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22. April 2000

Nürnberg

Ostern
Ostern

Liebe-Licht-Kreis Nürnberg 22. April 2000 - Ostersamstag

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag 27. 5. 2000 um 14.00 Uhr,
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19,
anschließend Schulung in den Gaben des Heilens und der Wortaufnahme (kostenlos).

Meditation: Die Atmung wird ruhig, wir richten unsere Empfindungen und Gedanken nach innen. Wir verbinden uns mit der ewigen Kraft, die die Liebe ist, und lassen uns von ihr führen. Wir begeben uns auf einen Waldweg, die Luft ist lau, die Vögel singen, ein Tag wie heute. Wir sind in Harmonie und folgen dem Weg, der uns auf einen Hügel führt. Wir betrachten die Landschaft umher. Wir staunen über die Schöpfung. Wir schauen das kleinste Gras, den kleinsten Käfer, den kleinsten Tropfen und den kleinsten Krümel Erde und richten dann unseren Blick in die Unendlichkeit der Himmel. Wir lassen uns im Inneren führen:

 

Schau, Mein Kind, Ich bin alles und alles ist aus Mir, groß und klein, fern und nah, was euch vergänglich erscheint und was ewig ist. Alles bin Ich, der gleiche Geist, die gleiche Liebe. Laß dein Bewußtsein hinaus in die Unendlichkeit des Kosmos. Es tun sich wunderbare Bahnen auf, Sterne, Sonne, Welten, Unendlichkeit, in allem wirke Ich. Es gibt nichts außer Mir. Mein Atem berührt alles Sichtbare und Unsichtbare. Ich bin das Leben in jedem Lichtstrahl, in jeder Galaxie, im noch so entfernten Raum, alles ist nach Meinem Gesetz geschaffen.

Nun nimm deinen Blick zurück! Betrachte die Welt um dich! Schau auf die Erde, such dir ein kleines Krümelchen Erde und gehe gedanklich mit Mir hinein! Merkst du, wie du mit deinem Bewußtsein eindringen kannst? Wie sich die gleiche Welt auftut wie soeben, als du in den Himmel schautest? Das Große im Kleinen, das Kleine im Großen. Geh tiefer und du siehst das Strömen des Lebens, das Zusammenwirken der Elemente! Du kannst in das kleinste Atom eindringen, und du wirst nichts anderes finden als Mein Leben, die gleiche Kraft, die das Universum erhält. Wovor also, Mein Kind, fürchtest du dich? Du bist ein Teil dieses Lebens.

Genauso wie du in diesen Krümel Erde dein Bewußtsein gesenkt hast, kannst du dies mit einem Grashalm tun, mit einem Tropfen Blut, was immer du magst, du wirst in allem die gleiche Gesetzmäßigkeit finden. Diese Gesetzmäßigkeit ist Meine ewige Liebe. Alles, was geschaffen ist, ist durchströmt von dieser ewigen Liebe, jedes kleinste Atom, du als Mensch, du als Seele und Geist und die Unendlichkeit des Kosmos. Versteh, wie nahe Ich dir bin, und bewahre es in deinem Herzen, daß du nicht verloren gehen kannst, egal wo immer du dich in Meiner Schöpfung befindest, denn in allem wirkt das gleiche Gesetz.

 

Wir geben uns dieser absoluten Kraft hin, wir sind ein Teil von ihr, wir spüren diese Geborgenheit, die mit menschlichen Worten nicht zu beschreiben ist. Auf einmal ist Vertrauen keine Frage mehr. Ganz natürlich vertrauen wir uns dieser Liebe an, ja wir geben uns dieser Liebe hin. Durch uns strömt der Geist der Liebe. Wir sind eins mit allem, weil wir uns als ein Teil des Großen und des Kleinen begriffen haben. Wir danken dir Vater, für diesen Moment des Friedens. Wir danken dir, du wunderbare Schöpfung, daß du uns trägst und nährst. Wir wandern mit einem Herzen voller Freude, voller Sehnsucht nach dieser Liebe.

 

Ja, wir, ihr, alles ist eins. Ich in euch und ihr in Mir. Seht, wie die Welt blüht, die Sonne scheint. Das Grün der Wiesen ist hell und in der Wiese ist ein Meer von gelben Sonnenscheinchen. Ihr sagt Löwenzahn zu diesem Blümchen, das euch die Sonne aus der Wiese schenkt, das euch die Sonne Meiner Liebe widerspiegelt. Überall seht ihr, es blüht. Alle Bäume haben ein Festkleid angelegt. Das Weiß der Bäume, das Gelb des sonnigen Löwenzahnes, eingebettet in das frische Grün der Hoffnung und darüber Meine Gnade, Mein blauer Himmel, alles jubelt. Die Schöpfung hat ein Festkleid angezogen. Auch ihr habt in eurem Inneren ein Festkleid angezogen, denn ihr seid bereit, Mich zu begrüßen, Mich zu empfangen. Seid euch dieses Festkleides in eurem Inneren bewußt, ihr strahlt Mir entgegen. Ich, der Herr, komme zu euch:

 

Ich, Jesus Christus, bin mit dem himmlischen Heer aller Engel inmitten eures Kreises. Könnt ihr das verstehen? Für den Menschen ist dies unbegreiflich. Doch dieser euer Kreis ist nicht nur eure persönliche Anwesenheit hier, sondern eurem Kreis sind alle die angeschlossen, die gleich euch für die Seelen gebetet haben, die ihnen das Licht der Liebe brachten, damit Ich sie in Meine Arme schließen und heimtragen kann.

Euer Gespräch war von Mir geführt. Ihr habt die Seelenreiche geschildert, damit all die anwesenden Brüder und Schwestern, die sich dem Festzug, der Heimat entgegen, anschließen möchten, einen Einblick erhalten von den Freuden, die sie erwarten. Für sie und für euch gebe Ich Mein heutiges Wort der Liebe und Barmherzigkeit.

Sehet, als Ich vor zweitausend Jahren den schweren Weg nach Golgatha ging, fiel Ich dreimal unter dem Kreuz. Das erste Mal, so wurde euch überliefert, drückte Mich die Last der Sünden zu Boden, der Sünden der Vergangenheit, der damaligen Gegenwart und der Zukunft, all die Vergehen gegen die Gesetze der Liebe und Barmherzigkeit auf dieser weiten, großen Erde über die Jahrtausende, Jahrzehntausende der Vergangenheit und auch der Zeit, die noch kommen wird. Doch Mein Volk erwacht immer mehr zur Liebe und so wird dieser erste Fall abgemildert, nicht mehr so schwer drückt die Last der Sünden auf Meine Schulter. Die Liebe ist erwacht und in vielen Herzen entflammt, nicht nur die Liebe zu den Mitmenschen, sondern auch die Liebe zur Schöpfung, in der auch Mein Geist im Leben überall zugegen ist.

Doch was hat Mich zum zweiten Mal zur Erde gedrückt? Es waren die Kriege, der Unfrieden unter Meinen Kindern. Bin Ich nicht als Friedefürst gekommen, um Liebe und Frieden zu bringen? Noch immer, auch in der heutigen Zeit, gibt es weltweit Kriege, sterben Meine Kinder im Kugelhagel, an den Minen, an den Bomben aus der Luft. Ich sah all das Leid auf Meinem Weg nach Golgatha. Ich sah die unzähligen Kolonnen der Soldaten aller Zeiten, junge Menschen, fast noch Kinder, und Ich wollte doch in jedes Herz den himmlischen Frieden legen.

Der dritte Fall war das unermeßliche Leid Meiner Kinder seit dem Sturz aus der ewigen Heimat durch die Tiefen des Erdendaseins, bis daß Ich jedes einzelne Kind in die Arme geschlossen habe, und ihm sagen konnte: Endlich bist du wieder daheim. Wieviel Schmerz durch Krankheit, durch Unfälle, wieviel Schmerz durch Hunger geht über diese Erde. Sterben nicht jeden Tag Abertausende nur weil sie Hunger haben, obwohl Ich die Erde mit soviel Schätzen bedacht habe, daß jedes Meiner Kinder Nahrung finden könnte? Habe Ich nicht auf diese Erde auch für jede Krankheit Kräuter gesetzt?

Habe Ich nicht Ärzte und Heilpraktiker inspiriert, Meinen Menschenkindern zu helfen, und doch gibt es Länder in denen kaum ein Arzt oder Heilpraktiker zu finden ist? Es gibt Landstriche, wo Meine Kinder an Krankheiten sterben, die leicht geheilt werden könnten. Ihr weist auf das Karma hin. Seid ihr euch sicher, daß dies Karma ist? Ist es nicht die unterlassene Hilfeleistung der westlichen Länder, der Wohlstandsländer? All diese Not, das Leid, der Schmerz Meiner Kinder drückte Mich zum dritten Mal zur Erde nieder, denn das Kreuz lag hart auf Meiner Schulter.

Doch Ich wollte den Weg zuende gehen, denn Ich sah auf die Verheißung nach diesem Meinem Erdengang, die Verheißung einer neuen Erde und eines neuen Himmels. Einer neuen Erde, auf der Ich die Tränen Meiner Kinder abwische, auf der all das Leid nicht mehr sein wird. So stand Ich auf und ging zum dritten Mal auf Meinem Weg weiter, der Vollendung entgegen.

Ihr, Meine Seelenkinder, die ihr Meinen Worten lauscht, die ihr durch so manches Leid geschritten seid, auch jetzt noch in den Seelenreichen, weil ihr die rettenden Hände der Engel nicht ergriffen habt, schaut auf das Geschehen, das vor zweitausend Jahren für euch, zu eurer Errettung auf dieser Erde abgelaufen ist. Ich, euer Gott und Vater neigte Mich und wurde Mensch gleich euch. Ich bin den Weg gegangen, um euch heimzuholen, um euch zu erretten aus all der Trübsal, aus der Dunkelheit, in der ihr jetzt noch seid, euch heimzuholen in das Licht der ewigen Seligkeit. Seht die Engel, die in unermeßlicher Zahl sich um euch gruppieren, nur darauf wartend, daß ihr eure Hand ausstreckt und bereit seid mitzugehen.

Ihr fürchtet euch vor dem Licht, weil ihr glaubt noch dunkel zu sein. Seht, für jeden für euch liegt ein Gewand bereit und ein Kranz aus Blüten aus der ewigen Heimat. Nicht länger sollt ihr an euch hinabblicken und beschämt eure Augen senken. Eure Reue macht euch würdig, das Kleid zu empfangen und euch den Blütenkranz aufs Haupt legen zu lassen. Kommt mit in das Licht der Ewigkeit! Ihr wäret hier nicht versammelt, wenn euch dieser Weg nicht offen stünde.

Sehet, die Gebete eurer Geschwister im Erdenkleid haben euch geholfen, daß ihr hierher gefunden habt, und die Gebete werden euch auch weiter geleiten und euch zeigen, daß es im Geistigen nur eine Einheit gibt, ein Miteinander, ein Füreinander. Auf euch warten Aufgaben, denn so wie euch jetzt geholfen wurde, sollt auch ihr dann weiterhelfen. Gibt es etwas Schöneres, als sich um das Wohl anderer zu sorgen und sich zu freuen, wenn der andere zur Freude erwacht?

Wahrlich, Mein Haus hat viele Wohnungen, und sie sind zubereitet für euch, und auch ihr Meine Lieben hier im Kreis und alle, die ihr Mein Wort lest, oder es direkt im Herzen empfangen habt, wahrlich es gibt viele Wohnungen, und ihr gestaltet sie euch in den ewigen Reichen mit. Es ist ein freudiges Schaffen und Wirken in den Reichen der ewigen Seligkeit. Laßt euch nicht von Trauer niederdrücken, wenn ihr einen geliebten Menschen Mir übergeben habt! Dieser Mensch, der Sohn, der Bruder, als er noch im irdischen Gewand war, hat diese Erde hinter sich gelassen, um heimzustreben. Es gibt keine Trennung, und es liegt wahrlich nur an euch, daß die Schleier zwischen hier und dort sich langsam lichten. So wie sich z. B. das Wasser im Aggregatzustand ändert, von Eis, zu Wasser, zu Dampf, ändert sich auch die Schwingung beim Ablegen des irdischen Leibes. Nur wenn ihr, die ihr noch im Erdenkleid weilt, fähig seid, eure Schwingung anzuheben, dann sind auch keine Schleier zwischen dem Dies- und Jenseits mehr vorhanden.

Habe Ich euch nicht Meditationen gelehrt? Wandere Ich nicht mit euch in den Meditationen über die jenseitigen Bereiche, um Hilfe auf den einzelnen Ebenen zu sein? In diesen Augenblicken seid ihr im Seelenzustand in angehobener Schwingung, und es ist keinesfalls eure Phantasie, sondern es ist Realität, wenn ihr in Gedanken mit Mir über die Ebenen wandelt, auch irdische Geschehen besucht, z. B. die Schlachtfelder, um Frieden in die Herzen der Soldaten zu senken oder Tröster in den Hungergebieten zu sein.

Versteht, daß die Lichterscheinung eines Engels für so manches Meiner Kinder noch mit Angst verbunden ist, wenn ihr jedoch als Meine Boten der Liebe zu jenen Hungernden eilt, und ihnen tröstend in ihrer großen Not über den Kopf streicht, so strömt über euch stärkende Kraft zu Meinen Kindern und sie halten durch, bis Hilfe kommt, oder sie ergeben sich in ihr Schicksal, wenn es so bestimmt ist, und gehen getröstet in die jenseitige Sphäre, wo ein Engel des Lichts sie empfängt.

Wo ihr materiell helfen könnt, tut dies, denn ihr wißt, es gilt das Wort: Ich war hungrig, habt ihr Mir zu essen gegeben? Ich war durstig, habt ihr Mir zu trinken gegeben? Ich war nackt und bloß, habt ihr Mich bekleidet? Ich war hoffnungslos, habt ihr Mich getröstet?

Meine Söhne, Meine Töchter, noch klingt das Leid des Karfreitags an diesem Ostersamstag durch. Es ist das Leid, das unendliche große all Meiner geliebten Menschenkinder, und dennoch erklingt schon leise der Osterjubel. Ich habe all das Leid und den Tod überwunden, Ich habe das Tor für Meine Kinder aufgeschlossen, Meine Arme sind ausgebreitet, um sie alle wieder zu empfangen und heimzuholen an Mein Herz, die da nach ihrem Bewußtsein in der Tiefe wandeln.

Ihr habt das Kreuz freudig auf eure Schulter genommen, obwohl der eine oder andere unter euch auf kein leichtes Leben zurückblickt. Ihr habt zu Mir gefunden und das Kreuz bedeutet euch nicht mehr Bürde, sondern ist euch wahrlich zum Zeichen des Sieges geworden, und in diesem Zeichen werdet ihr auch siegen. Persönlich für euch, aber auch für Mich, ihr werdet siegen für die Liebe. Alles Leid löst sich und wird in Liebe gewandelt. Wohl geht noch so manche Seele einen schweren Weg, doch sobald sie ihren Blick erhebt, erkennt sie, daß sie auf diesem Weg nicht alleine wandert, sondern daß sie getragen wird von Mir, denn wahrlich, Ich trage jedes Schaf heim auf Meinen Schultern.

Verstehet das Symbol! Ich bin der gute Hirte und liebe jedes Meiner Schafe gleich, und wenn Ich eines heimtrage, so kann Ich doch das andere nicht müde laufen sehen. Mein Liebeherz ist so weit, so groß und so tief daß jedes Meiner Schafe darin geborgen ist, daß es sich heimgetragen fühlen kann. Wenn dunkle Stunden euch bedrängen, ihr durch die Nacht der Seele wandert, so erkennt, daß gerade dann der lichte, helle Tag besonders nahe ist, daß Ich Dir, Mein geliebtes Kind, dann besonders nahe bin.

Sehet, wenn der Mensch im Wohlstand lebt, wenn er gesund ist, wenn ihm alles zufliegt, dann weilt er oftmals nicht bei Mir. Vielleicht da und dort ein kurzes Dankgebet und schon hält die Welt Mein Schaf wieder umfangen, bis das Schicksal auf den Plan tritt und spricht: Halte ein, Mein Kind, Dein Weg kann nicht so weitergehen, du wolltest hier unten auf dem Erdenplan nicht nur karmische Verwicklungen lösen, sondern du wolltest vor allem in der Liebe, in der Barmherzigkeit wachsen. - Das Schicksal hat sich die Seele selbst ausgesucht, sie sagte Ja zu ihm, bevor sie diesen Erdenplan betrat und zwar in den meisten Fällen. - Wenn dich nun Krankheit niederdrückt, wenn dich Schmerzen betrüben, so ist das nicht göttlicher Wille, also Mein Wille, sondern der Wille der Seele, die ihren Weg kontinuierlich, dem Lichte entgegen, verfolgt.

Freilich gibt es Seelen, die sich in den jenseitigen Bereichen nicht belehren lassen und sich sofort in eine weitere Inkarnation stürzen. Aber auch für jene kommt der Tag, an dem Ich als der gute Hirte vor Ihnen stehe und Meine Arme ausbreite und sage: Komm, Ich will dich heimtragen! Viele unter euch, ihr Meine Seelenkinder, seid diese Wege geschritten und nun stehe Ich vor euch und biete euch Meine starken Arme an. Mein Weg nach Golgatha hat euch erlöst. Eure Reue, eure Sehnsucht befähigt euch in Meine Arme zu eilen.

Über alle Sphären ist jetzt die große Heimholung im Gange. Dieses Osterfest bedeutet eine Wende vom Leid hin zur Freude. Sehet es als Omen, daß die irdische Sonne mit Wärme diese Erde bestrahlt, daß die Blüten sich dem Licht entgegenstrecken und aufbrechen, daß die Vögel singen, wie ihr sie sogar hier im Raume hören könnt. Die Wende ist im Gange, Meine geliebten Freunde, weg vom Leid, hin zur ewigen Seligkeit. Wenn es auch hier im Irdischen noch einiger Zeit bedarf, so ist dennoch die Wende vollzogen, und Ich bereite mit euch gemeinsam die neue Erde und den neuen Himmel vor. Ich hole euch heim in das neue Jerusalem, das ewige.

Schreitet in die kommende Zeit in dem Bewußtsein hinein, daß Ich in euch wahrhaft auferstanden bin, daß Mein Geist euch erfassen will, so wie Ich sprach: Ich will euch salben mit dem heiligen Öl Meines Geistes. Das Halleluja möge in euch erklingen, schließt euch dem Jubel des Himmels an und begleitet den Zug der Heimkehrenden im Geiste und nehmt auch im Geiste am Festmahl teil, das all die Heimkehrenden begrüßt!

Wenn ihr euch heute abend zur Ruhe begebt, so denkt daran, wir sind eine große heilige Familie, eure Lieben in der ewigen Heimat, eure Lieben, mit denen ihr durch mehrere Inkarnationen über das Erdendasein gewandert seid, eure Lieben hier in eurer jetzigen Inkarnation: Wir sind eine große heilige Familie, Ich euer Vater und eure Mutter zugleich, und ihr alle Meine Kinder. Wenn ihr die Augen schließt, so öffnet eure geistigen Augen und blickt in die himmlischen Sphären, und ihr seht eure Lieben, die euch vorausgegangen sind, ihr seht sie an der Festtafel sitzen und das gemeinsame Mahl einnehmen und zögert dann nicht, euch diesem Mahle anzuschließen, denn für jeden von euch ist auch ein Platz vorhanden. Jedes Meiner Kinder hat seinen Platz von Ewigkeit her und in alle Ewigkeit.

So macht euch keine Sorgen um eure irdischen Verwandten, auch sie haben einen Platz in der großen heiligen Familie, und was sind schon ein paar Jahre, ein paar Jahrzehnte und seien es hundert Jahre [in der Ewigkeit], gemessen an der ewigen Seligkeit. Euer Gebet hilft, es sind die Lichtstrahlen, die den Weg weisen zur Lichtstraße aller Heimkehrenden. Es sind die Lichtstrahlen, die inmitten der Dunkelheit des irdischen Seins und der Sphären, die dem irdischen Sein noch angeschlossen sind, leuchten und wegweisend sind. So wachet und betet weiter und seid voller Freude in den Jubel der himmlischen Sphären eingebunden, beglückt von den Harmonien der Instrumentenklänge himmlischer Orchester! Kommt zum Mahle der vereinigenden Liebe!

Wahrlich auch ihr seid gekleidet in ein weißes Gewand mit einem Blütenkranz im Haar. Kommt, stimmt ein in das Halleluja und laßt es in euch nie mehr verstummen! Mein Segen ist mit euch, geleitet euren Menschen durch seinen Alltag, tröstet bei seelischem und körperlichem Schmerz. Mein Segen erfaßt euch, ihr Meine Seelenkinder. Nun schaut nach diesem Meinen Segen an euch herab, und ihr seht, nicht mehr grau gewandet ist euer Kleid, sondern weiß wie der Schnee. Kommt, kommt heim! Ich segne alle Meine Menschenkinder und Ich segne alle Meine Kinder in allen Sphären in allen Bereichen.

Amen.

 

Meine geliebten Brüder und Schwestern, noch einmal sage Ich euch: Freuet euch, freuet euch, denn die Himmel sind offen!

Ich möchte mit euch noch einen Aspekt betrachten. Einen Aspekt, der in der göttlichen Liebe enthalten ist und damit schon längst ein Teil von euch ist. Die Freude gehört dazu, aber auch die Schwester der Freude, die Freiheit.

Ihr könnt in eurem menschlichen Bewußtsein die Freiheit, die in euch ist, noch nicht erfassen. Sie ist grenzenlos, sie durchstreift alle Sphären, sie kennt keine Einengung, sie ist Freiheit aus Mir. Spürt in diese Freiheit hinein und laßt eurer Sehnsucht freien Lauf! Betrachtet den Himmel und eine kleine weiße Wolke, wie sie dahintreibt, nicht eingeengt durch irgend etwas! Nehmt dieses Bild und spürt in euch hinein. Fühlt ihr euch schon so leicht und so frei?

Ich sage euch, diese Freiheit ist in euch, sie ist euer Ziel, sie wartet darauf, durch euch erschlossen und gelebt zu werden. Ihr wißt, daß Ich damit nicht nur eine äußere Freiheit meine. Die innere Freiheit ist das Entscheidende. Die inneren Bande sind es vielfach, die euch unfrei sein lassen, ohne daß ihr es bemerkt.

Könnt ihr euch vorstellen, daß man im Kerker sitzt und dennoch frei ist? Könnt ihr euch vorstellen, daß man die Annehmlichkeiten dieser Welt nutzt und dennoch unfrei ist? Was ist es, was Meine Kinder unfrei sein läßt, was sie daran hindert, das Bewußtsein hinauszusenden ohne Ängste, Sorgen, Bindungen an Ideologien, Gemeinschaften, an ihre eigenen Vorstellungen, an ihre eigenen Wünsche, an ihren eigenen Willen?

Immer wieder erlebt ihr die Unfreiheit, wenn ihr in eurem eigenen Gesetz lebt. Mein Gesetz ist Freiheit, und wer sich in Mein Gesetz begibt ist frei. Ich bin die Liebe, und die Liebe kann nicht anders, als für ihre Kinder das Beste zu wollen, und da Ich auch die Macht dazu habe, kann Mich auch keiner daran hindern.

Wenn du nun deinen Eigenwillen einsetzt, den Ich dir geschenkt habe, und der dir auf alle Ewigkeit bleibt, so behinderst du das Wirken Meiner Liebe, und du bist es selbst, der dich einengt, damit hast du gleichzeitig die Lösung für dein Problem. Begebe dich in Mein Gesetz, in das Gesetz der Liebe, das dich führt und das dich so sicher führen wird, wie du es in deinen kühnsten Vorstellungen nicht zu träumen wagst. Alles wird nach und nach abfallen.

Du wirst über die Freiheit zur Freude finden. Auch die Freude habe Ich in jedes Meiner Kinder gelegt. Freude und Freiheit gehen Hand in Hand. Ich habe euch dieses Bild gegeben, damit ihr euch danach ausrichtet, wann immer ihr wollt. Die Sehnsucht in euch zur Liebe, zur Freiheit, zur Freude zu werden, ist die Kraft, die diesen Prozeß ingang setzt. Ich warte auf euch, Ich liebe euch.

Amen.

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Zufallsimpulsnur Buchnur Treffen„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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