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30. November 2002

Nürnberg

Advent
Advent

Liebe-Licht-Kreis Nürnberg

30. Nov. 2002

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag 21. 12. 2002 um 16.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19 (Weihnachtsfeier)
(Jeder Teilnehmer möge ein Geschenk im Preis von ca. € 5,-- mitbringen, dieses wird mit einem vom Herrn inspirierten Spruch versehen und am Ende der Feier per Zufall verschenkt.)

 

Meditation: Jesus Christus, Du unser aller gütiger Vater, ich bitte Dich uns in eine Meditation zu führen.

Vor uns sehen wir die Mutter Erde als eine kleine Weltkugel. Sie ist gerade so groß, daß wir sie mit unseren Armen umfangen können. Wir sehen die einzelnen Länder, Kontinente, Meere, alles im verkleinerten Maßstab, aber die Seele der Mutter ist darinnen.

„O Erde, wir wollen heute in deine Elemente gehen und sie segnen. Doch zuerst umfangen wir Dich mit unseren Armen, die jetzt Lichtarme sind.“ Das Licht strömt aus unserem Herzen in die Arme hinein, breitet sich aus, und wir umfangen damit die ganze Erde. Alles was wir ihr wünschen, ist in diesem Licht enthalten. „O Mutter Erde zeige uns bitte, wo du leidest und wo du dich reinigst.“

Ein leichtes Lüftchen, die Luft in der wir atmen, in der wir leben, umspielt uns. Das ist das Element Luft, wie wir es kennen. Es kann zum starken Wind werden, daß wir sehen wie die Bäume sich neigen und versuchen, dem Wind standzuhalten. Die Luft kann zum Sturm werden, der über alles hinwegbraust. Wir stehen davor und neigen uns voller Demut vor der Luft, vor dem Wind, vor dem Sturm. Im Namen Jesu Christi segnen wir dieses Element. Unser Segen berührt die Luft, dringt in sie ein, beruhigt den Wind, und zum Sturm sagen wir: „Jesus Christus lebt in uns, schau wir kommen zu dir, wollen dich nicht zähmen, denn wir wissen, du reinigst die Mutter Erde. O Sturm, wir segnen dich mit all unserer Liebe und all unserer Kraft und neigen uns vor dir.“

Der Wind facht das Feuer an. Wir sehen auf unserer Weltkugel, wie die Feuer auflodern, wie auf einzelnen Kontinenten die Buschfeuer brennen. Wir bezwingen unsere Ängste und lassen sie los. Wieder sagen wir zu all den Feuergeistern: „Gottes Segen bringen wir.“ Wir segnen das Feuer und jede einzelne Flamme, wo sie auch brennt, im Namen Jesu Christi. Wir neigen uns demütig, denn welcher Hochmut könnte sich mit diesem Element messen. Es ist Not wendend, reinigend, es ist Gedanken wendend für die Menschen, die das Feuer erleben.

Zu gleicher Zeit spüren wir aber auch, wie sich unsere Geschwister fühlen, die sich in der Not des Sturmes, des Zyklons oder des Feuers befinden. Wir verstehen sie in ihren Ängsten. Das Wasser löscht Feuer. Das Wasser wühlt auf, und wir sehen in bestimmten Gebieten, wie es aus den Wolken schüttet, wie Erde sich auflöst und der Schlamm ins Rutschen kommt. Wir fühlen die Verzweiflung der Bewohner. Wir sind über den schlammigen Fluten, und wieder neigen wir uns in Demut. Die Wassergeister sind sichtbar, wir sprechen sie an. Wir segnen sie im Namen Jesu und damit im Namen des allmächtigen und liebevollen Vaters.

Wir sehen jetzt in das Innere unserer Mutter Erde und fühlen, wie sie bebt. Das Geschehen eines Erdbebens erfaßt uns, wir sehen, wie glühende Lava aus der Mitte eines Kraters emporschießt. Ja, so reinigt sich die Schöpfung auf unserer Mutter Erde. Wir fallen nieder auf unsere Knie und neigen uns voller Demut, segnen das Beben, die Hitze, die Glut. Wir segnen alle Lebewesen, die unter dem Vulkanausbruch leiden. „O geliebter Jesus, schenke uns die Kraft für unseren Segen, daß er die Elemente berühren möge und die Geistwesen, welche die Elemente beherrschen.

Ein neuer Morgen bricht an. Wieder geht die Sonne auf, als ob nichts gewesen wäre. Wir wissen, die Erde und alle Elemente brauchen unsere Liebe, unsere Kraft, unseren Segen. Noch einmal umarmen wir mit unseren Lichtarmen die Erdkugel und lassen aus unseren Händen, aus unserem Herzen die Liebe hineinströmen.

O Herr, habe innigen Dank für Deine Hilfe, für die Kraft, die Du uns schenkst, daß Licht und Liebe von Dir zu uns strömen und wir dies weitergeben können. Wir neigen uns vor Dir in Demut und empfinden, wie Deine Hände auf unserem Scheitel ruhen.

Aus unseren Armen entlassen wir die Mutter Erde. Luft umfächelt uns, Feuer und Wasser ziehen sich zurück und wir sind wieder hier in diesem Raum, auf dem Stuhl, und wir danken unserem geliebten Herrn.

Amen.

 

Ü

ber die Natur senkt sich die Dunkelheit, doch in euren Herzen strahlt das Licht aus der Ewigkeit ein, Mein Licht, denn Ich, Jesus Christus, bin mitten unter euch und mit Mir sind Engel des Himmels gekommen, um euch ein Geschenk zu überreichen.

Ihr habt euch hier zusammengefunden, um miteinander Advent zu feiern. Nicht lange und die Heilige Weihenacht steht vor der Tür, die Nacht, die in der gesamten Christenheit als Meine Geburt auf Erden gefeiert wird.

Auch in euch bin Ich geboren, ihr habt euer Herz für mich weit geöffnet, ihr hört Meinen Lieberuf: „Komm Mein Kind, Ich liebe Dich!“, und ihr bemüht euch, Licht auf dieser Erde zu sein.

Am Anfang des Jahres hier in Raum und Zeit, habe Ich euch zur Feuerwache aufgerufen, zu beten für all die Brandherde auf eurer Erde, doch ganz besonders für den Frieden im Heiligen Land, Meiner Geburtsstätte, Bethlehem. Wie ist dieser Ort umkämpft, Panzer rollen durch die Straßen und immer wieder sterben Menschen, ja Kinder, und dennoch konntet ihr durch euer Gebet Schlimmeres verhindern.

Meine geliebte Schar, Meine Jünger, ein Feuerschein des Hasses steht über dem Heiligen Land und deshalb bitte Ich euch, in dieser vorweihnachtlichen Zeit noch einmal inständig euch dieser Feuerwache anzunehmen und eure Gebets- und Segensgedanken zu den Menschen in jenem Land, zu den beiden Völkern, die sich gegenüberstehen, zu senden.

Höret, was das Geschenk des Himmels für euch ist und wozu es dienen soll: Jeder von euch erhält von seinem Schutzengel ein Blumengebinde in strahlendstem Weiß, welches die Liebe symbolisiert, überreicht. Doch schaut auf die Blüten, die jetzt in euren Schoß gelegt werden, die Knospen sind noch geschlossen. Leise erklingt ein himmlischer Chor und aus ihm hört ihr die Worte:

„Liebe läßt alle Blumen erblühn,

Liebe läßt alle Herzen erglühn.

So möget ihr in der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, die Heilige Weihenacht, euch der Liebe weihen, euch mit Mir noch viel stärker verbinden, als ihr es bisher schon getan habt, damit himmlische Liebe über euch strahlt, hinein in diese Welt.

Laßt Mich kurz erklären, was immer wieder zwischen euch und Mir steht, Ihr wißt es: Es ist der Mensch. Deshalb möchte Ich euch heute als Meine viel geliebten Kinder ansprechen, Ich, als euer himmlischer Vater Ur, Der sich in der Liebe in Jesus eingeboren hat. Ich breite Meine Arme aus, Meine Kinder, laßt euch von Mir ganz inniglich an Mein Herz nehmen.

Ein Kind zählt nicht die vielen Schwächen und Fehler auf, all die Untugenden, sondern es denkt nicht nach und läuft in die ausgebreiteten Arme des Vaters. Der Mensch hat noch so viele Wenn und Aber. Er möge in dieser Vorbereitungszeit auf die Weihenacht zurücktreten und schweigen.

Wenn ihr, Meine geliebte Schar, erst einmal an Meinem Herzen ruht, dann seht ihr euch auch als Meine Söhne und Töchter, die jetzt hier auf Erden für die Liebe wirken. Und die Blüten in eurem Schoß erblühen zur herrlichsten Pracht. Wenn ihr so aufs Innigste mit Mir verbunden seid, dann, Meine Söhne und Töchter, kann auch Meine Liebe viel stärker durch euch strahlen, und es ist hohe Zeit für Meine Liebe.

Ihr seid Werkzeuge, jeder einzelne unter euch – kein Wenn und Aber, bitte! – Ihr seid aus lichten Höhen, aus der ewigen Heimat hernieder gegangen, ganz gleich wie lange ihr euch schon in der Erdsphäre bewegt, wie viele Inkarnationen ihr durchlebt habt, jetzt bist du, du und du Lichtbote. Durch eure Liebeausstrahlung bereitet ihr den Weg für Mein Kommen vor. Tag und Stunde weiß nur Ich, denn es ist euch nicht gegeben, Tag und Stunde zu wissen und dies ist auch nicht wichtig.

Jetzt ist auf Erden die Auseinandersetzung zwischen den Lichtboten, gemeinsam mit allen Engeln, die euch geistig zur Seite stehen, und jenen Meiner Kinder, die noch durch die Finsternis schreiten und glauben, daß die Finsternis über das Licht siegt. Der Geist, der zwar in Meinem Herzen ruht, sich aber in seinem Bewußtsein von Mir noch völlig abgewandt und die Herrschaft hier im Erdbereich angetreten hat, rüstet mit gewaltigen Mitteln zum Endkampf auf.

Ihr steht euren Brüdern und Schwestern, welche die Dunkelheit noch erforschen, gegenüber und Meine Liebe will über euch fließen, besonders in dieser Zeit der Besinnung in dieser Zeit der Vorbereitung des Festes Meiner Geburt auf Erden. Ich sage euch, es ist auch gleichzeitig die Vorbereitungszeit auf Meine geistige Ankunft über den Wolken. Ganz gleich, wieviele irdische Jahre noch vergehen mögen, was sind ein paar Jahre, was ist – wie ich schon einmal sprach – ein Menschenleben, gemessen an der Ewigkeit?

Euer Auftrag, den ihr einstmals versprachet zu erfüllen, ist, die Wege für die Liebe vorzubereiten. Wie sieht dies nun im Alltag für euch aus? Wenn ihr des Morgens erwacht, sind eure Gedanken bei Mir, Meine Liebe berührt euch, und ihr begrüßt den neuen Tag. Sehet, Meine Lichtgeborenen, nehmt euch gleich nach dem Erwachen ein wenig Zeit und laßt Liebe und Friede hinausstrahlen in diese Welt und ganz besonders in das Land, in dem Ich geboren wurde.

Wenn ihr Nachrichten hört, lest oder seht, so verbindet euch auch hier immer wieder mit Mir. Denkt daran, ihr seid als Kind an Meinem Herzen ruhend, ja in Wirklichkeit euch in Meinem Herzen befindend, und durch diesen Gedanken kann wiederum Meine Kraft durch euch strömen, und ihr laßt die Liebe in all das Gelesene, Gehörte oder Gesehene fließen.

Nehmt euch Zeit für die Liebe! Wenn ihr an eurem Arbeitsplatz tätig seid, wenn euch da und dort Hektik gefangen nimmt, so möget ihr auch in diesen Augenblicken daran denken, daß ihr an Meinem Herzen ruht und Meine göttliche Stille erfaßt euch. Der Hektik wird die Spitze abgebrochen, und Meine Liebe strahlt über euch zu euren Kollegen und darüber hinaus zu allem, was um euch ist.

Wenn ihr mit den Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt seid, dann denkt an den tieferen Sinn der Weihenacht im gegenseitigen Beschenken. Ich habe Mich vor zweitausend Jahren euch geschenkt und Ich schenke Mich euch immer wieder in all Meiner Liebe, Güte, ja auch in Meiner Barmherzigkeit. Ich decke all eure Unebenheiten zu, damit ihr freudig aufblickt und Licht auf dieser Erde sein könnt. Wenn ihr mit dem Geschenk, mit dem ihr gerade beschäftigt seid, auch den Segen weitergebt an die zu Beschenkenden, so strömt wiederum Meine Liebe über euch zu jenen.

Wenn euer Blick hinaus in die Natur geht und ihr seht, so wie heute, den Regen herniederfallen, so strahlt in jeden Regentropfen Meine Liebe hinein, damit es Liebe auf die Erde regnet. Dies sind einige Beispiele, Meine Söhne und Töchter, ihr könnt diese ergänzen durch euren ganzen Tag hindurch.

In der Meditation, zu der ihr euch wenigstens einmal am Tage zurückzieht, möget ihr euch ebenfalls eurer Aufgabe bewußt sein, Mein Licht der Liebe und des Friedens über euch in die Schöpfung, zur Mutter Erde und zu all euren Mitgeschwistern zu senden.

Sehet, mit jedem Gedanken der Liebe öffnet sich eine Blüte eures Blumengebindes in eurem Schoß ein wenig mehr. Wenn es Weihnachten ist, ihr Meiner Geburt gedenkt, dann steht ihr nicht mit leeren Händen vor Mir. In euren Händen haltet ihr dann einen Strauß von herrlichsten weißen, duftenden Blumen, mit einer Blütenpracht von einer zarten, lichtstrahlenden Schönheit, die euch nicht zu schildern ist. Eure irdischen Blumen sind nur ein Abglanz der himmlischen Blumen, dennoch trägt euch ihr Duft oder ihre Pracht in himmlische Gefilde, weil euch Blumen an die ewige Heimat erinnern.

Meine geliebten Söhne und Töchter, Ich muntere euch immer wieder auf, denn Ich weiß wohl, daß der Weg über die Erde nicht immer leicht ist, doch wer Mich von Herzen liebt und als Mein Kind in Meinen Armen ruht, der geht traumwandlerisch über das Erdenrund und verbreitet das Licht, das Ich durch ihn auf dieser Erde schenken möchte.

Meine geliebten Kinder, vertraut auch Meinem Wort in euch! Laßt Mich reden mit und zu euch. Seht, wenn ihr geborgen in Mir ruht, dann strömt Mein Wunsch in euch ein: „Mein Kind, laß Mich wieder reden mit Dir von Du zu Du, denn es wird eine Zeit kommen, wo Ich dich führe, wo Ich dich beschütze, wo Ich dir Hilfe geben möchte, damit du in der ärgsten Auseinandersetzung zwischen Licht und Finsternis lichtvoll wirken kannst und keinen Schaden erleidest, weder seelisch noch körperlich. Denn jener, der wider Mich angetreten ist, wird dich gefangennehmen wollen, mit Worten der Liebe, mit Zeichen und Wundern und Kräften, die der Mensch nur dem Göttlichen zuschreibt, z. B. Heilungen an Kranken.

Diese Zeit ist nicht mehr fern. Dann muß Ich mit dir, Mein Kind, reden können, damit Ich dir die falschen Töne zeigen kann, denn es wird ein Orchester erklingen, das für die Menschen so wunderbar und so überaus – merket auf – christlich klingt, daß viele Meiner Kinder diesem Orchester begeistert zuhören werden. Die falschen Töne sind zu Beginn nur ganz selten. Ich werde euch darauf hinweisen, Ich werde euch helfen, und Ich werde euch dann, wenn die Verfolgung kommt, zeigen können, wie ihr diese Zeit in Treue zu Mir durchleben könnt. Denn es werden alle verfolgt werden, die an Mich glauben, an den wahren Gott, Der in Jesus über die Erde ging, am Kreuz starb und von den Toten auferstand, Der nicht erneut in einem irdischen Körper kommen wird, sondern in Macht und Herrlichkeit über den Wolken.

So ist – wie Ich euch schon darauf hingewiesen habe – die Vorbereitung auf Mein Ich Bin in euch gleichzusetzen mit Meiner Geburt in euch. Was gibt es Wundervolleres, was Schöneres, als wenn Ich zu Meinem Kind wieder reden kann, und das Kind mit allem, was es bedrückt, zu Mir kommen, und Ich es trösten und es selbst führen kann.

Ich habe euch einen Ausblick gegeben auf die Zeit, die kommt, und welche lange schon vorhergesagt wurde. Noch einmal sage Ich: Tag und Stunde ist nicht wichtig, doch blickt um euch und erkennt die Zeichen der Zeit, die Meine baldige Ankunft erahnen lassen. Seid aber in all diesen Geschehnissen nicht mutlos, sondern blickt vertrauensvoll auf zu Mir und zeigt Mir, daß ihr Mich wirklich liebt, wenn ihr freudig und in Liebe dienend euren Weg weiter beschreitet.

Der Erdenweg ist ein Gnadenweg. So kommt und laßt die Blumen in eurem Schoß in Liebe erblühen, damit wir mit dieser erblühten Pracht und Herrlichkeit den Tempel der Weihenacht schmücken können, den Tempel der Liebe, der für euch und für alle, die der Liebe dienen, errichtet ist.

Mein Segen durchstrahlt euch, berührt euch liebevoll. Mein Kind, bleibe an Meinem Herzen!

Ich segne Meine Schöpfung, Ich segne alle Meine Kinder und schweige nun durch dieses Werkzeug, doch Mein Wort und Ich bleibe unter euch.

Amen.

 

Meine geliebten Söhne und Töchter, Ich spreche als euer Vater zu euch, Der euch unendlich liebt. Als Ich euch zum Inneren Wort, zur der Kommunikation mit Mir eben etwas offenbarte, sah Ich in euch den Wunsch, der da lautet: „Ja, Vater, wie schön wäre es!“ Doch in manchem Herzen sah Ich auch den Zweifel, ob es denn wirklich so einfach sei, wie Ich es euch geschildert habe.

Ich sage dir, Mein Kind, es ist einfach, und Ich mache dir damit Mut. Es sind ein paar Dinge zu beachten: Wenn du z. B. in ein Gebet gehst, dann versuche zuerst nicht nur ruhig, sondern stille zu werden, denn du willst ja mit Mir, deinem Vater in dir sprechen. Schalte ab, was dich bewegt, und richte deine Empfindungen und Gedanken nach innen auf den Grund deines Herzens, so gut wie es dir möglich ist. Warte mit dem, was du Mir zu sagen hast, bis du das Gefühl hast, jetzt bist du bei Mir. Wenn du diesen Punkt erreicht hast, wirst du dich wundern, wie leicht es ist, mit Mir zu sprechen. Du achtest nicht mehr auf schöne Worte, sondern die Empfindungen des Kindes zum Vater steigen von alleine empor, Empfindungen des Dankes, der Freude und der Liebe.

In solchen Momenten, Mein Kind, bist du ganz bewußt bei Mir. Wie sollte Ich, dein Vater, dir auf das, was Mir aus einem liebenden Herzen entgegenströmt, nicht antworten. Habe Geduld, vieles ist neu für dich! Doch beginne auch, den Impulsen zu trauen, die in dir aufsteigen, weil Ich sie in dich hineingelegt habe.

Dies, Mein Kind, ist ein Gebet, das Mich berührt. Ihr würdet sagen, ein Gebet, das ankommt. Du selbst spürst die Kraft, die dir aus einem solchen Gebet zuströmt. Du könntest auch sagen, du läßt es beten in dir. Deine Seele betet in Worten, die deine ureigenen sind. Nicht vorgebetet oder vorgeschrieben von einem anderen Menschen. Solches Nachsagen ist wertlos, es sei denn, es mag dir als Beispiel und als Ziel dienen, ähnliche Empfindungen in deinem Inneren aufzubauen, ansonsten bleibt das schönste Gebet nicht mehr als tote Buchstaben.

Wenn du in diesem innigen Beisammensein mit Mir bist, wird vieles in dein Bewußtsein einfließen, von dem du plötzlich erkennst, so und so muß es sein. Du mußt vieles durchschauen, du wirst Antworten bekommen, ja sogar auf Fragen, die du noch gar nicht gestellt hast, von denen Ich aber weiß, daß sie in deiner Seele liegen.

Oftmals haben es Meine Menschenkinder schwer auf ihrem Erdengang. Selbst wenn sie an Mich glauben, ja selbst wenn sie Mich lieben, bleiben Zeiten nicht aus, in denen Mein Kind kopfschüttelnd vor dem steht, was angeblich aus Meiner Liebe kommen soll.

Folge Mir bei einem kleinen Gedankengang. Ich sage nicht: „Versetze dich in Meine Lage!“, denn dies ist weder einem Menschen, noch einem Engel möglich, doch Ich sage dir: „Bemühe dich, wenn Zweifel und Unverständnis in dein Leben treten, die Dinge einmal aus Meiner Sicht zu sehen!“

Meine geliebten Kinder, versuchen wir es einmal: Ich stelle euch eine Frage, beantwortet sie, wenn ihr wollt, in eurem Inneren. Was glaubt ihr, ist Mein größter Wunsch als euer himmlischer Vater, Der gleichzeitig eure Mutter ist? Wo liegt bezüglich Meiner Kinder und speziell Meiner Erdenkinder Mein größtes Interesse? In einigen von euch steigt die Antwort empor, die nur lauten kann: „Mein Wunsch ist es, daß Meine Kinder wieder alle an Mein Vaterherz zurückfinden, damit die Schöpfung wieder eins wird.“

Und nun versetzt euch in die Situation eines irdischen Vaters, einer irdischen Mutter und betrachtet von dieser Position aus eure Kinder. Würdet ihr nicht auch alles für eure Kinder tun und zwar in der richtig verstandenen Art und Weise? Würdet ihr sie nicht lehren, zu wachsen, zu reifen, zur Liebe zu werden? Warum sollte Ich als euer Vater, Der die Liebe ist, und Der die Allmacht hat und damit alle Möglichkeiten, etwas anderes tun?

Ich kann jedoch Mein Kind nur in dem Maße führen, wie es der freie Wille Meines Kindes zuläßt. Hier habe Ich Mir selbst eine Grenze gesetzt, die nur dort nicht gilt, wo Meine Kinder im Eigenwillen versuchen, die Schöpfung vollends zu zerstören. Ansonsten haben sie alle Freiheit. Doch bei all dieser Freiheit bleibt Mein Wunsch sozusagen der wichtigere, das, was stärker wiegt, Meine Kinder zu Mir zu führen, und dies geschieht auf dem Weg, den Meine Kinder gehen, selbst dann, wenn sie in vielen Fällen nicht erkennen, daß diese Wege schlußendlich alle zum Ziel führen.

Meine Führung kann also direkt sein, wenn das Kind Mir sein Ja gibt, oder sie wird indirekt sein, wenn das Kind in seinem eigenen Gesetz lebt. Oftmals verwendet ihr das Wort: „Das ist der Wille Gottes.“ Ihr könntet auch sagen: „Das ist das Gesetz Gottes.“ Und ihr könntet ebenso sagen: „Das ist die Liebe Gottes.“ Diese Liebe wartet darauf, die Führung eines jeden Kindes übernehmen zu können.

Was muß in euch geschehen, damit Ich euch führen kann? Das Zauberwort, Meine Lieben, heißt Bereitschaft. Es kursieren viele falsche Vorstellungen darüber, wie der Weg zu Mir aussehen muß, was man können, was man üben, wie man sich kasteien muß. All das, Meine Lieben, bringt euch nicht näher zu Mir. Was Ich brauche, ist eure Bereitschaft und diese setzt Dinge in Bewegung, die zu groß und zu umfangreich, zu wunderbar sind, als daß Ich sie im einzelnen beschreiben könnte.

Ich nehme ein Bild und sehe Mein Kind als einen Wanderer. Der Wunsch, die Wanderung anzutreten, ist da, und somit wartet der Wanderer auf seine Führung. Den Weg braucht der Wanderer nicht zu kennen, wenn er dem Führer vertraut. Die Bereitschaft ist gleich die Hingabe, denn die Hingabe basiert auf Vertrauen und Liebe zu Mir. Und nun stellt euch einen Wanderer vor, der voller Eifer, voller Hektik - bildlich gesprochen - in den Startlöchern steht. Er hat sich vorbereitet, er hat trainiert und wartet darauf, daß es endlich losgeht. Spürt ihr den Unterschied? Dort ist Ehrgeiz mit im Spiel, eigenes Wollen. Doch das Zauberwort - Ich sage es euch noch einmal - heißt Bereitschaft, mehr, Mein Kind, brauche Ich nicht.

Nun versetze dich wieder in die Lage des Vaters oder der Mutter, der/die den Weg kennt, wenn das Kind bereit ist, bei dieser Wanderung mitzugehen. Keiner von euch kann im Ernst glauben, daß der Vater oder die Mutter das Kind in gefährliche Situationen führen wird, über Wege, die ängstigen, über Wege, die zu schwer sind. Würde dies kein irdischer Vater und keine irdische Mutter tun, wie könnte und sollte Ich es als euer himmlischer Vater tun.

Mit eurer Bereitschaft sagt ihr Ja dazu, daß das Leben auf Bahnen verläuft, die auf den einzelnen von euch zugeschnitten sind, passend für ihn, getragen von Geborgenheit und Liebe. Was immer euch auf eurer Wanderung begegnen mag, behaltet dieses Bild in eurem Herzen, wenn euch die Situationen des Tages oder eures Lebens überrollen wollen, und ihr sie nicht versteht.

Was nützt es dem Kind, wenn Vater oder Mutter die vielen Stationen der Wanderung erklären würden? Nein, macht es anders herum, legt eure Hand vertrauensvoll in die Meine. Sagt: „Ja, Vater, ich bin bereit“, und das Abenteuer eures Lebens kann beginnen.

Ich segne euch, Meine Geliebten. Ich schaue in eure Herzen, sehe eure Sehnsucht und eure Liebe. Ich bin da. Keinen Augenblick eures irdischen, geistigen Lebens hat es je gegeben, zu dem Ich nicht da war.

Wenn es euch im Tagesgeschehen eine kleine Hilfe ist, dann sucht euch irgendeinen kleinen Spruch, eine kleine Weisheit, die euch immer an diese Tatsache erinnern mag. Ich sage euch nur eine von vielen, unendlich vielen Möglichkeiten. Sucht euch, wenn ihr wollt, eure, die zu euch paßt. Diese eine könnte lauten: „Ich spüre jeden Augenblick den Herrn in mir, mein großes Glück.“ Wenn dies euer Wunsch ist, so sage ich euch, daß Ich euch diesen Wunsch erfüllen werde, denn Ich bin euer allmächtiger, euch liebender Vater.

Amen.

 

Ein Lied, das uns der himmlische Vater geschenkt hat:

Ich hülle dich in Liebe ein

Refrain:

Ich hülle dich in Liebe ein,

die du noch nie gekannt.

Vertrau‘, Ich laß dich nie allein,

komm, reich Mir deine Hand.

Und halt‘ sie fest, was auch geschieht,

und schau dabei auf Mich,

dann hört dein Herz Mein ewig‘ Lied:

„Mein Kind, Ich liebe dich.“

Mein Mensch erwacht, der Schlaf war tief, Und nun, mein Mensch, was zagst du noch?

Und fern war ich von Dir. Gib acht, daß du nicht weilst!

Doch war da jemand, der mich rief Ist es die Vater-Liebe doch,

Und ließ nicht ab von mir. Der du entgegeneilst.

Da öffnete ich Aug‘ und Ohr Scheint manchmal auch der Weg nicht leicht,

und weitete den Sinn, bekümmere dich nicht.

ich hob mein Herz zu Dir empor Du siegst, weil dich das Wort erreicht,

und sah und hörte hin: das zärtlich in dir spricht:

Refrain:.... Refrain:...

 

Schulung Nr. 36 (versehentlich ausgelassen) und 39 wiederholen und verinnerlichen.

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Zufallsimpulsnur Buchnur Treffen„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi Offenbarung vom 30. November 2002
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