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29. Juni 2002

Nürnberg

Glühwürmchen
Glhwrmchen

Liebe-Licht-Kreis Nürnberg

29. Juni 2002

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag 27. Juli 2002 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19
anschließend, nach Hinwendung zum Herrn, Übung zur Aufnahme des Inneren Wortes und Entwicklung der Heilgabe (kostenlos).

 

Meditation: O geliebter Herr, laß bitte den Strom der Stille in uns einziehen, in jeden Partikel unserer Seele, in alle Atome unseres Körpers, in alle Organe. - Stille. - Auch unser Atem wird ruhig.

Wir stellen uns einen stillen Abend vor, kurz vor dem Sonnenuntergang. Wir sind draußen im Garten, betrachten den Himmel, fühlen einen wunderbaren, kühlen Abendwind, ganz zart umweht er uns. Wir betrachten die Wolken. Es wird dämmrig und langsam dunkler.

Da sehen wir, wie um uns herum Glühwürmchen tanzen. Es ist, als ob uns die Glühwürmchen auf eine Wiese hinausziehen wollen. Wir öffnen das Gartentor, betreten die Wiese, schließen hinter uns das Gartentor. Wir folgen den Glühwürmchen. Sie glühen auf und plötzlich sind sie wieder dunkel. Überall wo sie aufglühen folgen wir ihnen bis wir zu einem herrlich gewachsenen, großen Baum kommen. Die Glühwürmchen setzen sich auf die Blätter, auf die Zweige. Wir sind um den Baum versammelt und bewundern ihn. All unsere Sinne sind offen für den Duft, der aus den Wiesen steigt, wir fühlen die kühlende Feuchtigkeit der Luft auf unserer Haut. Wir schauen fasziniert auf die Glühwürmchen, sie glühen intensiv.

Dieser Baum ist gefüllt mit großen Blättern, die Zweige hängen tief herunter, so daß es darunter wie unter einem Zeltdach ist. Wir sehen, wie jedes Blatt sich wie eine kleine Tür öffnet. Die Glühwürmchen fordern uns auf: „Kommt mit uns, kommt!“ Wir schlüpfen hinein in diesen Baum. Unser Bewußtsein zentriert sich. Wir sind aufnahmefähiges göttliches Bewußtsein und treten durch die kleinen Türen der Blätter ein. Welch ein Blättergrün umfängt uns, wir sind eingehüllt in dieses unglaublich tiefgrüne Blätterdach und wir riechen das frische Grün der Blätter und die Glühwürmchen sagen: „Alles ist wunderbar in diesem Baum. Ihr Menschenseelen, versucht die Kühle und die grüne Kraft zu erleben. Nun kommt mit uns durch die kleinen Äste und Zweige.“

Unser Bewußtsein gleitet in den Baum hinein, in den Stamm. Wir spüren, was der Baum denkt. Wir spüren seine Sicherheit, seine Aufrichtigkeit. Wir gleiten hinunter und beginnen mit dem Baum zu reden. Wir fragen, wie er sich fühlt auf seinem Platz in dieser Wiese und wir hören, daß es ihm wohl gefällt, daß er einen guten Platz hat, so daß er die Möglichkeit hatte, groß in den Himmel zu wachsen und sich auszubreiten. Wir hören von seinem Glück, daß er Baum werden durfte und fühlen mit ihm.

Der Baum lädt uns ein, in den Stamm tief hineinzugleiten. Die Glühwürmchen zeigen uns den Weg. Wir gleiten tiefer und tiefer und sehen jetzt, wie die Wurzeln vom Baum ausgehen, wie sie in die Tiefe und in die Breite gewachsen sind. Wir gleiten in die Wurzeln hinein.

Das Erdreich über uns spüren wir nicht, doch wir riechen den Duft der Erde, feuchte, kühle Erde. Es ist der Erdgeruch, den wir besonders aus der Kindheit kennen. Erst haben wir noch viel Platz, je weiter wir jedoch die Wurzeln verfolgen, desto feiner und feiner werden sie. Es ist beinahe wie ein Spinnwebengeflecht, so vollkommen. Wir gelangen bis in die feinsten Spitzen und dort in der Tiefe strahlen wir das Licht unserer Seele hinein.

Wir, unsere Seelen, leuchten jetzt in den Baumwurzeln mit allen guten Wünschen für den starken Baum und die Mutter Erde, denn sie sind eine Einheit. Wir spüren die Einheit, und wir lassen das Licht immer tiefer und tiefer in die Erde hineinfließen. Wir empfinden, wie Freude zurückstrahlt. Wir hören all die Tiere in der Erde, die Würmer, alles was dort lebt, ist erfreut über unseren Besuch. Die Lebewesen der Erde freuen sich, daß Menschenkinder schauen, wie sie leben, daß Menschenkinder Dank sagen all den Bewohnern dieser Erde.

Unsere inneren Augen tun sich auf und sehen die geistigen Helfer. Kleine Naturwesen und Geister, die unendlich fleißig ihre Arbeit tun, und auch ihnen schenken wir das Liebelicht und Dankbarkeit.

Es ruft uns der starke Baum zurück. Wir folgen den Glühwürmchen wieder durch die Wurzeln, in den Stamm bis in die Spitze des Baumes. Die Türchen in den Blättern sind geöffnet. Wir treten heraus, breiten unsere geistigen Arme aus und empfangen den Segen aus der geistigen Welt und geben den Segen weiter an die Naturreiche.

Es ist inzwischen dunkle Nacht geworden. Die kleinen Glühwürmchen zeigen uns den Weg zurück. Wir schauen uns noch einmal um, bewundern voller Dankbarkeit diesen Baum, der unser Gastgeber war.

Die Glühwürmchen rufen: „Die Zeit ist um, die Zeit ist um, kommt ihr Menschenkinder! Wir schließen euch das Tor auf, damit ihr wieder in eure materielle Welt zurückkehrt,“ und so geschieht es. Sie sagen zum Abschied: „Ihr Menschenkinder, dies war nicht nur ein Märchen, sondern geistige Wirklichkeit, behaltet sie in euren Herzen, denn ihr habt eine Schöpfung Gottes von innen gesehen und gefühlt, und wir waren eure Diener.“

So empfängt uns wieder die materielle Welt, dieser Stuhl, dieser Raum, diese Luft. Wir atmen tief ein und aus, fühlen unsere Muskeln, unsere Hände, alles was wir sind. Danke, Vater, es war eine wundersame Reise, danke.

[Ausgehend von der Schulung 28 u. 29 haben wir über die Kindheit und Jugend von 9 bis 15 gesprochen. Wir sprachen über die negative Werteverschiebung der heutigen Zeit, in den Familien, Schulen, in Kirche, Politik, Wissenschaft und vor allem in den Medien. So werden teilweise Kindersendungen mißbraucht, um versteckt Gewalt und Lieblosigkeit zu vermitteln. Wir stellten fest, daß die Dunkelheit auf allen Gebieten subtil arbeitet, so daß das Negative kaum zu erkennen ist. Durch den Verlust von Achtung und Ehrerbietung den Eltern und Lehrern gegenüber, haben die Jugendlichen keine Vorbilder mehr. Die Spaß- und überzogene Leistungsgesellschaft verstellen den Blick auf die inneren Werte. Den Halt und die Geborgenheit, den/die eine intakte Familie geben kann, sind durch das Zusammenbrechen vieler Ehen verloren gegangen, so daß die Kinder immer mehr vereinsamen. Den jungen Menschen werden kaum mehr Grenzen gesetzt, dadurch entgeht ihnen jede Erfahrung des Einordnens in der Gesellschaft und des Lebens in der Gemeinschaft in einem liebevollen Miteinander.

Die Dunkelheit hat also feinst gesponnene Netze ausgeworfen, die es gilt zu erkennen und die einzelnen Fäden zu zerlieben, denn wir wissen, die Liebe siegt. Wir schließen die Kinder und Jugendlichen der Welt in unser tägliches Gebet mit ein.]

 

Von Zeit zu Zeit wende Ich mich euch als Vater zu, als Vater, der Seine Arme ausbreitet und euch an Sein Herz nimmt, euch Seine vielgeliebten Kinder.

Seid ihr nicht wahrlich Glühwürmchen inmitten dieser Dunkelheit des irdischen Seins? Meine Glühwürmchen? Ganz gleich ob ihr seelisches oder körperliches Leid tragt, ob euch weltliche Dinge bedrücken, ihr seid Mein, von Mir ausgegangen, um Licht auf dieser Erde zu sein.

Ich habe euer Gespräch geführt und klar habt ihr herausgearbeitet, was eure Aufgabe hier auf Erden ist. Denkt an das Glühwürmchen! Es ist nicht zu erkennen, ein kleines Käferchen unter Millionen anderer inmitten der Dunkelheit, doch plötzlich blitzt es auf und leuchtet.

So ist es auch mit euch, Meine Lichtkinder, ihr seid inmitten der Dunkelheit nicht zu erkennen, ihr seid ebenso dunkel eingekleidet, wie Meine Kinder, die von Mir gegangen sind: Doch euer Geist blitzt von Zeit zu Zeit auf und durchstrahlt die Dunkelheit.

Jeder Gedanke, lichtvoll und kraftvoll von Meinem Geist berührt, hinausgesandt in diese Welt, ist ein Aufstrahlen eures inneren Lichtes. Jede eurer Handlungen, die von Meiner Liebe getragen, ausgeführt wird, ist ein Aufstrahlen des himmlischen Lichtes hier auf Erden. Und Ich sage euch, wie schon so oft: Jeder Schritt, den ihr über die Erde vollzieht, ist ein Aufleuchten Meines durch euch fließenden Geistes, wenn ihr mit Mir verbunden seid.

Damit dieses Band Vater – Kind wieder ganz eng wird, strahle Ich euch heute als Vater Meine Liebe zu. Empfindet euch umfangen von Meiner tiefen Vaterliebe. So wie ihr euch in der Meditation in den Baum hineingeschmiegt habt, so schmiegt euch jetzt in Meine Arme und fühlt, ihr seid daheim bei Mir an Meinem Herzen.

Von hier aus blickt auf euer Erdenleben, blickt auf das Geschehen, das sich auf Erden vollzieht und schaut in die Machenschaften der Dunkelheit, von denen ihr heute gesprochen habt. Ihr habt die feinen und feinsten Netzfäden erkannt, die in allen Bereichen eures irdischen Daseins von denen, die sich von Meinem Herzen noch fern empfinden, geknüpft wurden.

Jetzt blickt gleichzeitig auf die Fäden des Lichtes. Wie die Glühfäden in einer elektrischen Birne strahlt das Licht aus Meinem Herzen über euch, Meine Söhne, Meine Töchter und nun merkt auf und hört gut zu: Dieses Licht fließt über die Bahnen, welche die Dunkelheit in feinen Fäden gesponnen hat. Dieses Licht wirkt in diesen dunklen Fäden und macht sie taghell.

In diesem Kampf, welcher der Endkampf zwischen Licht und Dunkel ist, sieht es manchmal so aus, als würde auf allen Gebieten die Dunkelheit den Sieg davontragen. Doch, Meine geliebten Söhne und Töchter, es sieht nur so aus. Wenn eure Kinder und Jugendlichen vereinsamt sind, zu Waffen greifen, ihre Lehrer und Mitschüler bedrohen, so zeigt euch das auf der einen Seite die dunkel gesponnenen Fäden derer, die noch wider die Liebe sind, welche die Dunkelheit noch erforschen. Auf der anderen Seite weisen sie jedoch hin auf die große, nahezu unüberbrückbare Einsamkeit der jungen Menschen eurer Zeit, also die Ursache der Gewaltbereitschaft der Jugend.

Ihr habt erkannt, was ihr dagegen tun könnt, damit die dunklen Fäden licht werden: die Macht und Kraft eurer Gedanken, eurer Gebete wirken als Strahl in den Herzen dieser jungen Menschen und in ihrer Einsamkeit erwacht in ihnen der Ruf nach etwas, das über all dieser Einsamkeit steht. Eure Jugend wird spirituell. Sie beginnt zu forschen. Wenn auch die Wege da und dort noch in ein Abseits führen, ihr wißt, es gibt keine falschen Wege, es gibt nur Wege der Erkenntnis und letztendlich führt jeder Weg in Mein Herz zurück.

Wer die große Einsamkeit kennen gelernt hat, der weiß, was es bedeutet, wenn Mein väterliches Liebelicht Mein Erdenkind nach seiner ersten Hinwendung umfängt und ihm in der Empfindung die Heimat ins Herz legt, das wahre Zuhause, das wahre Daheim bei Mir, dem himmlischen Vater.

Ihr blickt in die Zerwürfnisse junger Ehen oder junger Gemeinschaften, und ihr glaubt, auch dort seht ihr nur Dunkles. Die Gegenseite ist am Werk, um alles zu zerstören, was zu einem lichtvollen Aufbau einer Familie führen könnte. Die Familie ist eine göttliche Keimzelle, so habe Ich euch gelehrt. Aber auch wenn zwei Menschen zueinander finden, füreinander da sind, so bin auch Ich in ihrer Liebe bei ihnen. Wenn nun die Gemeinschaft auseinanderbricht, so folgt wiederum große Einsamkeit und in dieser großen Einsamkeit ruft Mein Kind nach Mir. Wenn es von allem verlassen scheint, wenn es auf sich selbst geworfen ist, dann erwacht die Sehnsucht im Herzen Meines Kindes, die Sehnsucht nach Mir, nach Dem, Der Sein Kind niemals enttäuscht.

In diesem Wort Enttäuschung erkennt Mein Kind das Wort Täuschung. Keine irdische Liebe ist vollkommen, denn die irdische Liebe ist mehr oder weniger belastet von eigenen Wünschen, von eigenen Vorstellungen. Aber Meine Liebe zu Meinem Kind ist rein und klar, ich liebe Mein Kind immer, gleich wie es sich verhält.

Meine Liebe möchte Mein Kind in eine Quelle eintauchen, damit all das irdische Leid abfällt, und es sich in Mir geborgen fühlt. Wenn es vorgesehen ist, dann kann Mein Kind aus dieser göttlichen Geborgenheit heraus einen neuen Partner finden, von dem es nichts erwartet, den es selbstlos liebt und dies ist dann eine gute Grundlage für eine göttliche Keimzelle auf Erden.

Enttäuschung, Täuschung, Mein geliebter Sohn, Meine geliebte Tochter, ist immer dann vorhanden, wenn im Menschen noch Wünsche und Vorstellungen ruhen, wenn die Liebe noch nicht groß genug ist, denn himmlische Liebe erwartet nichts, himmlische Liebe dient, so wie Ich ununterbrochen Meine Liebe in euch strömen lasse, diese aber nur dann zur vollen Wirkung kommen kann, wenn du, Mein geliebtes Kind, auf Mich ausgerichtet bist und dich nicht immer wieder in der Welt verlierst.

Ein Glühwürmchen glüht nur hin und wieder im Leuchten auf. Du, Mein geliebtes Kind, bist Mein Fackelträger und diese Fackel, dieses Licht sollte Tag und Nacht brennen und nicht verlöschen.

Nun weiß Ich, wie schwer der Gang über die Erde ist, habe Ich doch selbst diesen Weg durchschritten und so weiß Ich um all eure Kümmernisse. Doch eines, Mein Kind, sollst du wissen, wenn du im Leid nicht verharrst, sondern auf Mich blickst und alles freudig trägst, so strömt Meine Kraft in dich ein, erhebt dich und du gehst nicht mehr schwer über die Erde, sondern du schwebst, leicht und frei wie das Glühwürmchen in dem Beispiel.

Schwinge dich immer wieder in Mein Licht ein! Wenn jetzt die Ferienzeit kommt und da und dort eine Ferienreise angetreten wird, so bitte Ich euch auch heuer wieder: Macht Urlaub mit Mir! Wenn die alltägliche Last von eurer Schulter genommen ist, und ihr euch erholt, in fremden Ländern weilt, auf Berge steigt oder die Meereswogen betrachtet, legt in all eure Urlaubsseligkeit Mein Licht der Liebe hinein und die dunkel gespannten Fäden werden lichtvolle Verbindungen.

Zur Zeit, auch schon Jahre davor, sind aus den reinen Himmeln Scharen von reingeistigen Wesen zur Erde gegangen. Sie haben Mir ihre Kindschaft zu Füßen gelegt, um sich eine geheiligte Kindschaft hier auf dieser Erde zu erringen, indem Meine Söhne und Töchter Licht auf dieser Erde sind. Viele eurer Kinder, ja teilweise ihr selbst, sind und seid erstmals inkarniert, denn es ist Endzeit, Meine Geliebten, d. h. daß es nicht mehr viele Inkarnationen auf Erden geben wird. Deshalb drängen Meine Lichtkinder zur Erde hinunter, um ihr Vollbracht sprechen zu können.

Nun fühlt euch wieder von Meiner Liebe umfangen, wenn ihr hinausblickt, an Meinem Herzen ruhend, hinaus in das irdische Geschehen. Noch einmal möchte Ich euch diese tiefe, väterliche Nähe empfinden lassen, denn was immer ihr jetzt auf Erden vollbringt, in allem sollt ihr die Nähe eures himmlischen Vaters, Meine Nähe, empfinden. Das Menschliche möge zurückweichen, damit der Geist die Herrschaft über euren Körper bekommt und ihr eines Geistes untereinander und eines Geistes mit Mir eure Wege geht.

Ihr sprachet davon, euch mit den Medien nicht mehr zu beschäftigen, da sie euch negativ beeinflussen. Meine Lichtkinder, wie sollen da die dunklen Fäden hell werden? Ihr seht Nachrichten über den Bildschirm laufen. Seid ihr euch noch immer nicht bewußt, welche Kraft eure Gedanken haben, wenn ihr in den Haß eure Liebe in das euch gezeigte Geschehen hineinströmen laßt?

Gedanken fange Ich auf: O Vater, wir haben schon so viel gebetet, warum ist noch immer kein Frieden abzusehen, vor allem in den beiden Staaten im Heiligen Land? Sehet, gerade im Heiligen Land ist der Endkampf zwischen Licht und Dunkel, denn wenn Ich wiederkomme in Macht und Herrlichkeit, dann bin Ich zuerst dort sichtbar, bevor Mein Licht den Erdball umrundet, aus der Höhe hernieder strahlt in die Tiefe des Erdendaseins. Im Heiligen Land findet jetzt die heftigste Auseinandersetzung zwischen Licht und Dunkel statt.

Es gibt noch andere Krisengebiete auf eurer Erde, die ebenfalls sehr gefährlich sind, weil die Dunkelheit versucht, den Erdball zu sprengen. Denn wenn diese Erde nicht mehr ist, kann sie nicht ins Licht emporgehoben werden und Meine Erscheinung kann über ihr nicht mehr stattfinden. Doch ihr wißt in eurem Inneren, dies wird nicht geschehen, das Licht siegt. Doch bedenkt, Meine Söhne, Meine Töchter, dieses Licht siegt über euch und deshalb sind eure Gedanken von so großer, großer Wichtigkeit. Legt Licht hinein in die Spinnweben der Dunkelheit, so daß die dunklen Spinnweben lichtvolle Fäden werden, und durch euch, ihr himmlischen Lichtwesen, die dunklen Machenschaften in geistige, lichtvolle Handlungen umgewandelt werden.

Ihr seid doch nicht allein, hier diese kleine Gruppe. Nein! Das Lichtheer ist ein mächtiges Heer. Auf der ganzen Erde leuchten überall Meine Glühwürmchen und ihr seid umgeben von starken Engeln, von mächtigen Helfern, die euch zur Seite stehen und euch helfen, den Auftrag zum Es-ist- Vollbracht zu führen. Beobachtet, Meine Geliebten, eure Gedanken, wo sind sie noch negativ, wo werden noch dunkle Netze verstärkt, und seid bemüht, täglich ein wenig mehr an euch zu arbeiten, bis alle eure Gedanken lichtvoll sind.

Jetzt ist die beste Gelegenheit, wenn ihr in Urlaub fahrt, ihr habt Zeit, die hier auf Erden – ihr hört Meinen Humor – manchmal so knapp erscheint, gebt euch dieser Zeit hin, gebt euch Mir hin in Raum und Zeit und laßt euch immer wieder von Meiner Liebe in die Arme schließen! Es liegt an euch, an eurer Hingabe! In jedem Moment eures Seins ruht ihr an Meinem Herzen, doch daß ihr dies empfindet, das liegt an eurer Hingabe und eurer Ausrichtung auf Mich.

Wenn ihr die Schönheit der Natur betrachtet, seht Mich in all der Schönheit, seht Mich in der Sonne, die eure Urlaubstage verschönt, seht Mich in den fremden Menschen, die euch begegnen, in jedem bin auch Ich. Seht Mich in allen Tieren, denn alles ist von Meinem Geist beatmet und durchstrahlt. Ich bin alles und über alles rufe Ich dich, Mein Kind.

Wenn Freude in dir aufsteigt, so ist das die Freude deines Vaters, die auf dich überspringt. Kind, Mein geliebtes Kind, habe Ich dir diese Erde nicht wunderschön gestaltet? Schau nicht auf das Dunkel und verstärke dadurch das Dunkle, indem du dunkle Gedanken hegst! Nein! Schau auf das Dunkle und strahle göttliches Licht hinein, denn diese Erde wird vergeistigt werden. Siehe Ich mache alles neu und du, Mein Kind, arbeitest mit allen Lichtboten an dieser Vergeistigung. Du leistest die Vorarbeit, ebnest die Straße für Meine Erscheinung über den Wolken.

Eingetaucht in diese Meine innige Liebe, gehe, Mein Kind, deinen Weg durch die Urlaubszeit. Urlaub mit Mir! Mein Segen ist mit dir. Ich segne Meine Schöpfung und segne alle Meine Kinder auf allen Sphären.

Amen.

 

Ich habe euch geschaut und geschaffen als Meine Söhne und Töchter, als Wesen der Unendlichkeit, der Ewigkeit und des Lichtes, ausgestattet mit einem geistigen Potential, das aus Mir ist, und das ihr nicht erahnt. Doch ihr seid in eurem Inneren diese geistigen Wesen, die sich inkarniert und mit einem Körper umgeben haben und nun auf dieser Materie leben.

Ich liebe euch und Ich mache euch deshalb immer wieder Mut, auch und gerade in dieser Zeit, indem Ich euch sage: Fürchtet euch nicht! Doch gerade dieses Wort, Meine Söhne und Töchter hat einen Aspekt, den Ich kurz beleuchten möchte.

Glaubt ihr, daß Ich einem eurer Brüder oder Schwestern in den reingeistigen Welten sagen muß: Fürchtet euch nicht? Ihr schmunzelt und schüttelt den Kopf: „Nein, Vater, das wirst Du nie sagen müssen, denn unsere Brüder und Schwestern im Licht sind die Liebe.“

Und nun sage Ich dir, Mein Kind: Auch du bist die Liebe und du trägst die gleiche Liebe in dir. Wenn also deine Liebe erstarkt, wenn sie wächst, wenn du also zu strahlen beginnst, wird deine Festung uneinnehmbar und es bedarf nicht mehr Meines Wortes: „Fürchte dich nicht,“ denn es gibt keinen Grund sich zu fürchten, weil die Liebe die stärkste Kraft ist.

Die Liebe öffnet sich und so mancher von euch hat die Erfahrung gemacht, daß er verletzt wurde, wenn er sich geöffnet hat.

Ich gebe euch ein Bild: Nehmt ein Haus, das hell erleuchtet ist und das seine Fenster und seine Türen öffnet. Muß es Angst haben, daß die Dunkelheit nach innen fallen kann? Dies kann nur dann geschehen, wenn das Licht nachläßt, wenn also die Kräfte von außerhalb stärker werden. Lebt die Liebe aber in euch, so könnt ihr nicht verletzt werden.

Ich erinnere euch an die Situation, bevor ihr eure himmlische Heimat verlassen habt. Ich habe euch gesegnet, ihr habt Abschied genommen und ihr habt den Saal des Lebens betreten und habt euch umgürtet mit den Waffen der Liebe. Wir haben einander die Hände gereicht und wußten, daß wir siegen werden. Dieser Saal des Lebens ist das Leben in Meinem Gesetz, und was in Meinem Gesetz lebt, ist vollkommen.

Nun seid ihr in die Welt gegangen. Ununterbrochen habe Ich in eurem Herzen gerufen und jeder von euch und viele andere unzählige eurer Brüder und Schwestern haben diesen Ruf vernommen. Ihr habt euch erinnert, wer ihr seid, und mit dieser Erinnerung ist die Sehnsucht emporgestiegen, die Liebe ist gewachsen.

Und nun steht ihr mitten in der Welt, in dem, was die Welt als Leben bezeichnet und euch als Leben anbietet. Ihr lebt in euren Familien, in eurem Beruf, in eurer Gesellschaft, und ihr wißt doch um euer wahres Zuhause.

Viele von euch sind über Jahre und Inkarnationen hin- und hergeworfen, geschüttelt worden von eurem sogenannten Schicksal. Nun rufe Ich euch, trete vor euch hin und möchte wiederum mit euch den Saal des Lebens betreten. Der Saal des Lebens ist ein geistiges Bild.

So manch einer von euch hat schon hereingeschaut, sich eine Weile darin aufgehalten und hat sich wohl gefühlt und wurde dann doch durch die Lebensumstände wieder zurückgezogen. Ich bitte euch, ja Ich fordere euch auf: Tretet in diesen Saal des Lebens auf Dauer ein! Denn in diesem Saal gibt es kein Leid, kein Unglück, keine Schicksalsschläge, hier wirkt Mein Gesetz und Mein Gesetz wirkt fehlerfrei.

Ihr begegnet in diesem Saal des Lebens wiederum der Liebe, die euch die Hände entgegenstreckt und euch sagt: Kind, komm, nicht nur für kurze Zeit, einmal hier und einmal da, komm für immer! Es gibt nur eine Möglichkeit auf Dauer in diesem Saal des Lebens zu bleiben. Die Voraussetzung dafür ist die Hingabe an Mich, der Ich das Leben in allem, also auch in dir, bin.

Nie war in den reingeistigen Bereichen etwas zwischen dir und Mir. Da du zu Mir zurückfinden willst und wirst, muß auch dieser Zustand wieder erreicht werden, daß nichts unsere Einheit stört, keine Ängste, keine Bindung, kein Egoismus, keine Wünsche, keine falschen Sicherheiten, all das sind Hindernisse auf dem Weg zu Mir.

Das, was Ich Mir wünsche, von dir, Mein Kind, und worin Mein einziges Interesse liegt, daß du zu Mir zurückfindest und daß du deine Sicherheiten in Mir findest und daß du deine Verbindung zu Mir findest und nicht in menschlichen, weltlichen Bindungen. Alles, was dir widerfährt, dient diesem einen Zweck, daß Ich in dir erstehe, bis du sagst: „Ja, Vater, nur Du, ich bin Dein.“ In diesem Moment bist du Dauergast im Saal des Lebens und Ich werde dir nie wieder sagen müssen: Fürchte dich nicht, denn du kannst keine Furcht mehr empfinden als ein Kämpfer des Lichtes.

Ich habe die Tür weit geöffnet und Ich warte auf jeden von euch. Schaut nicht nur hinein! Kommt herein und verbleibt auf immer dort!

Amen.

 

Meine Geliebten, mit all Meiner Liebe bin Ich heute wieder unter euch und Ich bin nicht alleine gekommen, ein Heer von Lichtwesen begleitete Mich, um in dieser Stunde bei euch zu sein.

Ihr habt vom Strom der Stille gesungen. Wahrlich, Ich bin dieser Strom der Stille, ein Strom ohne Anfang und ohne Ende. Es ist nur ein Fließen. Ein Strom, der auch durch das Fallgeschehen nicht unterbrochen wurde. Ein Strom, der auch auf dieser Erde weiterfließt. Doch es gibt einen Unterschied. Hier auf der Erde hat dieser Strom ein Ziel. Dieses Ziel ist die neue Erde, die umgewandelte Erde, die vergeistigte Erde, die wieder in die reingeistigen Welten zurückgeführt wird.

Der Strom der Stille hat auf dieser Erde sein Ziel gefunden: Jerusalem. Dort entsteht die neue Stadt, die Stadt des Lichts, die Stadt der Liebe, die Stadt der Herrlichkeit, und dort ist auch die Dunkelheit am Werk, die verhindern will, daß diese Stadt sich immer weiter ausdehnt.

Doch, Meine Geliebten, diese Stadt wächst unausweichlich, denn der Strom der Stille ist ein Strom, der nie versiegt. Im Strom der Stille ist die Liebe und ihr wißt, die Liebe vergeht nie. Meine Liebe, die immer da war, die immer sein wird und für die es jetzt an der Zeit ist, alles wieder zurückzuholen zu Mir.

Begebt euch hinein in diesen Strom der Stille, so, wie ihr euch heute am Ende eurer Gespräche hineinbegeben habt, um euch vorzubereiten auf Mein Wort, das Ich heute an euch zu richten habe. Begebt euch hinein in diesen Strom, indem ihr stille werdet, indem ihr euch mit Meiner göttlichen Liebe verbindet und als Teil dieses Stromes mit Mir als Einheit schwimmt. Begebt euch hinein in diesen Strom, um als Meine Lichtboten das Werk der Liebe, das Ich begonnen habe fortzusetzen, um an der Stadt Jerusalem zu bauen, um zur Herrlichkeit dieser Stadt beizutragen

Begebt euch auch hinein in den Strom der Stille, um die Netze, welche die Dunkelheit um die Erde gesponnen hat, in Licht zu verwandeln. Ja, Meine Geliebten, mittlerweile gibt es auch ein Netz des Lichtes um die Erde und die Fäden dieses Netzes sind beileibe keine Fäden mehr. Es sind Schnüre, es sind Seile, es sind Taue und unzählige Lichtwesen arbeiten, um dieses Netz zu festigen, um es weiter auszubauen.

Auch wenn es der Dunkelheit ab und an gelingt, einen Faden oder ein Verbindungsstück herauszureißen, so sind doch unzählige Lichtboten gleich da, um die Reparatur zu übernehmen. Ihr baut auch dort mit, Meine Geliebten, wenn ihr euch mit Mir vereint in den Strom der Stille begebt.

Das Licht wird siegen. Das Licht hat seinen Siegeszug bereits angetreten. Seid wachsam, denn die Feuer der Dunkelheit lodern nach wie vor da und dort auf. Seid wachsam und helft mit, als geistige Feuerwehrleute diese Feuer wieder zu löschen. Damit tragt ihr auch dazu bei, daß das Licht seinen Siegeszug weiter fortführen kann.

Meine Geliebten, Ich bin der Strom der Stille, Ich lade euch ein, vereinigt euch mit Mir, um mit Mir der Strom der Stille zu sein in alle Ewigkeit. Ich segne euch, Ich übergieße euch mit dem geistigen Wasser des Stromes der Stille. Wasser ist Leben, Wasser ist Liebe. Dieses Wasser, das Ich jetzt auf euch gieße, das Ich in eure Herzen gieße, möge euch stärken, möge euer Herz erweitern und möge auch euren Verstand klären, damit ihr immer mehr Erkenntnisse sammeln könnt, damit ihr immer mehr begreift, daß ihr mit Mir eine Einheit seid und euren Weg gemeinsam mit Mir fortsetzen könnt im Strom der Stille.

Amen.

 

Anmerkung: Bis zum nächsten Mal lesen wir die Schulung 30 und 31 und üben die Aufgaben.

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Zufallsimpulsnur Buchnur Treffen„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi Offenbarung vom 29. Juni 2002
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