wandern, eines Herzens, einer Liebe, einer Kraft, und die Zeit, in der ihr euch verlassen fühlt, in der ihr eure Prüfungen besteht und auch die Zeit, in der euch Mein Geist erfaßt. Denn wahrlich alles hat seine Zeit für jeden von euch, wie es unter Salomo steht.

Doch auch in der Prüfungszeit, die auf den einen oder anderen jetzt verstärkt zutritt, ist der innere Tempel ein Hort des Friedens, der Liebe, ein Hort der ewigen Heimat. Doch auch da werdet ihr die Empfindung haben, daß ihr euch bewähren müßt, aber je mehr ihr einkehrt in diesen inneren Tempel, ja diesen inneren Tempel gar nicht mehr verlasset, desto mehr Kraft kann euch zufließen, denn hier seid ihr absolut im Schutz des Himmels, in eurem eigenen himmlischen Reich, dem Reich, das Ich jedem Meiner Kinder für den Weg von der Heimat in die Dunkelheit geschenkt habe, in dem Ich immer allgegenwärtig bin, auch wenn Mein Licht verhüllt ist, weil es verhüllt sein muß.

Verstehet Mich wohl, Meine geliebten Freunde. Wenn ihr also durch ein tiefes Tal schreitet, wenn Prüfungen auf eurem Weg sind, so kommt in diesen inneren Tempel und verlaßt ihn nicht mehr. Bleibt geistig in eurem Mittelpunkt, der Ich bin, wissend, daß ihr euch in Meiner Allgegenwart befindet, auch wenn ihr diese nicht spürt. Was kann dann schon geschehen, wenn die Prüfung auch noch so schwer ist, wenn das Leid auch noch so groß ist über den Schmerz, über das Weh des Körpers, welches eure Seele schier erdrückt. Denkt daran, in Wirklichkeit trage Ich euch dann auf Meinen Armen, wie ihr es aus jener Geschichte wißt: Spuren im Sand. Immer dann, wenn nur ein Paar Spuren im Sand zu sehen sind, waren die schwersten Abschnitte im Leben eines Menschenkindes, und immer dann habe Ich dieses Menschenkind, Mein Kind, getragen. Diese Gewißheit tröstet euch über jede schwierige Situation hinweg. In diesem inneren Tempel seid ihr immer eingehüllt in das Licht der Heimat, in die Kraft aus Meinem Herzen, die euch stärkt für den schweren Weg, der vor dem Menschen liegt.

Nach diesen Prüfungen sende Ich Meinen Geist, der euch mit dem heiligen Öl salbt und einhüllt in das Feuer der Liebe, dieses Feuer, das jede Zelle eures Körpers erfaßt und sich mit der Urenergie, der Liebe aus Gott verbindet, die in jeder Zelle das Leben ist. O Meine Söhne und Töchter, selbst wenn ihr dann in jenseitigen Bereichen sein solltet und dort Mein Geist euch erfaßt, so wird so mancher wieder zur Erde hernieder gehen in der Vollkraft des Geistes, um hier unten zu helfen, zu dienen, um das Licht mit machtvollen Worten hinauszusenden, die Kranken zu heilen, daß Blinde wieder sehen, Lahme wieder gehen und die geknechteten Meiner Menschenkinder von ihrer Knechtschaft befreit werden.

In Meiner letzten Offenbarung sprach Ich sinngemäß: Die Wende zum Lichtvollen ist vollzogen. Im Geistigen ist der Sieg des Lichtes schon lange erreicht. Doch bis sich dieser Sieg auch auf der Erde in allen Bereichen vollzogen hat, wird noch viel Zeit im Irdischen vergehen.

Einige unter euch werden aber auch schon zu Lebzeiten von Meinem Geist erfaßt. Alle Furcht weicht dann von ihnen, Meine Kraft erfüllt Mein Kind, und es wird in der Zeit, in der Meine Menschenkinder durch gehäufte Schicksalsschläge zur Besinnung gerufen werden, helfend eingreifen können, denn für viele Meiner Menschenkinder beginnt jetzt die Zeit, in der das Schicksal sie aus dem Weltlichen zurückruft, ihnen den Spiegel vorhält und ihnen zeigt, weshalb sie über die Erde gehen. Um große Urlaubsreisen zu vollbringen, um Aktiengewinne einzustreichen, um Freude und Spaß am Leben zu haben? Nur Freude und Spaß? Woran Freude und Spaß, auf Kosten anderer? Z. B. auf Kosten derer, die verhungern, die im Elend leben?

Meine Freunde, bis Ich das große Amen über die Erde spreche, wird noch viel Zeit vergehen, doch so wie das Leben bisher, vor allem in euren Breitengraden, abläuft, wird es nicht mehr sein. Es werden einige Krisen auf euch zukommen, so daß Meine Kinder, die in der Welt gefangen sind, erwachen und erkennen, daß sie um das goldenen Kalb des Mammons ihren Tanz aufführten. Viele Meiner Kinder werden dann nach dem Sinn des Lebens suchen und nicht weiter Schätze sammeln, die Rost und Motten fressen. Andere werden von Krankheiten, die ihr längst besiegt glaubtet, infiziert und ringen um Gesundheit. Dies alles gehört jedoch zur Wende, die stattgefunden hat.

Meine Freunde, auch wenn Ich euch ein wenig in die Zukunft habe sehen lassen, die nicht wie bisher in Spaß und Freude münden wird, so sollt ihr euch jedoch nicht betrüben lassen, im Gegenteil: Ich bin die Freude, aber es ist eine andere Freude, die Freude, Liebe zu schenken und Liebe zu sein, die Freude an der Schöpfung, die Freude an den Tieren, die euch zur Gesellschaft geschenkt wurden. Auch da wird sich vieles ändern, denn nach und nach erwachen Meine Kinder, sie werden immer empfindsamer für das Leid, das jetzt noch in der Tierwelt herrscht, weil der Mensch achtlos und ohne zu denken, seine Tierfreunde behandelt.

Und das wird eure Freude sein. Ihr werdet sehen, wie Mein Geist der Liebe immer stärker wirkt und siegt, wie nach und nach das Dunkle, das jetzt noch die Vorherrschaft auf diesem Erdenrund hat, weichen muß. Das Dunkle wird noch einige Siege erringen, doch es sind nur scheinbare Siege, denkt immer daran, wenn ihr glaubt, daß die Dunkelheit auf dieser Erde noch die Macht in Händen hält. Denkt daran und bestärkt durch eure Gedanken den Sieg des Lichtes, und ihr wirkt aus und mit Meinem Geist und ändert dadurch die Empfindungs- und Gedankenwelt eurer Geschwister. Und es wird immer mehr Sehnsucht nach Liebe und Frieden in den Herzen Meiner Kinder erwachen, was letztlich zur Liebe und zum Frieden führt.

Dann spreche Ich Mein großes Amen, und es werden nur mehr wenige sein, die in ihrem Herzen nicht wenigstens zu einem Bruchteil von der Liebe berührt wurden. Keine Seele wird sagen können: Herr, deine Liebe hat mich nicht gesucht, hat mich nicht gefunden, hat mich nicht eingehüllt. Jedes Menschenkind behandle Ich gleich und jedes Menschenkind wird von Meiner Liebe gesucht, gefunden und eingehüllt. Wie es dann jedoch mit diesem Licht umgeht, das liegt an Meinem Kind. Daß aber der Sieg des Lichtes und des Himmel zum großen Freudenfest für möglichst alle Meine Kinder wird, dazu seid ihr aufgerufen zu wirken.

In der Zeit, in der ihr euch vorbereitet auf das nahe Fest des Heiligen Geistes, des Ausgießens Meines Lichtes über euch und in euch, in der Zeit wendet euch besonders den Segnungen des Sich-Verströmens hin. Ihr sprachet von der Kerze, die sich in ihrem Licht verzehrt.

In der Meditation sahet ihr Flammen, in die ihr all eure Schwierigkeiten legtet. Wenn ihr eure Schwierigkeiten bereitwillig dem verzehrenden Feuer übergeben habt, dann seid ihr frei für die verzehrende Liebe des Aussendens Meines Geistes, des Segens, des Friedens, der Liebe, des Lichtes, denn dann kreisen eure Gedanken nicht mehr um eure täglichen Schwierigkeiten, sondern ihr ruht im inneren Tempel, in eurem Urlicht, das ihr von Ewigkeit her seid und immer sein werdet, in dem Licht eurer Gotteskindschaft. Das Licht, das von Meinem Licht, der Ich euer Gott von Ewigkeit her bin, nicht getrennt ist.

Laßt also dieses euer Licht, das ihr versprachet auf Erden zu sein, hinausstrahlen in diese Welt und bereitet euch so vor auf euer individuelles Pfingstfest, an dem Ich jeden zu Seiner Zeit mit dem heiligen Öl der Liebe segne und mit dem Feuer Meines Geistes taufe.

Nun noch ein Wort zu euch beiden, Meine Tochter, Mein Sohn, die ihr beschlossen habt, gemeinsam euren Weg über die Erde zu gehen. Meine Tochter, du hast Mich um Meinen Segen gebeten. Er ist euch erteilt. Legt eure Hände geistig ineinander und wandert vereint in Meinem Licht der Liebe der ewigen Heimat zu. In sonnigen Tagen freut euch, sollte es einmal kalt sein, und Stürme euch umwehen, schmiegt euch eng aneinander, gebt euch einander Kraft und erinnert euch an den Segen, den Ich euch schenkte, und er wird euch immer als Stärkung zufließen, so daß ihr auch durch schwierige Stunden hindurchschreitet und im Inneren immer voller Freude seid. Habt immer Achtung voreinander, und eure Liebe wird nie welken. Ich segne euch,

sowie euch hier im Kreis, ihr Meine Lieben, ja, Ich segne alle Meine Kinder, Ich segne Meine Schöpfung.

Amen.

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Zufallsimpuls„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi Offenbarung vom 27. Mai 2000
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