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29. Juli 2006

Nürnberg

Ansprache an die Seelen - Liebe zum Vater
Ansprache an die Seelen - Liebe zum Vater

Liebe-Licht-Kreis
am 29. Juli 2006

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag, dem 30. 09 2006 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19.
Anschließend, nach tiefer Hingabe zu unserem himmlischen Vater, erklären wir,
auf Sein Wort, welches in jedem Kind ist, zu lauschen und die Heilgabe zu entwickeln.
Am letzten Samstag im August kein Treffen

Des Vaters Antwort
aus der Weisheit
auf unsere Gebete

Meine geliebten Kinder, ihr habt heute viel für eure Brüder und Schwestern in den Seelenreichen gebetet, und wahrlich, diese Gebete sind dringend nötig; denn es herrschen dort zum Teil chaotische Zustände wie Elend, Kälte und Dunkelheit; Zustände, die ihr euch in eurer größten Phantasie nicht vorstellen könnt.

Auch in diesen Bereichen leben Meine geliebten Kinder, eure Brüder und Schwestern, und sie brauchen Hilfe. Ihr alle habt in der Zeit, als ihr in den geistigen Welten lebtet, u. a. die Aufgabe übernommen, euren Brüdern und Schwestern in der Dunkelheit zu helfen. Dies ist keine leichte Aufgabe, denn jeder Helfer ist angerührt von dem Schmerz und der Trauer und muß dennoch den freien Willen achten und darf nicht gegen den freien Willen seines Bruders oder seiner Schwester handeln.

Das bedeutet, viele Engel befinden sich sehr oft in der Nähe der Unglücklichen, ohne eingreifen zu können. Und die Seelen sehen sie nicht, weil ihr Bewußtsein noch nicht ausreicht, weil sie oftmals ihren Zustand nicht erfassen können und auch noch verstrickt sind in die Gewalt und in den Haß ihres früheren Lebens. Dennoch gilt auch ihnen Mein Erbarmen. Und deshalb sind unzählige Helfer bereit, diesen Brüdern und Schwestern in der Dunkelheit und in der Kälte zu helfen, sobald es auch nur ein einziges Anzeichen gibt, daß der/diejenige diese Hilfe annimmt oder um Hilfe bittet.

Wenn ihr nun für diese Seelen betet, schickt ihr eure Liebe, die gleich Meiner Liebe ist, in diese Bereiche. Was bewirkt sie? Sie steht all denen zur Verfügung, in denen schon ein Funke von Hoffnung glimmt, die ahnen, daß mit ihrem Zustand etwas nicht stimmt, und die – auch wenn sie es noch nicht aussprechen – um Hilfe bitten. Eure Gebete tragen nun dazu bei, daß möglicherweise ihre Augen geöffnet werden, und sie die Helfer erkennen können, die vorher für sie unsichtbar neben ihnen standen.

In dem Moment kann die erste Kommunikation zustande kommen. Die Seelen werden behutsam auf ihren Zustand hingewiesen, sie werden aufgeklärt, ihre Fragen werden beantwortet, und wer willig ist, nimmt die Hand seines geistigen Führers und macht die ersten Schritte hinein in Bereiche, die weniger kalt und dunkel sind.

Vollzieht sich ein solches Geschehen, so waren u. a. auch eure Gebete daran beteiligt und die Gebete vieler Menschen, die in diese Bereiche ihr Licht und ihre Liebe senden. Ihr arbeitet also in diesen Momenten eng mit den geistigen Führern zusammen, die sich unsichtbar und unerkannt in diesen Welten aufhalten.

Später, wenn ihr einmal die Sphären gewechselt habt und möglicherweise eure Aufgabe auch darin seht, diesen Unglücklichen zu helfen, dann werden es die Gebete anderer Menschen sein, die euch helfen, den Kontakt herzustellen oder mit den Seelen intensiver, tiefgründiger zu sprechen, die ihre ersten Schritte getan haben.

Ihr tragt also mit euren Gebeten aktiv dazu bei, daß die Heimholung aller Meiner Kinder vonstatten geht. Seid euch der Wichtigkeit dieser Aufgabe bewußt und tut dies – sei es in der Gemeinschaft oder auch, wenn ihr alleine seid – so oft es euch möglich ist.

Amen.

Meditation: Lauscht auf euren Herzschlag, beobachtet die Atmung und werdet ruhig! Laßt all die Gedanken, die euch bewegt haben, los! Wenn Bilder auftauchen, laßt sie vorüberziehen, und werdet still und ruhig! Wenn wir noch Vorurteile haben, lassen wir diese los. Unser geistiges Gefäß soll leer, ganz leer werden, damit unser himmlischer Vater es füllen kann.

eine geliebten Söhne und Töchter, heute ist ein starkes Leuchten unter euch, und Ich Bin euch sehr nahe. Laßt den Quell eurer Liebe sprudeln, Liebe zu Mir, Liebe zu allen Menschen. Euer geistiges Sein füllt sich mit Liebe. Werdet stark in der Liebe, und strahlt diese aus wie ein Stern, der ja eine Sonne ist!

Ihr strahlt jetzt im gesamten Kosmos weithin leuchtend Liebe aus. Doch nun fügt diesem Liebe-Licht Barmherzigkeit hinzu. Über Raum und Zeit hinaus strahlt euer Sein Liebe und Barmherzigkeit aus.

Nun denkt an das Leid in den verschiedenen Ländern eurer Erde, von denen ihr gesprochen habt, und sendet Liebe, Barmherzigkeit, Mitgefühl, Trost in all diese Bereiche. Jetzt denkt an all die Seelen, die um euch versammelt sind, laßt ihnen ihre Freiheit und leuchtet, ohne etwas zu wollen so, wie auch die Sonne leuchtet; sie strahlt gleichermaßen auf Gerechte und Ungerechte – wie ihr zu sagen pflegt.

Ihr habt für den Frieden im Nahen Osten gebetet. Nun empfindet, wie sich der Friede in euch ausbreitet und auch hier zu leuchten beginnt und weithin wie ein Stern Frieden mit seinem Strahlen bringt; Friede allen Soldaten, Friede allen Politikern. Ich stärke euren Frieden mit Meinem Frieden, und ihr empfindet, wie sich der Friede in der Erde, in allen Bereichen der Natur ausbreitet, in die Schöpfung hinein und in alles Leben.---

So umrunden Liebe, Barmherzigkeit und Friede diesen Erdkreis. Ein wunderbarer Strahlenkranz, auch verstärkt durch die Engel um euch, umschließt diese Erde.

Langsam nehme Ich Meine Kraft zurück. Ihr seid mit eurem Bewußtsein wieder in diesen Raum und richtet euch aus auf Mein offenbarendes Wort.

 

Offenbarung aus der Liebe

Ich, Gott und Schöpfer der himmlischen Weiten, aller Sphären und aller Meiner Kinder, Bin unter euch. Doch nicht in Meiner Macht und Herrlichkeit stehe Ich in eurem Kreis, sondern als Vater, als Jesus.

Ich breite Meine Hände aus, und ihr seht die Wundmale auf ihnen leuchten, ihr seht die Wundmale auf Meinen Füßen strahlen, und aus Meinem Herzen fließt ein mächtiger Strom von Liebe-Barmherzigkeit und hüllt jeden unter euch ein. Doch nicht nur euch, die ihr euch hier versammelt habt, sondern auch euch, Meine Kinder, die ihr im Seelenkleid anwesend seid.

Wie sehr sehne Ich Mich nach euch. Habe Ich nicht vor zweitausend Jahren am Kreuz Meine Arme ausgebreitet, um euch an Mein Herz zu ziehen? Als ihr die Erdebene gewechselt habt in die jenseitigen Bereiche hinein, stand Ich vor euch, um euch in Liebe zu empfangen. Doch bestürzt über euer vergangenes Leben seid ihr geflüchtet, weit weg von Mir, weg von Meinem Herzen in tiefste Dunkelheit.

Doch Ich lasse euch nicht, Ich folge euch nach in Schluchten mit Dornen und Gestrüpp; denn Ich Bin der Gute Hirte, Der Sein Schaf heimtragen möchte, heim in die ewigen Himmel. Höret, Ich stehe bittend vor euch, denn ihr habt euren freien Willen: „Kommt und ergreift die rettenden Hände der Engel, die euch in Scharen umgeben, um euch weiterzuführen!“ Blickt nicht zurück auf das vergangene und vorangegangene Leben, auf eure Verfehlungen und Schwächen! Es gibt so viel Gutes zu tun auf allen Sphären bis vor das Himmelstor. Seid ihr nicht bereit, jetzt aus eurer Erfahrung heraus für das Licht in die Tiefe zu gehen und denen zu helfen, die nicht den Weg hierher gefunden haben, weil sie sich fürchten vor Meiner Liebe?

Ihr seht auf die dunklen Gewänder, die ihr tragt. Schaut tiefer! In jedem von euch ist ein Engel aus den Himmeln verborgen. Ihr habt eure Erfahrungen gemacht, nun gilt es zurückzukehren und durch die Liebetat all das Dunkle umzuwandeln, es abzulegen wie alte Gewänder, die ihr nicht mehr braucht, bis das strahlende Wesen wieder vor Mir steht, das ihr inwendig seid: Mein Sohn, Meine Tochter.

Es gibt keine Schuld, die so groß wäre, daß sie nicht durch Mein Blut gesühnt ist. Was nicht bedeutet, daß ihr durch Mein Blut – wie es oftmals gelehrt wird – reingewaschen seid. Ich habe euch den Weg empor aus der Tiefe vorbereitet, aber den ersten Schritt müßt ihr selbst vollziehen. Wenn Mein Leiden und Sterben euch all eure Schuld abgenommen hätte, dann nähme Ich euch gleichzeitig den freien Willen. Doch in euch soll aus absoluter Freiheit heraus die Sehnsucht nach Mir erwachen. Die Sehnsucht, die ihr jetzt empfindet, wie sie von Mir zu jedem einzelnen von euch strömt. Aus dieser Freiheit heraus möget ihr den ersten Schritt tun und die Hände der euch begleitenden Engel ergreifen.

Sie sind noch verhüllt, so wie auch Ich in all Meiner Kraft, Macht und Herrlichkeit, in Meiner Schöpferherrschaft abgedeckt Bin, und nur als Jesus vor euch stehe. Als Mensch Jesus, Der über die Erde ging, um euch als Bruder ganz nahe zu sein und die Himmel wieder zu erschließen.

Ihr braucht nicht auf den Knien vor Mir zu liegen; die bitteren Tränen, die ihr jetzt vergießt, erlösen euch durch die Reue, die ihr empfindet, von den Fesseln der Tiefe. Steht auf! Steht auf und kommt! Seid bereit, für die Liebe zu leben, und durch diese Liebe Schritt für Schritt wieder der Heimat entgegenzuschreiten.

Ihr seht vor euch nur die unendlich weite Ferne bis zur Seligkeit. Doch mit dem ersten Schritt hinein in die Liebe durchströmt euch Meine himmlische Freude und schenkt euch Seligkeit auf der Stufe, auf der ihr euch jetzt befindet. Mit jeder Liebetat werdet ihr mehr und mehr Freude empfinden, und eure Heimkehr ist nicht mehr unendlich lang und weit. Ich Bin euch den Weg vorausgegangen und habe euch auf Golgatha eine Stütze als Erlöserfunken in euer Herz gesenkt. Dieser hilft euch bei eurer Umkehr.

Sehet, Ich gab all Meine Herrlichkeit hin, um euch, Meinen Kindern, nahe zu sein, so nahe wie in diesem Augenblick. Kommt heim! Unerkannt für euch war Ich immer an eurer Seite. Wenn ihr von großer Schuld niedergedrückt in eurer selbstgeschaffenen, größten Finsternis verzweifelt wart, habe Ich Meine Hände nach euch ausgestreckt, bereit euch aufzuhelfen, euch an Mein Herz zu ziehen, doch ihr konntet Mich nicht sehen, so wie ihr auch die Engel nicht sehen konntet, die Ich zu eurer Hilfe stets an eurer Seite gehen ließ.

Ich nehme euch jetzt die Binde von den Augen, und ihr schaut kurz zurück. Seht ihr die vielen Engel, die euch in diesem vergangenen Leben und in vorangegangenen stets begleitet haben, die nie von eurer Seite gewichen sind, auch nicht als ihr im Seelenkleid vor Meiner Liebe in die Tiefen geflüchtet seid? Nun schaut auf Mein Herz, auch da nehme Ich die Binde von euch. Hört ihr nicht mit jedem Pochen: „Ich liebe dich, Mein Kind“? Und nun schau auf dein Herz, Mein Seelenkind, siehst du nicht, wie es in Meinem Rhythmus schlägt? Es kann gar nicht anders, weil du inwendig ein Engel des Himmels bist, als im gleichen Takt mit dem sinngleichen Satz zu antworten: „Ich liebe Dich, o Mein Vater!“ So komm, komm an Mein Herz!

Und noch einmal sage Ich: „Fürchte dich nicht, Mein Kind!“ Die Vergangenheit decke Ich jetzt zu, alles, was war, ist nicht mehr wichtig für Dich, Mein Kind; denn der Augenblick zählt, wo du dich entschließt, den ersten Schritt in Liebe auf Mich zuzugehen und für die Liebe zu wirken, wo immer du jetzt bist. Noch einmal erhebe Ich Meine Hände und segne euch. Noch einmal sage Ich: „Ihr braucht nicht vor Mir zu knien, erhebt euch und geht in das Licht der Liebe, die Ich Bin, und wirkt für sie!“

Nun zu euch, Meine Söhne und Töchter im Erdenkleid! Ihr habt geraume Zeit den Weg der Erkenntnis beschritten, habt immer wieder mit euch gerungen und bemüht euch, eure Schwächen zu erkennen und diese durch die Kraft der Liebe umzuwandeln; denn die Liebe vermag alles. Kannst Du, Mein Sohn oder Meine Tochter, wenn du Mich liebst, an Mir zweifeln? Kann sich zwischen dir und Mir irgend etwas oder irgend jemand drängen, wenn du Mich über alles liebst? Nein! Ich lasse das nicht zu; denn Vater und Kind sind eins! Wenn Mein Kind seine Hand in die Meine gelegt hat, glaubt ihr wirklich, daß Ich sie dann loslasse?

Gesetzt den Fall, Mein Kind reißt sich von Mir los, so ist es sein freier Wille; und dennoch, die Liebe, die uns beide einmal verbunden hat, läßt das Kind immer wieder an Mein Herz zurückeilen, bis der Zeitpunkt kommt, wo die Liebe Meines Kindes zu Mir so groß geworden ist, daß es keinen Schritt mehr von Mir weichen kann.

Sehet, ihr glaubt immer die Angriffe der dunklen Mächte reißen euch von Meinem Herzen weg. Können sie dies? Können sie dies wirklich, wenn Wir beide, Vater und Kind, in Liebe verbunden sind? Es werden Prüfungen zugelassen. Dies muß Ich aus der Gerechtigkeit heraus Meinen Kindern, die noch durch die Dunkelheit gehen, zugestehen; denn die Liebe Meines Kindes darf auf den Prüfstand gestellt werden. Wenn dann Dinge geschehen wie z. B., daß ihr kaum mehr laufen könnt – nun höret wiederum Meinen Humor – , daß euch aus verschiedenen Gründen fast der Atem zum Leben genommen wird, ihr vielleicht so in Arbeit erstickt und immer noch mehr von euren Vorgesetzten aufgehäuft bekommt, daß ihr kaum noch Zeit findet, in der Stille zu Mir zu kommen; wenn euch Krankheiten berühren, die vom Menschen aus gesehen auch ernst sein können, habt ihr dann Furcht? Erkennt ihr nicht in all diesen Dingen, daß nur eins verhindert werden soll, daß die Liebe-Verbindung zwischen Vater und Kind noch enger wird?

Und nun hört gut zu: „Gerade dann, wenn ihr verzweifelt seid, weil so viel auf euch einstürmt, und ihr trotzdem an Mein Herz eilt und nur sagt: „Vater mit Dir!“, dann wird das Liebeband nur um so fester geknüpft. Fortan verbindet es Uns mit einer Kraft und Stärke, aus der heraus ihr dann in einer Sicherheit und mit einer Ruhe handelt, daß die ganze Welt um euch herum einstürzen könnte; ihr steht wie ein Fels in der tosenden Brandung, eins mit Mir.

Dahin will Ich euch führen, Meine Söhne und Meine Töchter, auch deshalb diese Zulassungen. Natürlich auch – wie Ich schon gesagt habe – aus der Gerechtigkeit heraus. Doch an der Art und Weise, wie ihr die einzelnen Geschehnisse durchschreitet, ob in der Verbindung mit Mir oder mit Zweifeln und Ängsten, erkennt ihr euren Seelenzustand, der sich im Menschen spiegelt.

Die Aufgaben, die euch als Meine Lichtboten anvertraut sind, werden immer mehr, und Ich brauche Felsen in der Brandung. Doch stets beachte Ich euren freien Willen. Nur eines gebe Ich euch noch mit auf den Weg: „Keiner unter euch ist imstande, der Liebe-Verbindung zwischen Uns auf Dauer zu widerstehen und sich völlig in der Welt zu verlieren. Denn das Band, das zwischen uns geknüpft ist, wird euch immer wieder zu Mir zurückführen. Letztlich werdet ihr erkennen, daß die Welt mit all ihren Verlockungen euch nicht glücklich macht. Ihr eilt in Meine Arme und erfüllt das, was ihr Mir versprochen habt, und zwar in absoluter Freiheit.

Bedenkt jedoch, daß Meine Zeit nicht eure menschliche Zeit ist. Meine Zeit ist die Ewigkeit, und auch eure Zeit ist für euren innewohnenden Geist die Ewigkeit. Warum also nicht gleich den Schritt vollziehen, ein Fels zu sein? Mag doch die Brandung toben, wie sie will. Ihr seid Liebe aus Meiner Liebe, ihr segnet mit Meiner Kraft, und ihr verbreitet um euch Frieden aus Meinem Frieden. Höret nun wiederum den Humor: Warum erst in der nächsten Inkarnation oder vielleicht noch ein paar Leben später den Auftrag erfüllen?

Meine geliebten Söhne, Meine geliebten Töchter, ihr schaut auf Prophezeiungen und glaubt, irgendwann werde Ich Mein Machtwort sprechen, und dann müssen all die gesetzten Ursachen von einem Augenblick zum anderen getragen werden. In diesem Denken liegt ein großer Fehler, denn ihr vergeßt Meine Barmherzigkeit, und auch ihr seid, wenn ihr so denken würdet, nicht barmherzig. Sollen all Meine Kinder, die jetzt noch so viel Haß in sich tragen, in den geistigen Reichen Jahrtausende hindurch weiterkämpfen, weil es keine Möglichkeit mehr gäbe, sich auf Erden zu inkarnieren? Was für ein Vater wäre Ich da?

Dennoch geschieht folgendes: Zwischen Licht und Dunkel findet die heftigste Auseinandersetzung seit Bestehen des Falles statt. Das Licht zeigt in rascher Folge der Dunkelheit, was geschieht, wenn gegen die Liebe gehandelt wird. Dadurch können Erkenntnisse viel schneller gewonnen werden. Was früher Jahrhunderte dauerte, kann in einer einzigen Lebensspanne zur Erkenntnis führen; wie ihr an dem Beispiel, über das ihr gesprochen habt, sehen könnt. [In jungen Jahren tötete ein Mann seine Frau, um die Lebensversicherung zu bekommen. Im Gefängnis studierte er Theologie und wurde nach seiner Entlassung Priester.] Mein Sohn, der Mir dient, obwohl er am 5. Gebot schuldig geworden ist.

Jeder einzelne unter euch kann feststellen, daß schon bei kleinen Schritten in Richtung Welt die Folgen nahezu sofort zu spüren sind. Nicht, weil Ich eingreife, sondern weil euer Höheres Selbst den Menschen drängt, eine Erkenntnis nach der anderen zu gewinnen, um endlich in der Liebe zu dem Felsen in der Brandung zu werden.

Ich spreche jetzt nicht nur euch an, denn geistig sind all Meine Kinder anwesend, die einstmals aus den Himmeln niedergingen, um hier auf Erden Licht zu sein, und die sich auch da und dort verschattet haben, wie auch ihr. Jetzt ist die Zeit, daß sie ihren Lichtauftrag erkennen, weil Meine Sehnsucht – wie ihr empfinden konntet – nach jedem einzelnen Kind so unendlich groß ist, daß diese Sehnsucht all Meine Lichtboten berührt und dadurch zum inneren Antrieb führt, jetzt dem Licht mit aller Kraft zu dienen. Und dieser innere Antrieb ist es, der euch in rascher Folge lernen läßt, Licht zu sein, Liebe auszustrahlen und euren Auftrag zu erfüllen.

Mein Segen ist mit euch, durch dieses Werkzeug schweige Ich jetzt, Mein Wort ist aber noch unter euch.

 

Offenbarung aus der Weisheit

Meine geliebten Brüder und Schwestern, Ich, Jesus Christus, die Liebe im Vater, Bin in dieser geheiligten Stunde unter euch, und Ich erhebe Mein Wort, auf daß es nicht nur hier erschallt, sondern in der Unendlichkeit, und jeder, der es hören mag, hören kann.

Unzählige Seelen sind mit Mir zu euch gekommen. Zum einen, um Meine Belehrungen zu hören und zum anderen, weil sie hier Menschen vorfinden, die ihr Liebe-Licht in die Welt hinausstrahlen, und Licht zieht an. Es zieht alle die an, die auf der Suche sind. Und so ihr Herz offen ist, werden sie finden und Schritt für Schritt auf ihrem Weg der Erkenntnis vorankommen.

Ich will das, was Ich euch soeben offenbart habe, in einigen Aspekten ein wenig vertiefen, und Ich gebrauche dazu Gleichnisse, so wie Ich es früher getan habe, damit die Menschen Mich besser verstanden, und auch ihr Meinen Worten leichter folgen könnt.

Ihr habt schon so oft über den Sinn eures Erdenlebens gesprochen, und Ich habe euch schon viel dazu gesagt. Auf einen Punkt will Ich heute besonders eingehen und jedes Erdenleben, sei es kurz oder lang mit einer Wanderung vergleichen.

Ihr, jeder von euch, seid die Wanderer, die in diesem Leben über die Erde gehen, und viele von den anwesenden Seelen – so sie sich entscheiden zu inkarnieren – werden in ihrem künftigen Leben ebenso Wanderer sein. Worin besteht nun der Sinn eurer Wanderung? Besteht er darin, möglichst schnell und unbeschadet ans Ziel zu kommen, ohne Problemen und Schwierigkeiten zu begegnen? Besteht er darin, einen Wettbewerb zu veranstalten, um der Erste zu sein?

Ich sage euch: Der Sinn eurer Wanderung besteht darin, eure Umgebung zu erkunden, zu schauen, Erkenntnisse zu gewinnen, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und dann zu entscheiden. Und am Ende der Wanderung fragt sich jeder selbst, welche Erkenntnisse er gewonnen hat. Was hat er gesehen? Wo hatte er die Augen geschlossen? Wo wollte er möglichst schnell hindurch, weil ihm gerade diese Passage unangenehm war? Wo hat er auch nach rechts und links geschaut, hat die Pflanzen, die Tiere gesehen, hat dort geholfen, wo Hilfe nötig war und kann am Ziel eine ausführliche Schilderung seiner Wanderung geben, weil er sie in sich erschlossen hat?

Auf eurer Wanderung sind euch Hilfsmittel erlaubt, ein Wanderstab, eine Kopfbedeckung, einen Steg zu benützen, der über einen reißenden Bach führt, und vieles mehr. Euch ist im Prinzip alles erlaubt, doch wenn ihr – weil ihr es euch leichter machen wollt – in einem Fahrzeug mitfahren würdet, weil man euch dazu eingeladen hat, werdet ihr zwar augenscheinlich schneller ans Ziel kommen, aber wenn ihr euch mitteilen wollt, was ihr auf der Wanderung erlebt habt, welche Eindrücke euch wichtig waren, ob ihr die Landschaft kennengelernt habt, so werdet ihr schweigen und erkennen müssen, daß ihr die Aufgabe, die auf dieser Wanderung lag, verfehlt habt. Und irgendwann werdet ihr euch entscheiden, erneut an den Ausgangspunkt zurückzugehen, um es diesmal besser zu machen.

Es ist nicht schwer, in diesem Gleichnis das Bild eures Lebens zu sehen. Es gilt, euch zu erkennen, möglichst in der Tiefe, zumindest aber die Bereitschaft zur Erkenntnis zu haben, aus dieser Erkenntnis die notwendigen Entscheidungen zu treffen, und sie mit Meiner Hilfe, mit Hilfe der euch innewohnenden Liebe, umzusetzen. Sicherlich seid ihr ab und zu der Versuchung ausgesetzt, einige schwierigere Passagen eures Lebens schnell zu durchschreiten, ohne genauer hinzuschauen. Und es gibt genügend sogenannte Lehrer, die euch darin bestätigen, daß es um alles Mögliche in diesem Leben geht, nur nicht darum, euch zu erkennen.

Ich aber sage euch, es geht einzig und alleine darum, über die Erkenntnis und die Entscheidung auf dem Weg der Liebe zu gehen mit Mir und an Meiner Hand. Ihr habt viel geistiges Wissen und daher ist euch klar, weil ihr es schon oft gehört und gelesen habt, daß Ich, die Liebe, in euch Bin, in euch lebe und euch näher Bin als eure Arme und Beine.

Was aber, Meine Freunde, nützt euch dieses Wissen, wenn ihr es nicht umsetzt? Was nützt es euch zu wissen, daß in einer Taschenlampe eine Batterie ist, wenn ihr die Lampe nicht einschaltet und damit den Weg, der vor euch liegt, erhellt? Wissen nützt euch nichts. Wissen kann die Grundlage sein, wenn ihr euch entscheidet, dieses Wissen anzuwenden. Was bedeutet es für dich, Mein Bruder, und für dich, Meine Schwester, daß Ich, die Liebe, in dir Bin?

Auch hier möchte Ich euch ein Bild geben. Die allermeisten von euch waren verliebt und können sich an diese Zeit erinnern. Man lernte einen Menschen kennen, das Herz schlug, und vielleicht beschloß man, den Lebensweg gemeinsam zu gehen. Vielleicht folgte eine Verlobung, dann die Absicht und Vorbereitung auf die Hochzeit und schließlich die Vermählung. Versucht, euch in diese Zeit empfindungsgemäß hineinzuversetzen.

Geht, so gut es geht, auf diese Ebene des Gefühls! Schaltet eure Gedanken aus! Ich Bin euer Bräutigam. Ich Bin euer Partner, Ich Bin Der, mit Dem ihr euch vermählen werdet in einer reingeistigen, himmlischen Form. Ich Bin die Liebe. Seid ihr in der Lage, die Empfindungen, die ihr für einen Menschen gehegt habt oder hegt, auf Mich zu übertragen? Wie war es denn in dieser Zeit, als ihr mit einem geliebten Menschen zusammenwart und eure Zukunft plantet? Habt ihr nicht jeden Augenblick genutzt, um zusammenzukommen? Habt ihr nicht alles gemeinsam besprochen? Habt ihr euch nicht geholfen? War nicht eure Sehnsucht so groß, in der Nähe des anderen zu sein, um Liebe zu geben und Liebe zu empfangen?

Und nun stellt euch vor, Ich stehe vor euch – und Ich sage euch: Ich stehe wirklich vor euch, – und Ich strecke Meine Hand aus zu dir, Mein Bruder, Meine Schwester, und Ich sage: „Laß Mich deine große Liebe werden!“ Was machst du? Geh‘ tief auf deine Empfindungsebene! Kannst du sagen: „Mein Geliebter, Mein Freund, Mein Heiland, Mein Gott, ich liebe Dich“? Wenn ja, liegt eine wunderbare, gemeinsame Zukunft vor uns, so wie sich dies viele im Äußeren wünschen. Im Geistigen wird sie Realität, sobald du dies wünscht und dann, Mein Freund, Meine Freundin gehen Wir den Rest deiner Wanderung gemeinsam, und gemeinsam gehen Wir durchs Ziel.

Amen.

 

Offenbarung aus der Barmherzigkeit

Ich habe euch heute mit Meiner Liebe reich beschenkt, und Freude durchzieht eure Herzen. Vor euren geistigen Augen lasse Ich jetzt ein Bild entstehen:

In lichten Höhen lagert ihr auf einer Bergwiese. Wunderbare Blumen umspielen euch, und ihr erfreut euch an ihrem Duft. Ein Vogelgezwitscher, wie es schöner nicht sein kann, verkündet einen neuen Morgen. Unter euch haben Engel und Naturwesen Platz genommen. Sie spielen und singen. Ein Licht umgibt euch, wie ihr es auf Erden noch nie erlebt habt. Aus der Ferne hört ihr eine Glocke schlagen. Es ist die Glocke des Friedens.

Ich Bin mitten unter euch. Ein helles Gewand, das alles Leuchten bei weitem überstrahlt, um Meinen Leib gegürtet, und in Meiner Brust seht ihr Mein Liebeherz schlagen. Dieses Herz schlägt für euch, Meine Geliebten, und ihr wißt, daß ihr es auch in eurer Brust schlagen hören könnt, wenn ihr nur in die Stille geht und euch mit Mir verbindet. Auf Meinem Haupt leuchtet weithin die Krone der Barmherzigkeit, reich verziert ist es ein einziges Funkeln, ein einziges Leuchten. Aus Meinen Wundmalen strömt unendliche Liebe.

Ich gehe zu jedem einzelnen von euch und lege euch die Hände auf, um euch Kraft zu geben, um euch zu stärken für euren weiteren Auftrag. So, wie Ich Mich euch jetzt zeige, so seht ihr Mich einst an dem Tag, an dem Wir alle der Vollendung entgegenschreiten, wenn du, Meine Tochter, wenn du, Mein Sohn, bei Mir zu Hause angekommen bist. Und in Meiner ganzen Barmherzigkeit werde Ich dann für euch da sein.

Doch nun, Meine Geliebten, bitte Ich euch, werft einen Blick zurück! Ihr schaut hinab auf eure Mutter Erde, und ihr seht die Dunkelheit, die noch an ihr haftet, und gar mancher von euch erschrickt. Doch Ich sage euch: „Legt eure Hand in die Meine, und schaut noch einmal hin!“ Ihr seht jetzt inmitten dieses Dunkels Lichtpunkte, Lichtflecken, größere, kleinere, hell strahlende, und Ich sage zu jedem einzelnen von euch: „Schaut, Meine Kinder, das ist euer Auftrag!“ Seid Licht und Liebe, damit die Lichtpunkte größer werden, damit sie heller zu leuchten beginnen, und ihr werdet sehen, daß das Licht auf Erden zunimmt, und das Dunkle auf Erden abnimmt!

Ihr wißt, daß Wir gemeinsam wirken; denn Ich lasse keinen von euch in diesem Auftrag alleine gehen. Ihr sollt diejenigen sein – neben vielen, vielen anderen Werkzeugen, die Ich bereits auf die Erde gesandt habe – die euren Brüdern und Schwestern die Liebe nahebringen, durch euer Leben mit Mir. All die Liebe, die ihr von Mir empfangt, wandelt ihr so um, daß sie eure Brüder und Schwestern, die um euch sind, erkennen und verstehen können.

So beginnt einer nach dem anderen aufzuwachen und sich Mir zuzuwenden. So wird es sich ergeben, daß die Erde immer heller wird, und daß die dunklen Schatten nach und nach verschwinden. So wird wahrlich Frieden einkehren und die Glocke des Friedens – von der Ich gerade gesprochen habe – wird auch auf der Erde zu hören sein.

Die ganze Erdenschöpfung wird sich erheben, wird zunehmend vergeistigt und wird ihren Platz einnehmen, den Ich bereits jetzt für sie bestimmt habe. Dann werdet ihr alle bei Mir eintreffen, die ganze Schar Meiner erlösten Kinder. Und ihr habt mitgeholfen, so wie ihr es Mir dereinst nach dem Fallgeschehen versprochen habt, Mein Liebeopfer mit Mir zusammen zur Vollendung zu führen. Der Tag der Barmherzigkeit wird anbrechen.

So verzagt nicht, Meine geliebten Söhne und Töchter, wenn ihr über die Erde geht und all die Schreckensmeldungen hört oder die Schreckensbilder seht, mit denen ihr Tag für Tag konfrontiert werdet, sondern wachset an ihnen und prüft an ihnen, wie fest das Band der Liebe bereits zwischen euch und Mir ist, und hüllt alles, was ihr seht, in Mein Licht und in Meine Liebe ein! Schickt heilende Gedanken dorthin, und legt alles in Meinen Willen, und ihr wißt, daß Wir gemeinsam voranschreiten Hand in Hand, dem ewigen Ziel entgegen.

So breite Ich noch einmal Meine Hände aus, um euch alle zu segnen. Nehmt den Frieden, die Liebe und die Barmherzigkeit, die ihr empfangen habt, in euren Tag, in euer Leben. Ich liebe euch.

Amen.

 

Geschwistertreffen am 18., 19. und 20. August
Im Berghotel Breitenstein

Anfahrt: Auf der A 8 München Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Bernau; weiter über Bernau, Grassau und Marquartstein, hier rechts abbiegen nach Schleching, hier rechts abbiegen Richtung Ettenhausen, hier zur Geigelsteinbahn mit großem Parkplatz.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, fährt mit der Bahn nach Übersee; weiter mit dem Bus nach Ettenhausen.

Am 18. August um 16.30 Uhr treffen wir uns an der Geigelsteinbahn. Die Koffer werden zum Hotel gebracht. Wir wandern eine ¾ Stunde zum Hotel hinauf. Für unsere älteren Geschwister besteht die Möglichkeit mit der Geigelsteinbahn hochzufahren und 5 Min. zum Hotel abzusteigen. Einige können mit dem hoteleigenen Fahrzeug zum Hotel gebracht werden.

Ca. 18.00 Uhr Begrüßung und Einstimmung auf die Zeit mit unserem geliebten himmlischen Vater, Dem wir den Ablauf unseres Treffens in die Hände legen. Er möge unser Programm gestalten.

 

Vorab wurde mir das Thema unseres Treffens mitgeteilt, es heißt:

Auf dem Rastplatz

(Schulung Nr. 38)

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Zufallsimpulsnur Buchnur Treffen„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi Offenbarung vom 29. Juli 2006
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