Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi

vom 30. Juli 11 in Nürnberg

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag, dem 29. Oktober 11 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19.
Anschließend, nach tiefer Hingabe zu unserem himmlischen Vater, erklären wir, auf Sein Wort, welches in jedem Kind ist, zu lauschen und die Heilgabe zu entwickeln.

 

Göttliche Offenbarung aus der Liebe

Aus der Ewigkeit trete Ich, euer himmlischer Vater, in Raum und Zeit und rede zu euch. Meine Worte erklingen im Äußeren, aber auch in eurem Inneren. Sie berühren euch zart, so zart wie der Wind, der über eine Harfe streicht, denn Ich sehne Mich so sehr nach jedem Einzelnen von euch, nach jedem einzelnen Kind.

Ich liebe dich, Mein Kind, dich, Meine Tochter, dich, Meinen Sohn, grenzenlos. Ich wandere mit dir über die Straßen dieser Welt, lege immer wieder zärtlich Meinen Arm um deine Schultern und drücke dich sanft an Mein Herz. Wenn du stolperst, dann ermuntere Ich dich, wieder aufzu-stehen und nicht bei deinen Schwächen und Mängeln zu verweilen. Halte dich nicht auf deinem Weg zu Mir auf, indem du immer wieder auf deine Schwächen blickst! Siehe, Mein Kind, je öfter du deine Gedanken auf Fehler und Mängel richtest, desto stärker werden sie, denn durch deine Gedanken schenkst du deinen Mängeln, deinen Fehlern Kraft. Wisse, Gedanken sind Schöpfungs-kräfte!

Immer wieder rede Ich in dieser Weise zu Meinen Kindern auch in ihren Herzen. So will Ich auch in euren Herzen zu euch reden. In der Zeit des Geistes rede Ich mit jedem Kind, denn es soll nicht mehr äußeren Lehrern folgen, sondern dem einzigen Hirten, der Ich bin, eurem Vater, Schöpfer, Gott, Hochpriester, aber auch eurem Freund, denn in Jesus wurde Ich euch zum Bruder und zum Freund.

Sehet, rascher als ihr glaubt, gehen Ereignisse über die Erde, vor denen so mancher eurer Mit-geschwister in Panik gerät. Ihr aber sollt durch Meine Kraft wie ein Fels in der Brandung stehen und all jenen, die euch fragen: „Wie kannst du so ruhig bleiben, wenn es in der Welt drunter und drüber geht” antworten: „Was kümmert mich die Welt, ich ruhe am Herzen meines himmlischen Vaters. Er führt uns als der Gute Hirte durch die kommende Zeit. Er führt uns auf die saftigen Wiesen, zu einem Bach, ja zu einem kühlen Trunk an der Quelle.”

Diese Sicherheit, die ihr ausstrahlt, wird die Menschen um euch herum beeindrucken. Sie be-ginnen nachzudenken, denn jeder unter ihnen hat – auch wenn es schon länger her ist – von Mir ge-hört, zeitweise geglaubt, dass es Mich gibt, aber auch dann wieder daran gezweifelt.

Warum lasse Ich es zu, dass Ereignisse über die Erde gehen, die Meine Kinder ängstigen? Weil sie nur dann erwachen aus dem Schlaf dieser Welt des Konsumrausches, des Hinterherjagens nach irdischen Schätzen, statt sich auf das zu besinnen, was nicht von dieser Welt ist, was sie in die Ewigkeit mit hinübernehmen können.

So werden viele Meiner Kinder zum Glauben zurückfinden. Auch wenn sie Mich anklagen, so ist es dennoch der erste Schritt zurück zu Mir. Für Mich, euren himmlischen Vater, ist es viel schlimmer, wenn ein Kind fern von Meinem Herzen ist, nicht an Mich glaubt, ja Mich verneint, als wenn es sich gegen Mich erhebt, denn dann muss es ja auch an Mich glauben. – Höret den Humor in Meiner Stimme! –

Das sei euch aber auch gleich Beispiel dafür, dass Ich Mich selbst über ein Kind freue, das sein zorniges Wort gegen Mich erhebt. Voll Güte und Milde streiche Ich über seinen erhitzten Kopf und spreche leise voller Liebe zu diesem Kind: „Ich verstehe deinen Zorn, doch schau, durch die Ereignisse hast du zu Mir zurückgefunden! Ich reiche dir Meine Hand und helfe dir aus den Schwierigkeiten deines jetzigen Lebens heraus. Ich bin auch dein Guter Hirte, auch du bist Mein Schaf, das Ich auf Meine Arme nehmen möchte, um es heimzutragen.” Hört Mein Kind Mich?

In dieser Zeit, Meine Freunde, werden Mich viele Meiner Kinder vernehmen. Zu Beginn werden sie noch daran zweifeln, dass Ich es bin, dass Ich es überhaupt sein könnte, doch da Ich Mein jeweiliges Kind mit einer Liebe überschütte, die seinen ganzen irdischen Körper voll Sehnsucht nach Mir erbeben lässt, wird Mein Kind sich letztlich an Mich schmiegen.

Ihr, Meine Söhne und Töchter, könnt durch eure Gedanken, die ihr in die Welt hinaussendet als Licht, Gedanken der Liebe, des Segens, Gedanken des Friedens und vor allem auch Gedanken des Heils, mithelfen, dass die schwierige Zeit, die jetzt auf euch zukommt, rasch vorübergeht. Ihr seid Meine Helfer auf dieser Erde. Jeder unter euch hat es sich vorgenommen, in diesem Erdenleben Mir als Licht zu dienen.

Wie sehr sehne Ich Mich nach jedem einzelnen Kind. Wahrlich, Ich schaue nicht auf die verschiedenen Religionen, sie sind unwichtig. Ich richte und verurteile Mein Kind nicht, sondern Ich sehe Mein Kind immer vollkommen. Nun habt ihr aber auch kurz darüber gesprochen: Was ist, wenn ein Fanatiker mit seinem Tod viele andere in den Tod mitreißt, er also zum mehrfachen Mörder geworden ist? Was geschieht mit ihm?

Sehet, er steht vor Mir und auch jene, die er aus dem irdischen Leben herausgerissen hat, stehen bei Mir. Nun gibt es aber immer – und das habt ihr nicht erwähnt – eine Verbindung zwischen dem Täter und dem Opfer. Im Licht Meiner barmherzigen Weisheit erkennt das fana-tische Kind seinen Fehler. Die Liebe, mit der Ich Mein Kind überschütte, lässt das Gebot: Du sollst nicht töten!, in voller Kraft in ihm erwachen. Denn wer gegen dieses Gebot handelt, der verstößt gegen die Liebe, gegen das Leben, das Ich bin, und das jener Attentäter seinen Mitmenschen geraubt hat. Es wird ihm nun die Möglichkeit gegeben, jene um Verzeihung zu bitten, die er mit in den Tod gerissen hat. Tut er es, so ist der erste Schritt hin zur Liebe vollbracht.

Doch auch jene, die aus dem Leben gerissen wurden, müssen ihm verzeihen. Verzeihen sie ihm, so haben auch sie den ersten Schritt aus einem bestehenden Karma heraus, hin zur Liebe, voll-zogen. Verzeihen sie nicht, so kann es sein, dass sie sich in eine nächste Inkarnation stürzen und bei der die Gruppe der mit Gewalt zu Tode Gebrachten dem wieder gegenübersteht, der sie gewaltsam aus dem Leben gerissen hat. Sie wissen nicht, warum sie gegen jenen, der ihnen in einem erneuten Leben begegnet, so viel Zorn in sich tragen. So kann es eine endlose Kette von Ursache und Wirkung geben, wenn diese Kette nicht durch die Liebe unterbrochen wird.

Ihr seid heute hier nicht allein, denn dadurch, dass ihr dieses Thema angesprochen habt, habt ihr eine Schwingung verbreitet und auf dieser Schwingungsebene haben sich Täter und Opfer als Seelen hier eingefunden. Auch sie hören Mein Wort. – So sage Ich euch: „Bittet um Vergebung und verzeiht einander!” Das ist Liebe, die die Kette von Ursache und Wirkung zerreißt und euch den ewigen Frieden bringt, diesen Frieden, den ihr in diesem Augenblick besonders stark emp-findet. Sehet, hier sind Menschen versammelt, die den Frieden in ihren Herzen tragen, und wenn nicht, sich doch stetig um den Frieden in ihrem Umkreis bemühen.

Schaut das Licht des Friedens, ihr Meine Seelenkinder, wie es in euch eindringen möchte. Doch noch seid ihr umpanzert von Hass, von Wut, von Zorn, von Groll. Doch in jedem von euch brennt Meine Flamme der Liebe, denn Liebe ist Leben und euer Leben ist ewig. Das menschliche Sein ist kurz, kann aber auch Ewigkeiten dauern, wenn ihr die Kette des Karmas nicht durchbrecht. So nehmt das Licht des Friedens an! Lasst es in eure Herzen strahlen! Legt Zorn, Wut, Hass in die Schale Meiner Barmherzigkeit, die Ich euch jetzt reiche! Seid barmherzig! Vergebt dem Täter, der euch um Verzeihung bittet und ihr seid frei mit Mir, eurem Herrn und Gott aller Religionen, in lichtere Ebenen zu wandern, der ewigen Heimat zu. Ich segne euch, Meine Seelenkinder!

Nun wende Ich Mich wieder euch zu, Meine Söhne, Meine Töchter, Meine vielgeliebten Kinder. Ihr habt auch darüber gesprochen, wie nahe Ich euch sein möchte, dass ihr mit Mir, eurem Gott und Vater, wie mit einem guten Freund scherzen und lachen könnt. Lächelt auch über eure Fehler und Schwächen! Legt jede Verbissenheit ab, sie zieht euch nur noch mehr in die Tiefe! Lächelt über euren Menschen! Inwendig seid ihr doch Mein vollkommenes Geschöpf, Geist aus Meinem Geist, so sehe Ich euch, und aus dieser Sicht heraus könnt ihr auch über euren Menschen lächeln, wenn er immer wieder über die gleichen Fehler und Schwächen stolpert.

Wenn ihr über euch lächelt und euch nicht immer wieder ärgert, dann verspreche Ich euch, dass ihr in kurzer Zeit, in wenigen Monaten, eure Schwächen verloren habt bis auf kleine Restbe-stände – höret nun wieder Meinen Humor – die ihr behaltet bis zu eurem Lebensende auf dieser Erde, damit ihr nicht in den Hochmut fallet und euch nicht über eure Geschwister erhebt.

Dieser Fehler, Meine Geliebten, ist der schlimmste, denn er baut eine riesige Mauer zwischen Mir, eurem Vater, und euch, Meinem Kind [sehr traurig gesprochen]. Der Hochmut kann zu einer unüberwindbaren Festung werden. Deshalb neigt euch vor jedem Bruder, vor jeder Schwester und bleibt in der Demut! So wie Ich, als Jesus, Meinen Jüngern die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr – bildlich gesehen – euch tief neigen und dankbar sein, eurem Bruder, eurer Schwester dienen zu können und zu dürfen.

Ich sage euch, Meine Getreuen, durch das Licht, das ihr hinausstrahlt, dient ihr euren Geschwistern in tiefer Liebe, doch wenn einer unter euch glaubt, er sei mehr oder höher gestellt als die Anderen, die ja noch überhaupt keine Ahnung von Gott haben [hochmütig gesprochen]. Höret durch Mein Wort, was dies bedeutet! Hochmut! Ich bin ein Lichtbote, strahle weit hinaus, was seid ihr? Ihr habt ja noch nicht einmal angefangen das kleinste Lichtlein hinauszustrahlen [Stimme hart und hochmütig]. Wie tief ist der Fall des Kindes, das so denkt!

Das Kind, das sich in Liebe vor jedem anderen Geschwister neigt und im Stillen den Geschwis-tern dankt, dass es ihm dazu verhilft, Licht auf Erden zu sein, dieses Kind wandelt in Meinen Fußspuren. Ich gebe euch ein Beispiel zum besseren Verständnis: Ihr könnt einem Geschwister, das ratlos zu euch kommt, mit Gedanken, die Ich euch ins Herz lege, durch das Gespräch auf dem Weg helfen, dass es wieder Zuversicht und Mut findet weiterzuschreiten, auch wenn das Tal noch so tief ist. Strömt von euch zu diesem Geschwister innigste, demütige und auch gleichzeitig dankbare Liebe, dass ihr helfen durftet, weil Ich, euer himmlischer Vater, durch euch gewirkt habe, dann seid ihr in der Demut. Dann seht ihr zwar die Schwierigkeiten des Geschwisters, seid aber nicht froh, dass ihr selbst keine Schwierigkeiten habt. Versteht den feinen Unterschied. In dieser Art und Weise ermahne Ich euch. Seid Licht für Mich auf Erden, doch seid Licht in tiefer Demut!

In eurem Land beginnen Ferien, der eine oder andere unter euch wird verreisen oder wird auch mehr Zeit finden, durch die heimische Natur zu wandern. Lasst Mich mit euch gehen! Ich möchte jeden Einzelnen von euch in dieser Zeit der vermeintlichen Ferien geistig durchstrahlen, ihn auf eine höhere Ebene heben, damit ihr noch mehr, weil verstärkt, Liebe, Friede, Segen und Heil der Welt schenken könnt. Ihr sollt aufnahmefähiger werden für Meine Einstrahlung! Empfindet, wie Ich jetzt zu jedem von euch gehe, ihm segnend Meine Hand auf sein Haupt lege und im Herzen leise berühre, noch einmal so, wie Ich es schon sagte: Wie der Wind, der über eine Harfe streicht, so zart berühre Ich jeden Einzelnen von euch.

Komm, Mein Kind, lass uns gemeinsam in innigster Liebe vereint durch die kommende Zeit wandern. Siehe, Ich bin dir so nahe wie nichts anderes und kein anderer dir nahe sein kann. Du bist eingehüllt von Meiner Liebe. Meine Güte durchstrahlt dich und Meine Barmherzigkeit trägt dich als Mein vielgeliebtes Schaf auf Meinen Armen. Ja wahrlich, Ich will euch durch die kommende Zeit tragen, will so manches Weh von euch nehmen, damit ihr aufatmet, Meine einstrahlende Kraft aus Meiner Schöpfungskraft erkennt, die euch zuströmt und den Weg von eurem Menschen hin zu eurem eigentlichen Sein, dem Geist in euch, ebnet.

Der Geist ist nicht gefallen. Euer Geist ruht an Meinem Herzen und war dort immer und wird auch immer sein. Gefallen ist euer Bewusstsein, das sich fest um diesen reinen Geist legte und so die Seele bildete. Ihr habt, wie Ich es euch schon in den Schulungen geschildert habe, aus dem Sonnenlicht, das Ich für euch bin, euer Bewusstsein hinausgesandt, wie einen Strahl, und dieser Strahl durcheilte die Schöpfung und wurde dunkler und dunkler, je weiter er sich vom Licht entfernte und schuf damit auch die Dunkelheit.

Doch jetzt ist die Zeit der Umkehr, der Heimkehr. All Meine Menschenkinder werden aufge-rüttelt, denn Meine Sehnsucht nach jedem einzelnen Kind bewirkt die Ereignisse, die auf euch zukommen. Fürchtet euch nicht, sondern öffnet euch für Meine Nähe! In dieser wandere Ich mit euch durch die kommende Zeit und schenke euch viele Gnaden. In der Empfindung Meiner Nähe weitet sich euer Inneres für Meine einstrahlenden Kräfte, die euch ermöglichen, künftig noch mehr und noch größeres Licht in Demut zu sein.

Wenn diese besondere Zeit der Gnade, die Ich als eure Ferienzeit bezeichne, vorüber ist, dann kann es sein, dass ihr immer wieder einmal in den alten Trott zurückfallet. Dann lächelt über euch, schmiegt euch sogleich wieder an Mich und ihr habt Zugriff auf die Kraft, die Ich euch vermehrt geschenkt habe. Geht also mit Freude in die kommende Zeit und vertraut Mir, eurem Guten Hirten, der euch als Mein vielgeliebtes Schäfchen auf den Armen trägt, wenn es da und dort einmal schwierig für euch sein sollte.

So segne Ich euch hier in dieser Runde, Meine Söhne, Meine Töchter, aber auch euch, die ihr Mein Wort leset. Ergreift Meine ausgestreckte Hand und wandert mit Mir durch diese Zeit der Ferien vom Menschsein hin zu eurem göttlichen, innewohnenden Wesen, dem Geist aus Mir!

Amen.

 

Göttliche Heilmeditation
durch die Liebe

Meine geliebten Kinder, Meine Heilige Kraft ist mitten unter euch. Lasst uns gedanklich miteinander wandern.

Wir sehen einen Berg vor uns und alle sind wir ausgerüstet mit festem Schuhwerk, mit guter Kleidung gegen Wind und Wetter, aber auch mit einem Rucksack. Auf unserer geistigen Wande-rung bedeutet der Rucksack das, was jeder unter euch noch durch das Leben schleppt. Bewusst habe Ich gesagt ‚noch‘, denn Ich, euer Heiland, will euch die Last abnehmen, damit euer Weg über die Erde leichter wird.

Wir wandern bergauf zuerst durch eine sanfte Wiese. Ihr seht ein Blütenmeer zu euren Füßen und ihr erfreut euch an der bunten Vielfalt und der Verschiedenartigkeit der Pflanzenwelt. Ihr seht auch wie die Schmetterlinge leicht von Blüte zu Blüte gaukeln, und ihr denkt: „Ach Vater, wären wir doch so wie die Schmetterlinge und könnten leicht schwebend dahineilen.” Ihr könnt es, denn alles, was euch als Last auf der Schulter liegt, könnt ihr Mir, eurem Vater, aber auch Heiland, übergeben.

Die Wiese geht über in einen Hang, der steil emporstrebt. Links und rechts seht ihr Felsbrocken am Wegrand liegen. Sie bedeuten die Last, die so manches Meiner Kinder auf früheren Wanderun-gen hier abgelegt hat. Auch ihr könnt die Last hier ablegen. Deswegen gehe Ich jetzt zu jedem, schaue ihm gütig in die Augen und strecke Meine Hände aus: „Komm, Mein Kind, gib Mir deinen Rucksack!”, und ihr reicht Mir eure Bürde. Ich öffne den Verschluss eures Rucksacks und zum Vorschein kommt ein kleiner oder größerer, bei einigen noch mächtigerer, grauer Stein. Ich hebe ihn aus dem Rucksack heraus und lege ihn auf dem Wegrand ab. Dann reiche Ich euch diesen Rucksack zurück und ihr nehmt ihn wieder freudig auf eure Schultern.

Die Last ist leichter geworden, auch wenn die Bürde noch nicht völlig weg ist, doch das, was euch in die Tiefe zieht, ist die Schwere des Menschseins, und diese Schwere will Ich euch abneh-men und habe sie euch abgenommen. Beschwingt schreitet ihr nun weiter auf dem Weg, dem Gipfel entgegen. Ihr betrachtet die Natur um euch herum, die Blumen liegen hinter euch, vor euch ist die Landschaft geschmückt durch viele farbige Pflanzenkissen. Ihr denkt: „Die Kälte hat die Blumen der Wiese klein werden lassen und so schmiegen sich die Blütenkissen an die Erde und der Wind streicht sanft über sie. Doch sie sind genau so farbenprächtig wie auf der Wiese hinter euch.

Auch wenn der Weg steil ist und ihr immer wieder eine kleine Rast einlegen müsst, so seid ihr doch voller Fröhlichkeit, denn Ich, euer Heiland, wandere ja mit euch. Nun umrundet ihr auf einem Serpentinenweg die Bergkuppe und vor euch liegt ein tiefblauer See. Die Sonne Meiner Liebe strahlt vom geistigen Himmel und leise bitte Ich euch fragend: „Wollt ihr euch nicht an diesem See erquicken? Ihr seid müde von der Wanderung, das feste Schuhwerk ist schwer. Meine Sonne wärmt euch, ihr braucht den Anorak nicht.” Und ihr zieht die Schuhe aus, legt euren Anorak daneben. Ihr entledigt euch auch eurer Socken und taucht nun eure Füße in das kalte Wasser ein. – Es ist wirklich sehr kalt! – „Herr, wie eisig ist dieser Bergsee”, so sagt ihr, „kann ihn Deine Liebesonne nicht erwärmen”

Ich antworte und jedes Kind hört Mich in seinem Herzen: „Mein Kind, Meine Liebesonne strahlt und will erwärmen, doch da du deinen freien Willen hast, musst du dich auch für diese Sonne öffnen, denn nur dann kann Meine Liebesonne dich erwärmen. Der See ist nur ein Symbol für die Kälte, die auch du manchmal in deinem Herzen spürst, die Kälte dieser Erde. Es ist die Kälte, mit der die Menschheit die Tiere tötet, die Kälte mit der über die Hungernden mit einem Achselzucken hinweggegangen wird, die Kälte der kriegerischen Auseinandersetzungen und vieles mehr. Und du versteht nicht, Mein Kind, warum es auf dieser Erde so kalt ist und warum sich auch in deinem Herzen diese Kälte bemerkbar macht, ja manchmal auch deinen Körper mit dieser Kälte überzieht”

Noch einmal: Es ist die Kälte dieser Erde und doch ist diese Erde zur Erlösung Meiner Kinder geschaffen, denn von hier aus können sie den Heimweg antreten. Siehe, durch die Kälte erwacht in ihnen die Sehnsucht nach Wärme und in dem Augenblick, in dem diese innere Sehnsucht erwacht, erreicht der erste Sonnenstrahl ihr Herz und sie beginnen sich zu erwärmen und sehen mit anderen, ja mit wachen Augen was alles auf der Erde geschieht. Fortan sind sie von dem Wunsch beseelt, alles mit der Wärme Meiner Liebesonne zu durchstrahlen. Wenn Kälte euer Herz erfasst – bildlich gesehen – dann sendet Liebe, Frieden, Segen und das Heil in die Welt!

Der Wunsch, die Erde zu erwärmen, erwacht jetzt in euch mit einer Stärke und Kraft, wie ihr sie bisher noch nicht verspürt habt. Nicht länger ist der See kalt, er wird warm, umspielt eure Füße. Ihr streckt euch aus und das Wasser reicht euch bis zu den Knien. Eure Berghosen lasst ihr nach oben rutschen. Am liebsten möchtet ihr ganz in dieses Wasser eintauchen, und Ich sage zu euch: „Warum tut ihr es nicht” ihr antwortet: „Herr, wir haben Angst, dass wir dann nass sind und dann noch mehr frieren.” und Ich entgegne: „Habt ihr so wenig Vertrauen” Ihr lächelt und geht in eurer Bergkleidung, so wie ihr seid, in dieses Wasser. Ja ihr legt euch auf die Wasseroberfläche, ihr breitet die Arme aus, das Wasser trägt euch und umspielt eure Körper.

Es durchströmt euch vom Kopf bis zu den Füßen – ihr spürt es! Es ist Meine Liebe, die jetzt durch euch fließt und euch Heilung bringt. Heilung von der Kälte der Erde, Heilung für euren seelischen Weg, Heilung von körperlichem Schmerz und so manchem Leid. Mein Heil wirkt! Seid geduldig, wenn es nicht augenblicklich geschieht und eure Beschwerden nicht sofort vergehen! Ich sage euch: „Ihr seid gesund!” Bis Mein Wort euren Menschen ganz und gar erfasst hat, vergeht da und dort noch ein wenig Zeit, bis ihr freudigen Herzens sagen könnt: Ja, mein geliebter Heiland, Du hast es gesagt: Ich bin gesund und nun bin ich gesund!”

Meine Liebe erfasst euch voll und ganz, sie durchströmt nicht nur euren Körper, sondern auch eure Seele, denn Beschwerden des Körpers kommen überwiegend von euren Seelen. Die Seele gibt ihre Last an den menschlichen Körper ab, und der Mensch trägt Leid und Schmerz. Meine Liebe durchströmt jetzt eure Seele, ihr denkt an Meine Offenbarung von dem Auseinanderbrechen der Kette von Ursache und Wirkung und ihr sagt: „Ja, Herr, ich zerreisse die Kette, meine Seele ist frei.” Ihr jubelt und selig entsteigt ihr dem Bergsee.

Ihr schaut an euch herab, ihr seid nicht nass, ihr seid trocken. Der Wind in dieser Höhe umweht euch kräftig und ihr seid erstaunt, dass kein Frösteln euren Körper erzittern lässt. Ihr schaut zu Mir auf und ihr wisst, dass dieser Wind euren Menschen durchwirbelt, alles Alte hinausfegen will, damit der neue Mensch jetzt mit Mir die Wanderung fortsetzt. Das Gipfelkreuz ist nicht mehr weit, ein kurzer Anstieg noch. Ihr schwitzt vor Anstrengung. Doch endlich ist das Kreuz erreicht! Freude-strahlend umfasst ihr es und ein einziger Gedanke durchströmt euer Herz: „Ja, Vater, für Dich!”

Ihr schaut von dieser Warte aus nun hinab auf euren Lebensweg und seid bereit einen Span des Kreuzes auf eure Schulter zu nehmen und weiterhin auf eurem Weg auf Erden als strahlendes Licht zu wirken. Noch einmal sagt ihr: „Ja, Vater, für Dich!” Der goldene Lichtstrahl Meiner Göttlichen Gnade-Barmherzigkeit und Liebe senkt sich in eure Herzen und obwohl nun ein Span des Welten-kreuzes auf eurer Schulter liegt, fühlt ihr euch dennoch frei und beschwingt.

Leichten Fußes wandern wir zurück zu eurem irdischen Bestimmungsort. Heil seid ihr an der Seele, das ist das Wichtigste! Wenn der Körper noch nicht völlig gesund ist, dann habt Geduld und denkt an den Span! Auch dieser wird immer leichter und leichter, denn je näher Ich euch bin, bis zur innigen Vereinigung zwischen Vater und Kind, desto weniger spürt ihr den Span auf eurer Schulter.

Mein Segen, Mein Heil ist mit euch. Ich gehe an eurer Seite zu eurem irdischen Bestim-mungsort, wo wir miteinander vereint euren Lebensweg fortsetzen.

Amen.

 

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Zufallsimpuls„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi Offenbarung vom 30. Juli 2011
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