Zur Übersicht 2003

19. April 2003

Nrnberg

Osterfeier - Leid - Welt oder Geist
Osterfeier - Leid - Welt oder Geist

Liebe-Licht-Kreis Nürnberg

19. April 2003
Osterfeier Karsamstag

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag 31. 5. 2003 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19
anschließend, nach Hinwendung zum Herrn, Übung zur Aufnahme des Inneren Wortes und Entwicklung der Heilgabe (kostenlos).

Meditation: Du, unser Herr und Gott, bist mitten unter uns und strahlst Deine Liebe in unsere Herzen und Seelen.

Alle Blüten des Frühlings umgeben uns jetzt, die Gänseblümchen, die Tulpen und Narzissen, die Blüten der Sträucher. Sie fordern unsere Seelen auf, mit ihnen emporzuschweben, dem Vaterhaus entgegen. Unsere Seelen trinken den Duft der unzähligen Blüten. Weißgoldene Wölkchen kommen herbei und tragen uns in die geistige Welt. Wir hören einen wundervollen Gesang, begleitet von einem Orchester zahlreicher himmlisch klingender Instrumente. Engel singen und spielen zum Lobe und zur Ehre unseres hochheiligen Vaters und Gottes.

Wir werden von allen Engeln empfangen. Wir sehen eine große strahlende Sonne, das Urlicht. In dieser sehen wir Jesu Christus, Der uns mit unendlich liebevollen Augen anschaut. „Meine geliebten Kinder, seid willkommen in Meinem Reich, wir feiern jetzt gemeinsam, laßt euch von dem Hymnus der Liebe erfassen.“

Wundersame Stimmen, und doch mächtig, singen dem Herrn ein Lied der Liebe. In ihm wird des Herrn Niedergang zur Erde, Sein Weg über Golgatha und Seine Auferstehung besungen, und es endet in einem brausenden Chor der Dankbarkeit und des Lobes.

Wir stimmen mit ein, wir singen das Halleluja aus tiefstem Seelengrund für unseren Vater, Bruder, Heiland und Seelenbräutigam. Es schwingt mit die Dankbarkeit der gesamten Schöpfung, und auch die zarten Blüten klingen wie kleine Glöckchen, so leise wie ein Windhauch.

Unsere Seelen wollen ganz nah bei Jesus sein, und Er weiß, daß für uns alle Seine Gegenwart in der Seele, in unseren Herzen der größte Schatz und unsere tiefste Freude ist. Jesus breitet Seine Arme aus, umfaßt uns mit unendlicher Liebe und segnet uns. Sein Segen ist das Manna für unsere Seelen. Seine Liebe und Sein Schutz ist unser Stab, mit dem wir auf Erden wandeln.

Jesus segnet die Schöpfung und legt Seine Hände auf unsere Herzen, die Blüten duften ihm entgegen, und wir sinken auf die Knie, neigen uns in Andacht und Demut und danken für die große Tat unseres Vaters.

Auf Sein Geheiß umschließen uns die Wolken, die Blüten legen sich um uns, und wir schweben wieder zurück auf unsere Mutter Erde. Wir sehen ihre Freude, sie strahlt uns entgegen. Die Blüten wurzeln wieder an ihrem Standort, wir bedanken uns bei ihnen, bedanken uns bei den Wolken und kehren in unser Kleid, in unseren Körper zurück. Wir fühlen uns eingehüllt in die göttliche Liebe, eingehüllt in das ewige Licht. Unser Dank kennt keine Grenzen, er wird ewig sein. Amen.

 

Der Karfreitagsschmerz klingt noch nach. Die Christen auf dieser Erde wanderten im Geiste auf Meinem Kreuzweg. Sie riefen sich das Ereignis, das vor 2000 Jahren in Jerusalem ablief, ins Gedächtnis, und sie standen geistig unter Meinem Kreuz. Wie sagtet ihr heute im Kreis?: „Keine andere Religion hat das Leid so tief begriffen wie die Christenheit. Denn ihr Gott ging als Mensch über die Erde, abgedeckt war die Gottheit, und durchlitt das Menschsein in allen Kämpfen und am Ende folgte der schmachvolle Tod am Kreuz.“

Meine geliebten Söhne und Töchter, schaut euch um auf dieser Erde! Überall, in jedem Land ist Leid, ist Schmerz, ist Todesqual. - Als Ich, euer Gott und Vater noch nicht zur Erde hinunter gegangen war, da schrien Meine Menschenkinder zu Mir: „Hab‘ ich Dir nicht gedient, o Gott, warum schüttest Du Deinen Zorn über mir aus, warum muß mein Körper leiden? Warum nahmst du mir Frau und Kinder? Warum schlägst Du meine Tiere mit Seuchen und Krankheit?“ All diese Klagen sammelten sich, Jahrtausende über Jahrtausende. Mein Kindvolk wußte es nicht anders, als daß Ich, Gott, sie bestrafte. Wenn sie an Mich, den einen Gott nicht glaubten, so waren es die Götter, die ihnen das Unheil schickten. Da jedes Gebet, das an eine höhere Macht gerichtet ist, zu Mir vordringt, sind auch die Wehklagen an die Götter vor Meinem Thron niedergelegt worden.

Mein Erbarmen war mit Meinem Kindvolk. Jedes einzelne Meiner Kinder nahm Ich auch schon damals, bevor Ich zur Erde niederging, an Mein liebendes Vaterherz, doch es spürte diese väterliche Nähe nicht. Dann kam die Zeit, die von den Propheten angekündigt war, daß der Herr selbst zur Erde niedergeht. Gott wird Mensch, um das Erdenleben zu durchleiden, um Seinen Kindern in ihrem Weh Bruder zu sein.

Wie sehr hoffte Ich als Mensch, daß Meine Brüder und Schwestern die Liebe in ihre Herzen aufnehmen und Liebe und Friede in die Welt hinausstrahlen würden. Doch was Ich als Mensch nicht wußte, die Zeit war noch nicht reif.

Meine Gottheit war abgedeckt, so durchlitt Ich das menschliche Sein mit jeder Zelle Meines Körpers. Meine Seele schrie zum Vater, nicht erst auf Golgatha, sondern schon während Meines Lehrauftrages. Ich sah den Streit unter Meinen Jüngern. Ich verstand nicht, daß sie Meinem Beispiel noch nicht folgen konnten. Ich neigte Mich zu den Ärmsten der Armen, heilte die Gebrechen, predigte die Liebe, und Meine Jünger stritten sich darüber, wer wohl von ihnen der Größte sei.

Und dann Gethsemane: Meine Bitte an die Jünger, sie mögen mit Mir wachen und beten, so wie Ich euch jetzt immer wieder bitte: „Wachet und betet mit Mir, denn die Erde brennt!“ – doch Ich fand Meine Jünger schlafend, und so durchlitt Ich allein den schweren Gang, den Kelch anzunehmen und zu sagen: „Vater, es geschehe Dein Wille!“

Aber auch das ist für euch ein Symbol, denn letztlich ist jeder unter euch menschlich allein, wenn er Ja zu dem Kelch auf Erden sagt.

So nahm Ich das Kreuz auf Meine Schulter, all die Schmach! Die Dornen der Krone drückten auf Mein Haupt, und der schwere Balken ließ die Dornen noch mehr eindringen. Schmerz und Pein in einem Ausmaß, wie es nur schwer von euch Menschen nachzuvollziehen ist, und doch gibt es Brüder und Schwestern auf dieser Erde, die das Leid in dieser Schwere ebenfalls durchleiden bis zu ihrem Tod.

Meine geliebten Getreuen, nicht nur daß Ich erhöht am Kreuz mit ausgebreiteten Armen alle Meine Kinder an Mein Herz zog, nein, neben dem erlösenden Funken in ihrer Seele schenkte Ich ihnen auch die Erfahrung, daß nunmehr Gott um all dies irdischen Leid weiß, und daß kein Kind im Leid alleine steht, ja daß Gott mit ihm dieses Leid trägt. Das ist eine Botschaft, die in die Herzen Meiner Kinder fällt, auch in die Herzen derer, die sich nicht Christen nennen. Denn unwillkürlich erleben in dieser Zeit der allgemeinen Kommunikation über die Medien alle Religionen auf der ganzen Erde die christliche Religion mit. Der eine oder andere Moslem hat den Kreuzweg verfolgt, der am gestrigen Karfreitag weltweit ausgestrahlt wurde, und gedankenverloren beendete er den Tag: „Allah, warst Du es oder warst Du es nicht, Der da über die Erde ging?“

Doch dann gibt es Christen, die gerade Meine Botschaft der Liebe und des Friedens nicht in ihr Herz hinein lassen wollen. Sie beten zu Mir um Sieg im Krieg, und sie danken Mir auf den Knien für diesen Sieg. Wie weh ist es Mir da ums Herz, werde Ich doch dadurch erneut ans Kreuz geschlagen. Denn wo bin Ich? Ich bin bei den Leidenden, die durch den Krieg verletzt wurden, bei den verletzten Kindern, bei den Soldaten, bei den trauernden Frauen und Familien, die Angehörige durch den Krieg verloren haben. Bei jenen bin Ich! Da wiege Ich Meine Kinder in Meinen Armen und flüstere Mein Liebeslied: „Mein Kind, Ich hülle Dich in Meine Liebe ein.“ Wenn Mein Kind Mich auch noch nicht versteht, so ist es dennoch getröstet, ob es nun christlichen Glaubens ist oder irgendeiner anderen Religion angehört, es ist getröstet, es weiß zwar nicht warum, es ist getröstet, weil Gott es in den Armen hielt.

Auch das ist die Botschaft des Leidens, des Mitleidens mit all Meinen Kindern auf dieser Erde, des Mitleidens mit jeglicher Schöpfung, die aus den reinen Himmeln als Lebensfunken in die Tiefe sank, um Meinen gefallenen Kindern zu dienen. Ein Gott geht zur Erde, um Mensch zu werden, um das Menschsein zu durchleiden und um der Diener aller zu sein.

Das Weh des Karfreitags klingt noch nach, doch das Halleluja des neuen Ostermorgens beginnt in den himmlischen Reichen, wenn auch noch verhalten, zu erschallen. Und es ist nicht nur das Halleluja, das alljährlich im Gedenken an Meine Auferstehung auch in den Himmeln gefeiert wird, sondern es ist auch schon das Halleluja beim Anbruch des 7. Tages der Barmherzigkeit, wenn alle Meine Kinder wieder daheim sind bei Mir.

Meine geliebten Söhne und Töchter, ihr fragt immer wieder: „Vater, wann, wie lange dauert es noch, bis Du kommst in Macht und Herrlichkeit und uns entrückst auf die neue Erde?“ Und Ich lächle und streiche über euren Kopf und sage: „Mein Kind, hab‘ noch ein wenig Geduld, siehe, der neue Tag dämmert schon, doch der 6. Tag ist noch nicht vorüber. Und Du Mein Kind, wirst mit vielen noch durch schwere Zeiten gehen, vielleicht auch über Dein eigenes Golgatha, doch Ich laß‘ dich nie allein! Wisse, noch ehe der 6. Schöpfungstag zu Ende ist, werden Meine Kinder wieder alle bei Mir Zuhause sein und jubelnd den neuen Morgen, des Tages der Barmherzigkeit begrüßen.

Jetzt bist du hier auf Erden Mein Werkzeug und jeder hier im Kreis ist angesprochen, auch ihr alle, die ihr diese Botschaft lest sowie alle Meine Lichtboten auf Erden, die Meine Botschaft in ihren Herzen empfangen. Jetzt ist die Zeit, um Liebe und Frieden auf dieser Erde Wirklichkeit werden zu lassen. Ihr seid Meine Friedensbringer, ihr sendet Meine Liebe hinaus. Was Ich vor zweitausend Jahren begonnen habe, werdet ihr und die Lichtträger, die nach euch kommen, vollenden. Alle Macht und Kraft ist euch gegeben und der Himmel steht euch zur Seite mit den Engeln aus dem Heere Raphaels und dem Heere Michaels. So stimmt ein in das Halleluja, in euer persönliches Halleluja: „Christ ist in Mir erstanden!“

Bin Ich in dir auferstanden, Mein Kind? Bin Ich dein Lebensmittelpunkt? Bist du der Handschuh an Meiner Hand, deinen Willen Mir ganz übergebend, so daß Ich über dich wirken kann?

Mein Kind, siehe, durch Dein Gebet sind viele Seelen um dich versammelt, nicht nur deine Lieben, die dir in die Ewigkeit vorausgegangen sind, sondern noch zahlreiche andere, denen du durch dein Gebet helfen konntest, den Schritt hin zum Licht zu vollziehen. Sie umringen dich, weiß gekleidet mit einem Blütenkranz im Haar, und sie danken dir. Nun denke zurück, sind da und dort noch Seelen, denen du hättest helfen können? Laß noch einmal aus deinem Herzen deine ganze Liebe in jene Seelenreiche strömen, damit auch diese noch das weiße Kleid empfangen und jubelnd mit Mir heimwärts ziehen!

Meine Freunde, könntet ihr jetzt das Licht sehen, das aus diesem Raum emporstrebt, gleich Meiner Treppe der Erlösung bis zu Meinem Thron in der Ur-Ewigkeit. Könntet ihr die Seelen sehen, die in diesem Liebestrom die rettende Hand der Engel ergreifen, ihr würdet zur Erde niedersinken, vor der Kraft, vor dem Strahlen dieser Liebemacht. So erhebt eure Herzen, denn auch ihr, eure Seelen, sind in dieser Nacht weiß gekleidet und bekränzt, und ihr werdet den Ostermorgen mit uns feiern und so manche liebe Seele wiedersehen, die mit euch über die Erde gegangen ist. Freuet euch und schwingt euch ein in den Jubel des nahenden Ostermorgens und denkt daran, es ist auch der Jubel für den nahenden Tag in Ur-Ewigkeit, dem Tag der Barmherzigkeit!

Wenn auch auf Erden noch so manches Jahr zu durchschreiten ist, ist dies, gemessen an der Zeit, die vergangen ist, nur mehr sehr, sehr kurz. Bald komme Ich geistig in Macht und Herrlichkeit und führe Meine Kinder heim, Ich entrücke sie in das neue Sein. So erhebt euch aus dem Schmerz und Weh dieser Erde, aus all dem Leid, das euch durch die Medien gezeigt wurde, in den Jubel des Ostermorgens: Es dauert nicht mehr lange bis Gott abwischt all‘ die Tränen Seiner Kinder.

So segne Ich euch, euch alle, die ihr jetzt auf Erden für Mich, für die Liebe steht und euer Kreuz des Lebens willig auf euch genommen habt, und Ich stärke euch für euren Erdenweg, so wie auch Ich gestärkt wurde in Gethsemane. Ich segne alle Meine Kinder in allen Sphären, besonders jene, die noch wider die Liebe sind. Amen.

 

Meine geliebten Söhne und Töchter, Ich nenne euch bewußt Meine strahlenden und kraftvollen Lichtboten, denn ihr seid Kinder der Himmel, doch nicht nur ihr, alle, die Meine Worte lesen, die sie jetzt auf der ganzen Welt als Impulse wahrnehmen, alle sind angesprochen.

Ich habe euch, wie schon so oft, das Geheimnis der Erlösung offenbart. Ich habe euch die Gründe für Meinen Erdengang, für Meinen Kreuzestod dargelegt, und Ich habe euch geschildert, was die Erlösung für jeden Menschen und für jede Seele bedeutet.

Heute will Ich euch allen einen Aspekt offenbaren, der euch ganz persönlich betrifft, nämlich eure Entscheidung, diese Erlösung nicht nur im Wort anzunehmen, sondern auch in der Tat. Dazu führe Ich euch in ein Bild:

Jeder von euch betritt einen Raum. Es ist sein Raum, sein Lebensraum. Der Mensch steht im Vorraum und schaut sich um, und er sieht, daß zwei Türen in zwei weitere Räume führen. Vorerst horcht er, was sich hinter diesen Türen tut. Aus der einen Tür dringt laute Musik, Stimmen nimmt er wahr, Gelächter, Gejohle. Die Tür öffnet sich, und man fordert ihn auf, doch einmal hereinzutreten. Vorsichtig setzt er einen Fuß über die Schwelle und schaut auf das bunte Treiben, das laut ist, das ihn versucht einzufangen, das ihm die Freuden dieser Welt verspricht.

Er tritt zurück und geht auf die zweite Tür zu. Diese Tür öffnet sich, ein Licht scheint ihm entgegen, harmonische, himmlische Musik ertönt, und Ich bitte ihn, doch einmal einzutreten, weil hier der Friede seines Herzens zu finden ist, den er sich schon so lange ersehnt hat. Der Mensch tritt zurück in den Vorraum, in seine Welt, in sein Leben. Beide Angebote kennt er nun.

Was wird er tun? Was habt ihr getan? Habt ihr nicht schon alle eure Schritte in die Richtung der Tür gelenkt, die das Vergnügen, die Macht, die Leidenschaft versprach? Seid ihr nicht schon oft eingetreten? Habt ihr euch nicht schon oft genug den Versuchungen hingegeben, um festzustellen, daß sie euch mehr und mehr binden? Manchmal ist es euch nur mit Mühe und Not gelungen, diesen Raum wieder zu verlassen, und als ihr dann wieder in euer Leben tratet, konntet ihr nicht alles abschütteln, was ihr dort aufgenommen hattet.

Oft schon aber seid ihr durch die Tür gegangen, hinter der Ich auf euch warte. Ihr wißt, daß hinter dieser Tür die Liebe wohnt. Wenn Ich euch nun frage: „Meine Söhne und Töchter, könntet ihr euch vorstellen durch diese zweite Tür nicht nur einmal kurz hindurchzugehen und dann wieder eure Welt zu betreten, sondern mit einem Hineintreten in diesen Raum der Himmel, Mir auch euer Ja für dieses Leben zu geben?“

Wie oft habe Ich zu euch über die Hingabe gesprochen und darüber, daß sie die höchste Form der Liebe darstellt. Wenn Ich dich nun frage, Mein Kind: Bist du bereit, durch diese Tür zu treten und in Meine Arme zu kommen?, so gehe mit dieser Frage für einen Moment nach Innen und achte auf deine Empfindung, auf deine Gefühle. Was alles steigt in dir hoch? Ist es nur die Vorfreude bei Mir zu sein oder tauchen Ängste auf, was wohl geschieht, wenn du Mir dein Herz gibst? Was Ich dir wohl dafür gebe? Was Ich von dir verlange? Was Ich dir gar nehmen möchte?

Schau in deine Empfindungen hinein, und du erkennst, was für ein Bild du von Mir hast. Wenn dieses Bild noch nicht die reine, klare, verzeihende, bedingungslose Liebe ist, dann frage dich, ob du eine Entscheidung treffen möchtest. Wenn ja, dann tritt ein, komm in Meine Arme, Der Ich die Liebe bin, und dann gehen Wir den Weg gemeinsam, der noch vor dir liegt.

Das, Mein Kind, ist eine Erlösung, die weit über die hinaus geht, von der so oft geredet wird und die auf dem Papier steht. Wenn du Mir dein Herz gibst, dann setze Ich an die Stelle deines Herzens einen wunderbaren Edelstein. Weil du noch in dieser Welt lebst, wirst du auch wieder in diese Welt zurückkehren, aber du weißt, hinter dieser Tür ist mein wahres Zuhause, wann immer ich kann, werde ich dort einkehren. In der Welt aber, in die du noch gestellt bist, wird der Edelstein in dir zu leuchten beginnen und mit jedem Bemühen, die Liebe zu leben, wird eine weitere Facette zum Erstrahlen kommen, bis du für Mich das Licht in dieser Welt geworden bist.

Laß dieses Bild auch in den nächsten Tagen noch in dir nachwirken, bis du in aller Freiheit, die Ich dir geschenkt habe, eine Entscheidung triffst, egal wie sie ausfällt, wisse, Ich liebe dich! Amen.

ú

Meine Geliebten, ihr habt den Ernst Meiner Worte gespürt, doch Ich habe euch auch eine frohe Osterbotschaft gebracht, Meine Erlösung, die Ich für alle Meine Kinder durch Meinen Erdengang als Geschenk vollbracht habe. Doch Ich habe euch auch gesagt, daß dieses Erlösungswerk zwar begonnen hat, doch es ist aus eurer Sicht, nach eurer Zeitrechnung noch eine lange Spanne bis dieses Werk vollendet ist.

Seht euch die Erde an, seht euch Meine Menschenkinder an, wie sie an die Materie gebunden sind! Dennoch freue Ich Mich, daß gerade in dieser Zeit viele Meiner Kinder den Weg zu Mir zurückgefunden haben. Die Ereignisse, die geschehen sind, haben viele Meiner Kinder wach gerüttelt, sie haben in ihren Herzen plötzlich gespürt, daß in ihnen eine Sehnsucht erwacht ist nach Licht, nach Frieden, nach Ruhe, nach Liebe, nach Gemeinsamkeit.

Es hat sich bei vielen Meiner Kinder ein Bewußtseinswandel vollzogen. Sie haben das Gebet wieder entdeckt und spüren, daß Ich in ihren Herzen zu ihnen spreche. Auch ihr habt an dieser Entwicklung mitgewirkt, durch eure unermüdliche Liebestrahlung. Dies ist Meine Bitte an euch: Laßt nicht nach in eurer Liebe für alle Menschen und für alle Wesen in allen Sphären! Verstärkt das Erlösungswerk durch die Liebe, die ihr als Meine Lichtboten dieser Schöpfung schenken könnt, damit noch mehr Meiner Kinder aufwachen und zu Mir zurückfinden!

Lebt weiterhin als Beispiel, als Vorbild die Liebe, nehmt sie in die Gespräche mit den Geschwistern hinein, in die gemeinsame Arbeit, in alle Bereiche des Lebens! Laßt eure Mitgeschwister spüren, daß Ich es bin, der aus eurem Herzen zu ihnen spricht! Ich bitte euch, Meine Lieben, wenn es euer Wille ist, daß ihr eure Herzen noch mehr für Mich öffnet, damit die Verbindung zwischen uns noch inniger wird, und damit Mein Wort der Liebe durch euch noch deutlicher in dieser Welt der Materie verstanden wird.

So möchte Ich euch noch einmal stärken für euren weiteren Weg. Ich zeige euch nun noch ein Bild des Heiligen Herdes, auf dem ein großer Kelch steht. Dieser Kelch ist gefüllt mit Meiner Osterbotschaft, es ist der Kelch des Heiles, den Ich über Meine gesamte Schöpfung ergieße. Wenn ihr wollt, dürft auch ihr davon kosten. Es ist Mein Manna für euch, für alle Meine Kinder, die Ich so sehr liebe, und nach denen Ich Mich so sehr sehne. Mein österlicher Segen ist mit euch, spürt die Hand der Liebe, der Heilung auf eurem Scheitel. Ich hülle euch in eine Liebe ein, die an Zärtlichkeit nicht zu übertreffen ist. Spürt und schmeckt die süße, göttliche Speise, die Ich euch an diesem Osterfest schenke! Amen.

 

Wohlan, ihr Meine Getreuen im Seelen- und im Menschenkleid, wohlan, Ich habe eure Herzen geprüft und nun seid Ihr dran, Liebe zu verteilen in der Welt, in der ihr lebt! Wohlan! Amen.

 

Anmerkung: Liebe Geschwister, wir haben Euch alle in unsere Osterfeier geistig mit hineingenommen, an Euch gedacht und haben frohe und gesegnete Osterwünsche an Euch hinausgesandt.

Bis zum nächsten Mal, am 31. Mai 03 lesen wir die Schulung 42 und 43 und verinnerlichen sie.

Wir danken Euch auch von ganzem Herzen für Eure finanzielle Mithilfe. - Ich bin jetzt längere Zeit zu einem Kururlaub verreist, bitte habt Geduld, wenn Eure Briefe erst wieder Ende Mai beantwortet werden können. Ich danke Euch.

Eure Renate

Leseansicht
Zufallsimpulsnur Buchnur Treffen„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
© 2022 Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi DatenschutzerklärungImpressum
Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi Offenbarung vom 19. April 2003
Zufallsimpuls