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28. Mrz 2009

Nrnberg

Lichtboten in der Finsternis
Lichtboten in der Finsternis

Liebe-Licht-Kreis Jesu Christi
vom 28. März 2009 in Nürnberg

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag, dem 25.April 09 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19.
Anschließend, nach tiefer Hingabe zu unserem himmlischen VATER, erklären wir, auf Sein WORT,
welches in jedem Kind ist, zu lauschen und die Heilgabe zu entwickeln.

 

Meditation: Eingehüllt in Deine wunderbare Vaterliebe sind wir jetzt alle um Dich, geliebter Herr, denn Du bist hier in unserer Mitte.

Vater, so wollen wir auch wahrlich Deine Hand ergreifen — jeder von uns — und uns hineinführen lassen in unser Inneres, zu Dir, denn Du bist auch in uns. So geben wir uns Deiner Liebe hin und lassen uns in Dein Licht leiten. Vater, mach′ unsere Herzen ganz weit! Laß uns alle zu Dir kommen und die Liebe, die in uns ist, sich mit Deiner Liebe verbinden.

Wir denken an unsere geliebte Mutter Erde. Trotzdem sie von Menschenhand geschunden und gequält wird, macht sie sich jetzt im Frühjahr wieder auf, um uns mit Blumen und Blüten in aller Herrlichkeit zu erfreuen. Ein gewaltiger Liebestrom, Vater, der erfüllt ist von Deiner Gnade, von Deiner Kraft, von Deiner Liebe und von Deinem Heil, senkt sich jetzt über die Erde und wirkt sanft.

Der Liebestrom erfaßt alles Sein auf der Erde, die Naturreiche, alles, was lebt, vor allem die Tiere jeglicher Art. Vater, wir haben heute von den Tieren gesprochen. Bitte, gib gerade den Tieren Trost, Liebe und Deinen Segen.

Dein Licht aus Deiner Liebe und Barmherzigkeit strömt in die Elemente und zu den Elementargeistern. Alles sei eingehüllt in Deine Liebe-Barmherzigkeit.---(zu leise, nicht zu verstehen)

Vater, wir sind jetzt ganz geöffnet für Dein Heiliges Wort und bitten in aller Demut darum.

Amen.

 

Göttliche Offenbarung aus der Weisheit

Ich Bin der Urgrund allen Lebens, und dieses Leben ist Liebe, Liebe, nichts anderes als Liebe. Aus dieser Liebe ist alles hervorgegangen, und die Liebe kann wiederum nur Liebe hervorbringen. Deshalb ist alles, was Ich geschaffen habe, Liebe. Darum seid auch ihr Liebe. Ich erinnere euch daran, weil ihr dies allzu oft vergeßt, weil ihr euch dann mit eurem Menschen identifiziert und nicht mehr um die Macht und um die Kraft wißt, die Ich in euch gelegt habe, die für alle Zeiten die Quelle eures Lebens ist.

Viele Meiner Kinder haben die reinen Himmel verlassen, um mitzuhelfen, die Gefallenen heimzuführen. Jedes Verlassen der reinen Himmel bringt zwangsläufig ein Vergessen mit sich; denn ohne dieses Vergessen kann eine Seele in einem menschlichen Körper nicht existieren. Ihre Sehnsucht nach ihrer Heimat wäre so groß, daß sie die erste Möglichkeit wahrnehmen würde, um ihren Körper wieder zu verlassen.

Jedes Wesen, das zur Inkarnation geht, weiß darum und ist damit einverstanden. Und die Sicherheit, daß es Mich und die Heimat nicht vergißt, habe Ich ganz tief in euer Inneres eingepflanzt: Meine Liebe, über die Ich euch jederzeit erreichen kann. Über diese Liebe fließt euch euer Leben zu. Diese Liebe ermöglicht überhaupt erst eure Existenz.

Eine Seele, die einen menschlichen Körper auf Erden annimmt, betritt damit gleichzeitig den Herrschaftsbereich der Finsternis. Und vom ersten Augenblick an werden alle finsteren Kräfte sich bemühen, das Wachsen und Erblühen des Menschen und der Seele im Menschen zu verhindern; denn von allen Meinen Lichtboten geht eine große Gefahr für die Dunkelheit aus. Das weiß sie, und deshalb bemüht sie sich nach Kräften, denen, die an Meiner Seite stehen, Steine in den Weg zu legen und sie zu Fall zu bringen.

Eine Seele, die inkarniert ist, weiß nichts mehr von ihrer früheren Existenz in Meiner ewigen Herrlichkeit, und dennoch kann sie niemals von Mir, dem Urgrund allen Lebens, abgeschnitten werden. Der Mensch dagegen kann in seinem Bewußtsein sehr wohl abgeschnitten werden von Mir, dem Urgrund, was um so leichter fällt, da er den vielfältigen Versuchungen auf der Materie unterliegt.

Das, was die Gegensatzkräfte am meisten fürchten, ist ein Mensch, der geistig erwacht und sich an seinen Urgrund und an die Verbindung zu ihm erinnert. Deshalb mußte das Bestreben der Finsternis sein, und wird es auch weiterhin sein, Meine Menschenkinder — in ihrem Bewußtsein zumindest — von ihrem Urgrund zu trennen.

Wenn ihr in die Welt schaut, werdet ihr erkennen, daß dies weitgehend gelungen ist. Ein Mensch, dessen bewußter Kontakt zum Urgrund nicht besteht, ist im Prinzip taub und blind. Er gleicht einem Soldaten im feindlichen Land, der von seiner Truppe abgeschnitten ist, der am Morgen ohne Erinnerung erwacht und den Sinn seines Daseins nicht versteht. Wie sollte er auch! Ich versuche zwar, ihn über Impulse in seinem Inneren zu erreichen, doch je nachdem, wie weit dieser Soldat, sprich: wie weit der Mensch sich bereits von Mir entfernt hat, wird ihm dies nicht oder kaum gelingen.

Wer also ziellos ohne Wissen und ohne Erinnerung über diese Erde geht, weil die Kräfte der Dunkelheit bei ihm ganze Arbeit geleistet haben, der wird leicht ein Opfer derjenigen, die ihm falsche Erkenntnisse vorgaukeln und falsche Antworten geben; die ihn mit Irrlehren überhäufen, deren Fehler und deren Widersprüche er nicht erkennt, weil er Mich nicht mehr kennt. Und Ich sage euch: „Einer Irrlehre anzuhangen ist weitaus gefährlicher, als ohne Glauben zu sein; denn die, die ohne Glauben sind, kann Ich viel eher in ihrem Inneren erreichen. Die aber meinen, Mich zu kennen, weil sie den rechten Glauben haben, sind nur sehr schwer oder gar nicht anzusprechen.”

Ihr erkennt an dem, was Ich euch offenbare, einen weiteren raffinierten Zug der Finsternis, um Meine Kinder zu blenden und sie an sich zu binden: Sie nämlich abzutrennen von ihrem Urgrund, auch wenn ihr dies nicht ganz gelingt, weil Mein ewiges Licht, Mein ewiges Leben in jedem Meiner Geschöpfe brennt.

Wer aber voller Zweifel und voller Sorgen unwissend und klagend umherirrt, kann selbstverständlich auch nicht einordnen, was mit ihm persönlich, mit seinem Umfeld und auf der Welt schlechthin geschieht. Er kennt Mich ja nicht; und wenn man ihm Mich bekannt macht, so sieht er in Mir oft den strafenden Gott. Und mangels tieferer Erkenntnisse lastet er alles, was ihm geschieht, Mir an; denn das Gesetz von Ursache und Wirkung, das alles Leben außerhalb der reinen Himmel regiert, ist ihm unbekannt. Und wenn es ihm dem Namen nach bekannt ist, wendet er es auf sich und seine Situation nicht an. Geschehen dann schlimme Dinge, passieren Katastrophen und unvorhergesehene Ereignisse, so klagt man Mich entweder an, oder man stellt die Frage nach dem Warum. Anstatt sie zu beantworten, setzt man immer mehr Fragezeichen hinter dieses Warum, so daß Ich erscheinen muß als der schweigende und ungerechte Gott — und das nur deshalb, weil den Menschen ihr wahrer Ursprung nicht mehr bekannt ist.

Diejenigen aber, die Mich aufrichtig in ihren Herzen lieben, diejenigen kann Ich erreichen. Über sie kann Ich wirken, durch sie kann Ich reden, und durch sie kommt Meine Botschaft in die Welt, daß Ich, der ewige und der lebendige Gott, in jedem Menschen lebe, und daß es nur einen Augenblick des nach Innengehens und der Stille bedarf, um den Kontakt zum Urgrund wieder herzustellen.

Diejenigen, die Ich erreichen kann, und die Mir ihr Herz geben, sind Meine Boten des Lichtes, die in dieser Zeit eine schwere Aufgabe und eine große Verantwortung übernommen haben; denn sie sollen von Meinen heiligen Gesetzen, Meinen ewigen Wahrheiten durch ihr Leben künden, so daß die, die noch blind und taumelnd durch dieses Leben gehen, doch irgendwann aufmerksam werden und beginnen, sich an denen zu orientieren, durch die Ich strahle.

Es sind die, die ihr Leben in Ordnung gebracht haben. Es sind die, die sich täglich bemühen, Meine Gesetze zu leben. Es sind die, die frei geworden sind von Ängsten und Sorgen, weil sie in Mir ruhen. Es sind Meine Boten des Lichtes. Unter anderen seid dies auch ihr. Ihr habt den Kontakt zu eurem Inneren, zu eurem Urgrund, wieder hergestellt. Und Ich, die Liebe, Bin es, die euch Hilfen über Hilfen gibt, um euch näher an den Grund eures Lebens heranzuziehen.

Ich Bin es, der euch hält, der euch zur Seite steht, der euch Mut macht, der euch Kräfte über Kräfte gibt für eure Aufgabe, Licht zu sein in dieser Zeit, in dieser Welt und vielen die Augen darüber zu öffnen, was sie mit sich machen ließen, welchen Irrlehren sie aufgesessen sind, und wie der Weg aussieht, um wieder an Mein Herz zu finden, um sich von Mir finden zu lassen.

Seid Vorbild, Meine geliebten Kinder, seid Vorbild für diejenigen, die den Kontakt noch suchen. Ihr habt ihn gefunden. Ich baue auf euch!

Amen.

 

Göttliche Offenbarung aus der Liebe

Schart euch um Mich, Meine Schafe, und empfindet die Liebe, die Ich in euch Bin, die sich mit eurer Liebe verbindet und hinausstrahlt in diese unruhige Welt. Fürchtet ihr euch vor all den Dingen, die auf euch zukommen? Meine Söhne und Töchter kennen keine Furcht, denn sie wissen sich geborgen an Meinem Herzen, und es kann ihnen nichts geschehen, was nicht für ihre Entwicklung gut ist.

Immer wieder erschrecken Meine Kinder vor Nachrichten, die ihnen über die kommende Zeit aus verschiedenster Quelle — aber nicht aus Meiner Quelle — gegeben werden. Ich habe schon so oft zu euch gesagt: „Tag und Stunde kenne nur Ich, euer Vater von Ewigkeit und in alle Ewigkeit.” Die Zeit ist ernst, und es findet ein Umbruch statt. Alle diejenigen, die auf Gewinnmaximierung gesetzt haben, all die, die glaubten immer mehr und mehr an finanziellen Mitteln raffen zu können und nunmehr ihre Schätze in Gold anlegen, werden erwachen und erschrecken, denn sie haben sich Schätze gesammelt, die sinnbildlich der Rost und die Motten fressen, wovor Ich gewarnt habe.

Auch das Gold — und sei es noch so viel — kann ihnen nicht helfen, ihren Besitz auf Erden zu behalten. Nur das Gold der Seele, das inwendige Gold, hat Bestand und bleibt im Besitz des Menschen und damit auch der Seele. Jedes Schaf, das sich an Mich schmiegt, wird durch die kommende Zeit unbeschadet hindurchgehen und wird all jenen helfen, die links und rechts in tiefer Verzweiflung am Wegrand stehen und nicht wissen, wie es weitergehen soll.

Die Zeit wirft ihre Schatten voraus. Die Zeit Meines Ernstes, aber auch Meines göttlichen Willens, der letztlich spricht: „Es werde ein neuer Himmel und eine neue Erde, das alte ist vergangen.” Doch wann dies sein wird, weiß nur Ich. Ihr blickt auf die Nachrichten in euren Medien, auf die Umwälzungen, die die Klimakatastrophe bringt und noch vieles mehr, und ihr schaut auf zu Mir und sagt: „Vater, wohin soll dies alles führen? Siehe, viele Tierrassen sterben aus; Wälder werden vernichtet, wenn nicht durch Menschenhand, dann durch Katastrophen, die die Erde heimsuchen. Ganze Landstriche werden von Wassermassen überflutet, Tiere und Menschen sterben.” Und Ich, als euer Vater, streiche sanft über euer Haupt, und lächelnd sage Ich zu euch: „Die Tiere, die euch in Liebe auf Erden gedient haben, entwickeln sich weiter und werden einst Naturwesen sein.”

„Laßt geschehen, was geschehen muß, und fürchtet euch nicht.” Fürchte Dich nicht Mein Kind, denn die Umwälzungen müssen sein, damit viele der Kinder, die von Meinem Herzen noch weit entfernt sind, erwachen und zu Mir finden. Auch jene, die ihre Schätze horten, sollen doch heimkehren an Mein Vaterherz. Wenn sie sehen, wie ihnen ihre irdischen Schätze zwischen den Fingern zerrinnen, und sie nichts mehr besitzen als das nackte Leben, dann erwachen auch sie. Und wenn es nur mit einer Frage ist: „Gott, gibt es Dich? Und wenn es Dich gibt, warum tust Du mir das an? Warum prüfst Du mich so sehr?”

Und Ich sage euch: „Auch wenn ein Kind im Zorn zu Mir kommt, so ist es dennoch wichtig, daß es überhaupt zu Mir findet; denn erst dann, wenn das Kind Mich anspricht, kann Ich antworten.” Natürlich noch nicht im Inneren Wort, zu weit entfernt ist das Kind von Meinem Herzen, aber mit einem Impuls der Ruhe und des Friedens. Verwundert schaut das Kind dann auf seine Sorgen, seine Empfindung, die es an eine längst vergangene Schulstunde erinnert, als es Mein Wort vernahm, sinngemäß: „Sammelt euch nicht irdische Schätze, sondern Schätze die ewigen Bestand haben.”

Der erster Schritt zur Erkenntnis ist getan, und nun kann Ich Mein Kind weiterführen. Ihr, die ihr als Meine Schafe nicht von Meiner Seite weicht, ihr werdet jenen durch die schwierige Zeit hindurch helfen. Und nach und nach siegt Mein Geist des Lichtes und der Liebe über die Finsternis.

Nun zu einem anderen Thema, das im Gespräch in einer Frage angeklungen ist: Wie ihr wißt, wandert euer Sonnensystem um die nächsthöhere Zentralsonne. Euer Sonnensystem wird dadurch über die Zentralsonne von Meinem Urzentrallicht, das Liebe ist, bestrahlt. Diese Einstrahlung wird immer kräftiger. Diese Einstrahlung ruft die Veränderungen auf eurem Planeten hervor. Die Veränderung der Schöpfung, die Veränderung in der Natur und die Veränderung Meiner Menschenkinder. Die Wertevorstellungen werden sich umkehren. Was heute noch als wichtig erscheint, ist dann völlig belanglos, wenn Mein Licht vollends diese Erde ergreift.

Statt Furcht solltet ihr Freude in euch tragen. Freilich, wenn ihr Bilder von Überschwemmungen seht, wenn ihr Bilder des Kampfes der Tierwelt betrachtet, so schmerzt euch dies und Ich sage euch: „Auch Mein Herz blutet, denn jegliches Leid trage Ich so lange, bis alles Leid vorüber ist.” Es ist das Leid, das Meine Kinder selbst verursacht haben. Würde Ich es nicht als Kreuz auf Meinen Schultern tragen, Meine Kinder kämen niemals mehr nach Hause. So hilft ihnen Meine Gnade, nimmt die schwierigste Last von ihnen, und sie kehren zurück zu Mir, zur Liebe.

Daß dies nicht ohne Umwandlungen geht, versteht ihr. Dennoch sage Ich euch immer wieder, wenn euer fragender Blick und eure Furcht Mich erreichen: „Fürchtet euch nicht, sendet in all dies Geschehen, das euch betrübt, Meine Liebe, Meinen Segen!”

Laßt diese Kräfte über euch fließen, ja auch in die Seelenreiche, und hier knüpfe Ich an euer Gespräch an. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, in diesen Bereichen zu wirken, denn auch Meine Kinder im Seelenkleid sollen doch heimkehren, heim an Mein Vaterherz. Wahrlich, Ich sage euch: Die Zahl ist unermeßlich groß, die Zahl derjenigen Meiner Kinder, die ihren Blick noch immer auf die Erde richten, obwohl Jahrhunderte, ja manchmal schon Jahrtausende vergangen sind.

Des Nachts, wenn eure Körper schlafen, seid ihr bei Mir. Habe Ich euch nicht schon erzählt, daß wir dann auch gemeinsam durch die Seelenreiche wandern? Ihr wirkt nicht nur wach in eurem Erdenkleid, nein, auch des Nachts seid ihr Meine Boten des Lichtes, Meine Boten der Liebe. Ihr wandert mit Mir durch die dunklen Bereiche, und über euch strömt gerade so viel von Meinem Licht der Liebe in die Herzen der Verlorenen, daß sie dieses Licht ertragen können. Immer wieder — so wie ein steter Tropfen den Stein höhlt — gehen wir in Liebe über diese Ebenen und berühren diejenigen Meiner Schafe, die sich im dornigen Gestrüpp dieser Erde verstrickt haben. Aus Meiner Barmherzigkeit fließt ihnen immer wieder — wie der Tropfen — Licht zu. Dieses Licht strömt stets über euch und wird dadurch herabtransformiert, damit es Meine Schafe, die in der Dunkelheit schmachten, nicht blendet.

So groß ist Meine Liebe zu jenen, die verloren scheinen, aber nicht verloren sind. Und ihr, die ihr es als Aufgabe empfindet, Seelen anzusprechen, tut dies in Meinem Namen, aus Meiner Liebe und Barmherzigkeit in der innigsten Verbindung mit Mir. Aber auch in Demut, in der ihr euch vor jenen beugt, die ihr als verloren betrachtet. In dieser Demut werdet ihr als erlösendes Licht in den dunklen Bereichen wirken können. Doch auch eure Gebete helfen. Wenn ihr des Nachts erwacht und den Impuls verspürt, ein Gebet zu sprechen, so sage Ich euch: Ihr setzt die nötige Arbeit in der Gemeinsamkeit mit Mir auch im Wachbewußtsein fort, indem ihr jetzt für die betet, die wir vereint gerade — während euer Körper schlief — mit Liebe berührt haben. So seid ihr ohne Unterlaß auf Erden tätig für das Licht.

Bei der Umwandlung der Erde kann noch so manches sanfter vor sich gehen, als es in vielen Prophezeiungen geschildert wurde. Doch Ich betone noch einmal: „Tag und Stunde, ja selbst das Jahr, weiß nur Ich.” Wenn ihr immer wieder auf eine angebliche Offenbarung oder Prophezeiung stoßt, die einen genauen Zeitpunkt nennt, so wißt ihr, daß jene von der Gegenseite verfaßt wurde — zumindest aber nicht aus Meinem Geiste ist.

Wie Ich durch Meine Weisheit sprach: „Meine Söhne und Töchter, es wird alles von der Gegenseite versucht, um euch bei eurem Auftrag, Licht auf Erden zu sein, zu behindern.” Dazu gehören auch jene Prophezeiungen. Seid getrost, Meine Söhne und Töchter, und geht in der Verbindung mit Mir sicheren Schrittes in die kommende Zeit, und ihr fühlt euren jeweiligen Auftrag in eurem Herzen und leuchtet somit die Dunkelheit mit dem Licht der Liebe aus.

Ihr denkt auch an diejenigen eurer Lieben, die die Sphäre der Erde verlassen haben. Und in manchem Herzen steht die Frage: „Vater, warum?” Warum mußte ein so junger Mensch sterben, und warum kann so mancher die Ewigkeit nicht betreten — z.B. wenn er im Koma liegt, und es doch in euren Augen besser wäre, könnte er die Erdsphäre verlassen?

Meine Söhne und Töchter, schaut tiefer und versucht, diese Fragen durch Meine Weisheit in euch zu beantworten. Mit jedem von euch möchte Ich doch von Du zu Du reden und euch alles erklären, was euch bewegt, was ihr nicht versteht.

Wenn zum Beispiel ein Mensch in jungen Jahren die Erde verläßt, dann hat sich die Seele dazu entschlossen, weil sie keine Möglichkeit sieht, ihren Auftrag — als Beispiel gesehen — auf Erden zu erfüllen. Oder dieser junge Mensch hat vielleicht bereits seine Aufgabe erfüllt und geht deshalb. Er ist ein früh Vollendeter, der seinen Körper verläßt, weil er auf Erden alles erfüllt hatte, was er erfüllen wollte. Die Seele sprach: „Es ist vollbracht”, und der Mensch, der diesem jungen Menschen voller Liebe zugetan, versteht nicht, warum er diesen Schritt gegangen ist.

Wenn ein junger Mensch stirbt, so kann es beispielsweise auch so sein, daß er einem bestimmten Menschen in seinem Umkreis helfen wollte, daß jener nicht am Irdischen hängen bleibt, sondern durch die Liebe zu diesem Menschen sein Blickfeld, sein Verständnis erweitert. Wenn ein Kind geht, so wird die Mutter zunächst all ihre traurigen Gedanken diesem Kind nachsenden. Das Kind hilft der Mutter, die irdische Sphäre zu erweitern in die Ewigkeit hinein.

Der nächste Schritt wäre — um bei dem Beispiel zu bleiben —, daß die Mutter erkennt, daß die Liebe, die sie ihrem Kind zusendet, eine egoistische Liebe ist. Dazu gibt es eine Geschichte, die so mancher unter euch kennt: Eine Mutter weint um ihr verstorbenes Kind, Nacht um Nacht weint sie, Tag um Tag, Woche um Woche, Monat um Monat. Eines Nachts träumt diese Mutter, daß das Knäblein, mit einem weißen Hemdchen bekleidet, sie besucht. Sie sieht, daß das Hemdchen naß ist. Es tropft so sehr, daß sich bei jedem Schritt eine Lache bildet. Traurig schaut der Knabe seine Mutter an: „Siehe, Mutter, das sind deine Tränen. Laß mich gehen!”

Die Mutter erwacht. Und nun folgt der nächste Schritt, der Schritt des Loslassens, der Schritt der selbstlosen Liebe, der in die Ewigkeit hineinreicht. Die Mutter spricht: „Mein Kind, ich gebe dich frei. Ich lege dich in die Arme unseres himmlischen Vaters. Nicht länger will ich mehr weinen, weil ich sehe, wie du in deinem nassen Gewand so untröstlich bist.”

Sehet, Meine Lieben, wenn ihr also hinterfragt, warum das eine oder andere Schicksal kommen mußte, so kann Ich euch vieles erklären, wenn ihr zu Mir kommt, und dem Du in euch vertraut. Öffnet euch für Mein Wort der Liebe, das in euch raunt als die ewig heilige Quelle! Laßt Mich mit euch reden von Du zu Du, Mich euch trösten und euch vieles erklären, was ihr nicht versteht!

So geht in die kommende Zeit in dem Bewußtsein, daß Ich als Jesus an eurer Seite wandle und auf Meinen Schultern das Kreuz trage, ein Teil eures Kreuzes, damit ihr durch Meine Gnade euren Auftrag auf Erden erfüllt und am Ostersonntag — dem ewigen — [nach Erfüllung des Auftrags] voller Jubel einstimmen könnt: „Es ist vollbracht, Christus ist erstanden in mir. Ich bin eines Geistes mit Jesus Christus.” Der Himmel öffnet sich, und ein himmlischer Jubel erreicht eure Seele. Voller Freude kehrt ihr heim ins ewige Reich, in Mein Reich, euer Zuhause.

Mein Segen ist mit euch, aber auch mit euch, ihr Seelen, die ihr hier anwesend seid. Kommt an Mein Vaterherz, und laßt euch von den Engeln den Weg zeigen in die ewige Seligkeit, heim zu Mir! Sehet, auch euer Kreuz trage Ich.

Amen.

 

Liebe Geschwister im Geiste,
wir wünschen Euch eine besinnliche Karwoche
und ein frohes, mit himmlischem Jubel erfülltes Osterfest.
Eure Nürnberger

 

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Zufallsimpulsnur Buchnur Treffen„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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