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24. November 2001

Nürnberg

Finsternis
Finsternis

Liebe-Licht-Kreis Nürnberg 24. Nov. 2001

Gemeinschaftstreffen in der Liebemystik zu unserem Herrn, Jesus Christus,
nächstes Treffen am Samstag 15. 12. 2001 um 14.00 Uhr
Ort: 90473 Nürnberg, Bonhoefferstraße 19 (Weihnachtsfeier)
(Jeder Teilnehmer möge ein Geschenk im Preis von ca. DM 10,-- mitbringen, dieses wird mit einem vom Herrn inspirierten Spruch versehen und am Ende der Feier per Zufall verschenkt.)

Meditation: Ich bitte euch, die Augen sanft zu schließen, euren Atem zu beobachten und ruhig zu werden. Wir stellen uns vor, daß wir vor über 2000 Jahren gelebt haben.

Wir sehen, wie Jesus mit seinen Jüngern von Ort zu Ort zieht und Er kehrt in eine Herberge ein. Auch wir dürfen mit einkehren. Abends saß Jesus mit den Gästen und den Jüngern zusammen, Er beantwortete Fragen, und Er führte alle immer wieder einen Schritt weiter im Verständnis der Liebe.

Er brauchte nicht viel Schlaf, denn Jesus stand des Morgens vor dem Sonnenaufgang auf und wer wach war, konnte Ihn begleiten. Oft ging Jesus einen Berg hinan, bevor die Sonne kam, um sie besser beobachten zu können und wenn es nur ein kleiner Hügel war.

Wir treten mit Ihm aus der Herberge hinaus in die Natur. Es ist noch dunkel. Alle waren still und sahen wie am Horizont der kleine Schimmer entstand, wie die Boten kamen, um das Licht der Sonne anzukündigen. Wir sehen, wie das Licht langsam intensiv wird, je höher die Sonne steigt. Was für wunderbare Farben um und in ihr sind. Alle, die dabei sind, sind magisch angezogen, von der Sonne, die jetzt aufgeht.

Ja, Jesus wußte gewiß, daß Gott auch über die Sonne strahlt, seine Jünger wahrscheinlich nicht. Wir spüren, wie diese Sonne riesengroß wird, ein rötliches Licht außen um sie schwebt, wie die leichten Wölkchen gefärbt werden. Alle, die wir dort stehen und mit Ihm sind, fühlen dieses Band der Einheit, der Gemeinschaft mit dem Licht, mit dem Geist Gottes – alles ist eins.

Einzelne Strahlen treffen und wärmen uns. Sie strahlen erst in unsere Herzen hinein und je stärker sie werden, umfassen sie uns voll und ganz. Wir fühlen uns leicht, schwebend leicht, warm und geborgen. Immer heller wird die Sonne, bis sie uns ganz und gar durchdringt. Jede einzelne Pore unserer Haut, jede einzelne Zelle und jedes Atom in uns wird durchstrahlt. Sie dringt in unsere Seele und in unseren Geist ein. Alles, was wir sehen und spüren ist ein großer, unendlich ewiger Sonnenball und er verbrennt uns nicht.

Sobald die Sonne hochgestiegen war, sprach Jesus Seine Jünger an und kehrte mit ihnen wieder in die Herberge zurück. Dann erst gab es das Frühstücksmahl, und die neue Arbeit wurde begonnen. Die Sonnenstrahlen begleiten uns die ganze Zeit bei all unserem Tun. Der Geist des Vaters ist bei uns.

So tat es Jesus jeden Morgen. Er brauchte wenig Schlaf, drei, vier Stunden, das war genug. Aber Seine Jünger schliefen oft viel länger, so war Er immer wieder Vorbild für sie, mit der aufgehenden Sonne den Tag zu beginnen.

Es ist ja alles eine Zeit, die Vergangenheit, die Zukunft, alles ist das Jetzt. Es überdeckt sich alles. Wir waren jetzt bei Ihm. Und jetzt sind wir wieder in diesem Raum, wir drehen uns um und schauen hierher.

Wir danken Ihm in unserem Herzen für diese Erfahrung. Wir danken unserem Vater, daß wir bei Ihm sein konnten, wir danken all unseren Geschwistern, daß sie mit uns gegangen sind.

Amen.

 

Ein Sturmwind hat die letzten Blätter von den Bäumen gefegt und auch Ich, euer Bruder und zugleich euer Vater, möchte durch eure Herzen stürmen, um all das hinwegzufegen, was euch noch immer so sehr irdisch bewegt. All die vielen Kleinigkeiten, denen ihr eure Aufmerksamkeit schenkt und euch dann in diesen Kleinigkeiten verliert.

Meine Geliebten, das bedeutet nicht, daß ihr unbewußt leben sollt, das was ihr tut, tuet ganz in voller Bewußtheit. Doch es gibt einen kleinen Unterschied, laßt Mich dies euch erklären: Wenn ihr z. B. als Hausfrau eure Wohnräume putzt und sie für die Adventszeit schmückt, so tut ihr dies bewußt, indem ihr euch mit der Arbeit identifiziert und Handgriff an Handgriff setzt. Doch wenn ihr in Mir bleibt, und das ist der kleine Unterschied, ruht ihr in Mir und ihr geratet nicht in Hektik, und Ich sage euch, Engel schmücken geistig eure Wohnräume mit aus. So erstrahlt in eurem Heim ein himmlisches Lichtermeer.

Auch ihr, Meine Söhne, die ihr euch im Beruf um den täglichen Unterhalt sorgt und nicht nur darum, sondern auch noch um vieles andere, vor allem um eure Familie, so tut ihr das nur dann voll bewußt, wenn ihr stets mit Mir verbunden bleibt. Eure Sorgen sind dann keine Sorgen mehr, denn in eurer Verbundenheit wißt ihr, daß Ich Mich um alles sorge, was ihr braucht. So geborgen in Mir, geht ihr durch euren Alltag, ob als Meine Tochter oder als Mein Sohn. In dieser Geborgenheit ruhend, erhält eure Seele Freiraum, um für Mich zu wirken. Um zum Beispiel ein gemütliches Heim zu schaffen oder der Familie den Schutz und die Geborgenheit eines Familienvaters zu schenken. Harmonie ist dann in euren Familien und nicht nur dort, sondern auch an euren Arbeitsplätzen.

Doch auch wenn ihr allein lebt, verbreitet ihr um euch Harmonie und Frieden, wenn ihr in all eurem Tun mit Mir verbunden bleibt, und allen Menschen, denen ihr begegnet, strahlt euer Friede, eure Liebe in die Herzen.

Sehet, in wenigen Tagen bereitet ihr euch wiederum auf das Weihnachtsfest vor. Ihr denkt an die Geschenke, die ihr für eure Lieben besorgen wollt, um diese freudigen Herzen zu beglücken. Doch ihr wißt, das wahre Weihnachten ist der Friede, der von euch ausstrahlt, ist die Liebe, die ihr verbreitet.

Ihr seid – so wiederhole Ich immer wieder – Meine Lichtboten und alle seid ihr dereinst von den reinen Himmeln ausgegangen. Ich greife nun euer Gespräch auf und gleichzeitig auch Mein offenbarendes Wort, das euch gegeben wurde: Wahrlich, ihr seid alle daheim. Es gibt kein Kind, das nicht im Herzen des Vaters ruht, in Meinem Herzen. Auch Sadhana ruht in Meinem Herzen, ihr Geist ist mit Meinem Geist eins. Ihr Geist hat Mich nie verlassen sowie auch euer Geist Mich niemals verlassen konnte, denn im Geist ist alles eins.

Es ist so schwierig, euch im Menschenkleid den Fall zu erklären und auch die Möglichkeit, die Ich schuf, daß Meine Kinder überhaupt fallen konnten. Dennoch will Ich es versuchen, doch bedenket, daß Mein Lichtwort auf euer Verständnis, auf euer derzeitiges Bewußtsein herabtransformiert werden muß.

Bevor Ich Meine Kinder ins Leben außerhalb Meiner Selbst rief, d. h. mit anderen Worten, Meine Kinder Mir, dem Vater, in der Urschöpfung gegenüberstellte, habe Ich weise Mein Es Werde überdacht.

In Meinem göttlichen Geist sind die Kinder stets in Meinem Herzen ruhend. In Meinem göttlichen Geist ist alles geborgen, es gibt nichts, was außerhalb Meines göttlichen Geistes sich befindet. Doch als Vater konnte Ich Mir Meine Kinder in einer Schöpfung gegenüberstellen. Wenn es heißt, Ich habe die Kinder gerufen, um sie Mir gegenüberzustellen, so bedeutete das auch, daß Ich als Vater Meinen geschaffenen und gerufenen Kindern, Meinen Söhnen und Töchtern gleichzeitig eine Schöpfung zu Füßen legte.

Meine Söhne und Töchter waren also schon immer in Meinem Geist, denn sie sind Teil Meiner Selbst, Ich rief sie bei ihren Namen, um sie in der Schöpfung, die bildlich einem Samenkorn entspricht, als Mitschöpfer an der Vollendung mitwirken zu lassen.

Hätte Ich eine vollkommene Schöpfung gewollt, dann wären Meine Kinder zur Untätigkeit gerufen worden. So rief Ich Meine Kinder bei ihren Namen und mit ihnen entstand gleichzeitig eine Schöpfung, an der Meine Kinder in alle Ewigkeit mitwirken können. Diese Schöpfung durfte also nicht vollendet sein. Hierin liegt die sogenannte Finsternis verborgen.

Deshalb heißt es: Es werde Licht! Mit diesem Es-werde-Licht trat zugleich die Finsternis in den Schöpfungsplan. Wobei die Finsternis für Mich, den Schöpfer, heller ist als der hellste Tag. Denn Ich sehe alles vollkommen, da es für Mich nichts Unvollkommenes gibt. Hierin liegt die Schwierigkeit eures Verständnisses. Das Wachsen und Werden mag für euch die Bedeutung des Unvollkommenen bergen. Ich jedoch sehe im Samenkorn, das noch in der finsteren Erde ruht, den vollendeten Baum mit seinen Früchten im strahlenden Sonnenlicht, um dies euch als Bild zu eurem Verständnis zu geben.

Ihr jedoch seht nur das Samenkorn. Nun ist euch die Möglichkeit gegeben mitzuhelfen, daß aus diesem Samenkorn sich der Baum in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit entfalten kann. Ja, um weiter auszuholen, gehe Ich vom kleinen Baum hin zu den Welten. Mit jedem Dualpaar trat eine Sonne ins Leben. Diese unzähligen Sonnen sind Meinen Kindern in die Hände gelegt, um aus ihnen - gleich dem Samen, den die Sonne hier im Bild betrifft - einen blühenden Sonnenplaneten zu machen, also Meinen Sohn, Meine Tochter mitzubeteiligen an Meiner Schöpfung.

Nun sehe Ich als Gott die Schöpfung in ihrer Vollendung, sowie ich jedes Kind, jeden Sohn, jede Tochter in der Vollendung sehe, während Mein Sohn, Meine Tochter unvollendet sieht und in Freude schafft und schöpft.

Wie konnte es nun zum Fall komme? Als Ich sprach: Es werde Licht, habe Ich die Möglichkeit erwogen, daß Meine Kinder durch ihr Unvermögen die Vollkommenheit zu sehen, auch Schöpfungen hervorbringen, die dem Gesetz der Vollkommenheit entgegenstehen. Die Vollkommenheit ist die dienende Liebe. In dienender Liebe zu schaffen und zu schöpfen in alle Ewigkeit. Durch das Freiheitsgesetz erhielten Meine Kinder auch die Möglichkeit entgegen Meines Gesetzes der dienenden Liebe zu handeln, nämlich in Hochmut, in dem sich ein Kind mehr und größer dünkt als das andere, sich also von der Vervollkommnung abwendet und die ihm zu Füßen gelegte Schöpfungssonne aus dieser Vervollkommnung hinabreißt in tiefere dunklere Bereiche. Dies ist also der Fall.

Noch einmal zum besseren Verständnis: In Mir, Gott, ist dies zwar die Finsternis, doch diese Finsternis leuchtet heller als der lichteste Tag, da Ich, Gott, die Vollkommenheit bin und auch dieses Geschehen in Meiner Vollkommenheit ruht. Da der Fall in Raum und Zeit abgleitet, es aber Raum und Zeit in der Ewigkeit nicht gibt, ist dieses Abgleiten in den sogenannten Fall nur ein Bewußtseinsspiel, denn als Mein Sohn, als Meine Tochter verbleibt ihr stets in Mir, eins mit Meinem Geiste. Doch in eurem Bewußtsein ist es euch möglich, euch von Mir zu entfernen, den Weg entgegen des Gesetzes der Liebe-Barmherzigkeit, entgegen der dienenden Liebe einzuschlagen und euch somit scheinbar von Mir zu entfernen.

Das Bewußtsein ist göttliches Schöpfungsgeschehen, daß Ich in eure Hände gelegt habe. Mit eurem Bewußtsein schafft ihr nach göttlichem Gesetz und erschafft ihr göttliche Welten bis in alle Unendlichkeit und wachset damit auch in eurem Bewußtsein. Doch ihr seid auch fähig mit diesem Bewußtsein diese göttlichen Welten in ihrer Schwingung zu senken und sie dadurch zu materialisieren, und damit verdunkelt ihr gleichzeitig euer Bewußtsein. Und nun hört gut zu: Es gibt nichts, was außerhalb Meiner Selbst ist, habe Ich euch immer wieder gelehrt. Alles, was ihr seht, und auch was ihr nicht mehr sehen könnt, die unendlichen Weiten der Materie sind also in Mir, der Gottheit und zwar in ihrem eigentlichen Sein, dem vollendeten.

Nun eure Frage: „Ist dann auch die Finsternis in Dir, o Vater? Wenn dies der Fall ist, dann mußt Du auch finster sein.“ Und hier liegt euer Fehlschluß. Die Finsternis ist durch euer Bewußtsein geschaffen. Durch euer Bewußtsein sind all die Planeten, all die Materie in die Tiefe gerissen worden. Doch der Geist z. B. eurer Mutter Erde ist im Licht in Mir. Und so seid ihr ausgezogen in eurem Bewußtsein, um die Tiefen zu erforschen, die für euch die absolute Dunkelheit, das Abgekehrtsein vom Licht, bedeuten, all das Leid, all die Not. Und es ist auch eure Aufgabe, Ich Meine damit die Aufgabe aller Meiner Kinder, diese Schöpfungen vom Bewußtsein her wieder in das Licht zu heben, denn euer Bewußtsein hat diese Zustände des Leids und der Not geschaffen und so seid ihr auch in die Pflicht genommen, Leid und Not wieder aufzuheben.

Da ihr dies jedoch nicht könnt, weil ihr euch in eurem Bewußtsein verloren habt und euch mit dem Ende des ausgesandten Bewußtseinsstrahls identifiziert, bin Ich, Euer Vater von Ewigkeit, als Jesus dem Bewußtsein nach genau euren Weg gewandert, um euch zu helfen, um euch zu zeigen, wie ihr euch wieder umdrehen könnt, hin zum Licht. Wobei Ich bei Meinem Es-ist-Vollbracht jedem Meiner Kinder die Stütze in die Seele legte, damit es ihm möglich ist, die Drehung von 180 Grad, von der Finsternis hin zu Meinem und zu seinem Licht zu vollziehen.

In einer weiteren Offenbarung werde Ich dieses Thema noch einmal aufgreifen, weil immer wieder an Mich die Frage gestellt wird: Vater, warum hast Du eine Schöpfung zugelassen, die so unvollkommen ist. Ich wollte Mitschöpfer, Kinder, Söhne und Töchter, die in aller Ewigkeit in Freuden wirken, an dem was in Meiner Gottheit als Vollkommenheit schon immer besteht.

Diese Erde ist der einzige Planet im gesamten Universum, über den Ich Meine Schöpfungsworte sprach, wie Ich es dereinst in der Urschöpfung tat: Es werde Licht, weil diese Erde als der Planet auserkoren wurde, auf dem Meine Kinder zur Erkenntnis gelangen, daß die Heimat, das Herz Gottes, Mein Herz, so nahe ist. Auf diesem Planeten habe Ich durch Mein Schöpfungswort einen Abglanz der himmlischen Welten gesetzt, damit Meine Kinder sich erinnern und sich nicht länger mit dem Ende des ausgesandten Bewußtseinsstrahls identifizieren.

Meine Geliebten, weil diese Frage, über die Ich heute gesprochen habe, einigen Meiner Söhne, Meiner Töchter so sehr am Herzen liegt, habe Ich Meine Offenbarung darüber gegeben. Leset Mein Wort mit dem Herzen und ihr werdet verstehen. Mit dem Verstand werdet ihr Mich nie ergründen.

Und nun komme Ich noch einmal auf den Beginn Meiner heutigen Offenbarung zurück: Gehet als Mein Sohn, als Meine Tochter durch die kommende Zeit der Vorbereitung auf die innere Weihnacht und erweist euch als Mein Sohn, als Meine Tochter. Bemüht euch, noch mehr den Frieden in diese Welt hinauszusenden. Wahrlich, es soll Frieden auf Erden werden. Friede in allen Bereichen, damit sich die vielen, unzähligen Meiner Kinder nicht länger mit ihrem derzeitigen Bewußtsein identifizieren, sondern sich umdrehen, dem Licht, Mir entgegen und damit auch ihrem eigenen Licht, das eins ist mit dem Meinen.

Meine Geliebten, Ich lege jetzt in euer menschliches Empfinden tiefen himmlischen Frieden, den Frieden aus der Heimat. Ich umfange euch mit innigster Vaterliebe, so daß ihr empfindet, daß ihr wahrlich eins seid in Mir, damit ihr diesen Frieden und diese Liebe hinaussenden könnt im Segen für diese Welt. Ich segne euch. Ich segne die Schöpfung, Ich segne alle Meine Kinder auf allen Bewußtseinsebenen in allen Bereichen.

Amen.

 

Meine geliebten Kinder, Ich habe euch als Meine Söhne und Töchter bezeichnet und werde euch immer und immer wieder so nennen, damit es tief in euch hineinfällt, sich dort verankert und zu eurem Bewußtsein wird, wer ihr seid.

Ich habe euch Mitschöpfer der Himmel genannt und euch auch hier deutlich gemacht, wer ihr seid, und was ihr aus der Kraft eurer Vollkommenheit heraus zu tun in der Lage seid. Jedes Wesen der Himmel lebt im Gesetz und richtig verstanden ist es das Gesetz. Dieses Gesetz ist unvorstellbar kräftig, machtvoll und wirkt in alle Ewigkeit. Ich habe euch einmal gesagt, wer dem Gesetz dient, dem dient das Gesetz. Ich habe damit euer Dasein und euer Tun auf dieser Materie angesprochen. Nun werde Ich den Bogen schlagen von eurer schöpferischen Tätigkeit in eurer himmlischen Heimat, zu eurem schöpferischen Tun als Meine Söhne und Töchter auf dieser Erde.

Vor einigen Wochen wurde der Bruder, durch den Ich Mein Wort gebe, nach dem Sinn und dem Wirken eines Gebetes gefragt und Ich gab die Antwort durch ihn, ohne daß ihm dies bewußt war, daß Ich es war, und gab den Anwesenden ein Bild, das Ich euch noch einmal geben möchte.

Ihr seid erwacht, Meine Söhne und Töchter, ihr seid auf dem Weg zu Mir. Ihr erkennt auf diesem Weg auch Teile eurer Aufgaben. Eine davon ist an der Rückführung des soeben beschriebenen Falls mitzuwirken, umzuwandeln, ins Licht zu führen. Aus diesem Grunde betet ihr für so viele Menschen, viele Bereiche und viele Belange dieser Erde.

Ihr seid damit in der Situation eines Kindes, das sich an Seinen himmlischen Vater wendet und ihn um Hilfe bittet. In dem Bild, von dem Ich sprach, verglich ich dieses Kind mit einem irdischen Kind, das zu seinem irdischen Vater kommt und ihn bittet, für andere Kinder, denen es nicht so gut geht, etwas zu tun.

Versetzt euch in die Lage dieses Kindes. Wenn nun das Kind zum Vater kommt, so wird es einen Teil seines Gesparten mit zum Vater nehmen - weil es seine Bitte ehrlich meint und ihm diese aus dem Herzen kommt, weil ihm die Not und die Sorge anderer Kinder ernst ist - und sagen: „Vater, ich bin bereit von dem, was du mir in der Vergangenheit gegeben hast und was ich mehren durfte, zu geben, tust auch du einen Teil dazu?“

Ihr wißt die Antwort auf die Frage, ohne daß Ich sie euch geben muß: Jeder Vater würde sich über diese Geste seines Kindes freuen und kein Vater würde Nein sagen. Wie könnte Ich als euer himmlischer Vater Meinen Anteil nicht hinzufügen, wobei Mein Anteil um ein Vielfaches größer wäre und größer ist, als das, was ihr in der Lage und willens seid zu geben.

Nun übertragt dieses Bild auf das, was ihr in dieser Welt an Licht bringen wollt. Ihr könnt nur etwas geben, das ihr habt. In eurem geistigen Wesen ist also erschlossen die Liebe, die den Frieden beinhaltet, die Harmonie, die Freude und vieles, vieles mehr. In eurem Menschen sind nur Teile davon bisher erschlossen und ein Großteil der Möglichkeiten, die euch zur Verfügung stehen, liegen noch brach.

Ich habe eben den Frieden in euren Herzen angesprochen, damit ihr den Frieden habt, damit ihr diesen Frieden vermehrt und damit ihr diesen Frieden in diese Welt hinaustragt. So sollte eure Aufgabe darin bestehen, bevor ihr Mich bittet, daß Ich etwas tue und ihr damit als Bettler und Bittsteller zu Mir kommt - was ihr weder seid, noch was eurer würdig ist - zu überlegen, was ihr einem Bruder oder einer Schwester oder auch den Geschehnissen dieser Welt geben könnt. Könnt ihr von dem Frieden, den ihr in euch erschlossen habt, etwas geben, so kommt damit zu Mir, denkt eurem Bruder, eurer Schwester diesen Frieden zu, gebt ab, von dem, was in euch ist und kommt zu Mir und sagt: „Vater, dies ist das, was ich tun kann, bitte tue das Deinige.“

Ich sage euch, Meine Söhne und Töchter, wenn ihr so vorgeht, wenn ihr verschenkt, was ihr in euch erschlossen habt, werden Wunder geschehen, viel größere Wunder als ihr euch vorstellen könnt.

Ihr seid auf dem Weg zu Mir und euch ist euer Reifen und euer Wachsen bewußt, doch macht nicht den Fehler, diesen Prozeß über viele Inkarnationen andauernd zu sehen, bis ihr wieder bei Mir seid. Diese Evolution ist in wesentlich kürzerer Zeit möglich, als ihr es euch vorstellt.

Ein Kind, das mit der Bitte im Herzen zu Mir kommt: Vater, hilf Mir, daß ich wieder zur Liebe werde, wird tausendfach von Mir beschenkt und kann in dem Maße seine Aufgabe, ja wie Ich gesagt habe, seiner Pflicht gerecht werden, die Liebe und alles, was die Liebe beinhaltet weiterzugeben, überall dorthin, wo Meine Liebe benötigt wird.

Ich bin bei euch, Ich höre jede Bitte, die ihr Mir vortragt, doch Ich werde euch bei eurer Bitte darin erinnern, daß ihr euren eigenen Anteil überdenken sollt. Seid gesegnet, Meine Söhne, Meine Töchter

Amen.

 

Meine geliebten Kinder, Ich habe euch als Meine Söhne, als Meine Töchter angesprochen, jetzt spreche Ich euch als Meine Kinder an. Was empfindet ein Kind seinem Vater gegenüber? Das Kind weiß, es ist bei seinem Vater geborgen, es weiß, es kann sich an seinen Vater ankuscheln, ganz eng an ihn anschmiegen, ja es ist hier daheim. Was empfindet ein Sohn, eine Tochter? Das Gefühl der Heimat ist stark geworden, das Kind, der Sohn, die Tochter gehen auch aus dem Haus, aber sie kehren mit Dankbarkeit, mit Liebe, mit Freude zu ihrem Vater zurück. Vater, ich weiß, ich kann und darf dir alles erzählen, was ich erlebt habe. Der Sohn, die Tochter weiß, der Vater hört zu, der Vater versteht. Der Sohn, die Tochter, das Kind spürt, hier ist Meine Heimat, hier bin ich geborgen. Ich habe Brüder und Schwestern, die auch in dieses Haus, in diese Heimat gehören. Es ist wunderschön, wenn wir alle daheim sind, wenn wir uns alle gegenseitig und unserem Vater von unseren Erlebnissen berichten.

Meine Söhne, Meine Töchter, Meine geliebten Kinder, seid ihr alle daheim? Fehlen noch Brüder und Schwestern, fehlen noch Kinder, die auch an Mein Herz, zur Familie gehören und die noch nicht über die Schwelle, zurück ins Vaterhaus gefunden haben? Meine Söhne, Meine Töchter, Meine geliebten Kinder, ihr seid dabei, eure Brüder, eure Schwestern einzusammeln, sie bei der Hand zu fassen und zu sagen: „Komm Bruder, komm Schwester, unser Vater wartet! Er möchte alle Kinder um sich scharen. Komm Bruder, spürst du, daß du eine Heimat hast, fühlst du, daß du ein Zuhause hast? Ja, wenn du die Sehnsucht nach diesem Zuhause hast, dann komm, reich mir deine Hand, komm heim zum Vater!“

Meine geliebten, Söhne, Meine geliebten Töchter, Meine geliebten Kinder, dieses Anfassen des Bruders, der Schwester an der Hand, dieses Ansprechen des Bruders und der Schwester im Herzen, die ihre Heimat noch nicht wieder gefunden haben, diese Botschaft liegt auch in dem Ansprechen als geliebter Sohn, geliebte Tochter, geliebtes Kind. Mein Vaterherz sehnt sich nach allen Meinen Kindern. Mein Vaterherz möchte euch alle wieder geborgen sehen in der Heimat, geborgen in Mir.

Geht in die kommenden Tage und weckt die Sehnsucht in den Herzen eurer Geschwister, auf daß sie sich erinnern, daß sie ein Zuhause haben. Bringt mir alle Meine Kinder heim! Ich gebe euch die Kraft dazu, Ich gebe euch die Liebe dazu und Ich gebe euch Meinen allerinnigsten Segen, Euer Vater

Amen.

 

Wir wiederholen die Schulung 22.

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Zufallsimpuls„Legt die Schulung nicht beiseite, denn wenn ihr aus euren inneren Bereichen den Impuls empfanget, sie zur Hand zu nehmen, dann schlagt sie an irgendeiner Stelle auf! Es wird genau die Stelle sein, die euch weiterhilft, wenn ihr im Zweifel seid, welchen Weg ihr einschlagen sollt.“(70. Schulung)
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